Alles anzeigenGut das du „ich“ davor geschrieben hast
Für mich, ist das jedenfalls nur Panikmache.
BYD gibt schon mal 8 Jahre Garantie bei 250.000KM. Für viele wären die machbaren 250 TKM bei einer Jahreslaufleistung von 15 TKM, schon mal ganze 16,6 Jahre. Zudem gibt BYD an, dass man über 5000 Lade,- und Entladezyklen betreiben kann. Beim Comfort also ganz einfach gerechnet 5000 x 125KM elektrische Reichweite = 625.000KM. Das wiederum durch 15 TKM / Jahr wären 41,6 Jahre.
Und egal was man von der Rechnung nun halten mag oder nicht, ist BYD in erster Linie Batterie-/Akkuhersteller und betreibt dies bereits seit 31 Jahren. Ich gehe also stark davon aus, dass es in Bezug auf eine Akkuproblematik, selbst nach 10-15 Jahren, eine Lösung geben würde, die bezahlbar bleibt.
Um noch einmal auf die ursprüngliche Fragestellung zurückzukommen. Es gibt derzeit im P/L Bereich keinen besseren PHEV in der D-A-CH Region. Die angegebenen Leistungsdaten in Bezug auf den Verbrauch werden eingehalten, wenn nicht sogar übertroffen.
Die Ausstattung ist phänomenal und lässt eigentlich keine Wünsche offen und das System wird regelmäßig aktualisiert.
Wenn wir ein Problem haben, ist es die Versicherung und die jährlich anstehende Inspektion. In meiner Signatur findest du den übersetzen Wartungsplan.
Jede Inspektion ist natürlich mit Kosten versehen und das muss man einfach einplanen. Rein rechtlich, darfst du auch zu einer freien Werkstatt gehen. Einige sind aber mit dem neuen System überfordert und wie BYD dann tatsächlich bei einem Garantiefall reagiert, ist noch nicht bekannt.
Was man noch wissen sollte: sollte man ein schwierigeres Problem am Auto haben, so kann sich der Werkstattaufenthalt in die Länge ziehen. Die Werkstätten müssen jeden Schritt dokumentieren, an BYD China kommunizieren und auf neue Anweisungen warten. Jede Anweisung zieht sich gerne 3-5 Tage. Sollte ein nicht gängiges Ersatzteil wie ein Steuergerät verbaut werden müssen, dauert das auch gerne mal zwei Wochen bis es eingetroffen ist. Hier spreche ich leider aus Erfahrung.
Man muss das aber auch relativieren, da BYD schnell lernt und sich stetig verbessert. Der Ausbau schreitet schnell voran und bald gibt es Ersatzteile aus Europa. In Ungarn ist das Werk fertig und produziert bereits Test-/Vorserienproduktionen. Die Serie soll noch dieses Jahr anlaufen.
Würde ich ihn mit meinem heutigen Wissen wiederkaufen? Ja.
Moin zusammen,
die Rechnugn von Crash kann man meiner Ansicht nach nicht so ganz stehen lassen.
Der Seal U DM-i Comfort hat eine Battriekapazität von 26,6 kWh. Die von BYD angegebenen Ladezyklen von 5.000 müssen wir glauben und nehmen sie daher an. Wenn wir davon ausgehen, dass der 26,6 kWh Akku 5.000 Mal voll (0%-100%) geladen wird kommen wir aus 133.000 kWh die der aufnimmt. Diesen Wert teilen wir durch den durchschnittlichen Stromverbrauch, also 13,25 kWh/100 km. Das mal 100 (100 km) ergibt 1.003.773 km.
Wir (und ich sehr bald) als "LFP-Akku-Fahrer" müssen uns über die Haltbarkeit der Akkus wirklich keine Gedanken machen.