Beiträge von tdoc

    Ok, ich werd noch mal experimentieren. Die Autobahnstrecke ist ca. 300 km. Muss mal schauen, ob ich "auto" oder "save" eingestellt habe (darauf hab ich noch nicht geachtet). Beim Start hatte ich natürlich 100 Prozent SOC, als Ziel-SOC waren 20 Prozent Minimum am schlimmsten, Ziel-SOC von 25-30 Prozent schienen mir noch am erträglichsten, Ich werde wieder berichten ...

    Dann würde ich bei solchen Touren von Anfang an den Modus „HEV“ nutzen.

    Und denE-Motor kannst du ganz einfach abschalten. Nur den Start/Stop-Knopf drücken. ;( Dummerweise fährt er dann nur nicht.

    Vielleicht noch mal mit dem Konzept beschäftigen.

    Und das ist nicht böse gemeint. Wenn du einen PHEV fährst, ist es bei langen Strecken nicht sinnvoll, zunächst den Akku leer zu fahren. Genau für solche Anforderungen gibt es ja die Möglichkeit, die SoC hochzusetzen.

    Glaub mir, ich habe alles schon versucht. Auf der Autobahn (ich muss da einmal wöchentlich eine Familienheimfahrt über 300 km antreten) fahr ich von Start an immer im HEV Modus. Den SOC hab ich in allen möglichen Einstellungen schon gehabt, auch bei 40-50 Prozent. Ändert am Endergebnis nichts. Das Auto fahre ich intensiv schon viele Monate, und glaub mir, ich hab mich mit dem "Konzept" notgedrungen schon sehr intensiv beschäftigt. Ich würde mir in der Tat einfach einen Schalter wünschen, der ab einem bestimmten Zeitpunkt jeglichen Generatorbetrieb des Verbrenner-Motors verhindert und die Batterie allenfalls noch durch Rekuperation nachlädt. Das schaltet dann natürlich auch den E-Motor weitgehend aus, da eine Mindestladung der Batterie natürlich erforderlich ist.


    Meine Beobachtungen decken sich mit vielen anderen (wie man auch auf youtube sieht und mir mein Händler ebenfalls berichtet). Dass es bei dir nicht so ist, freut mich. Vielleicht eine andere Software-Version bzw. Management? Wir können ja mal die Autos tauschen (nicht ganz ernst gemeint)

    Ja aber ich habe gelesen und im Video gesehen das der Motor in den Bergen bei gefühlten 5500 Umdrehungen lief und das Auto fuhr ca.60 km/h als der Akku lehr war. Meine Angst ist wenn ich in den Urlaub fahre und dann auf der Autobahn mit 130 unterwegs bin und der Akku mehr ist das ich dann auch mit 5500 Umdrehungen fahren muss.

    Ja, das ist leider so und ist wirklich furchtbar. Es hilft auch nichts, wenn man auf der Autobahn den SOC vorher auf 40 Prozent festlegt. Dann kommt das Gejaule eben früher.

    Ja, zumindest auf der Autobahn ist das leider so. Nach etwa 150 - 200 km Strecke, da jault der Motor mit gefühlt 6000 Umdrehungen - so als ob man im 3. Gang mit Höchstgeschindigkeit fahren wollte. Furchtbar. Erstaunlicherweise wird das dann nach 50 km wieder etwas besser. Trotzdem möchte ich lieber diesen "Generatorbetrieb" und dann eben auch den E-Motor bei fast leerem Akku ganz abstellen können als dieses Gejaule ertragen zu müssen. Ist auch ineffizient (lt. ADAC und auch nach meiner Logik). Ich kann bei Ankunft ja wieder mit Plug-in laden, also brauche ich das Nachladen auf der Autobahn nicht.

    ich habe meinen Comfort erst seit 2 Jänner 2026, lade daheim in der Garage und komme derzeit rund 100 km weit.


    Die Temperaturen lagen zwischen -5 und +2 Grad im Jänner bei uns.

    Bin aber nur bei uns im Speckgürtel rund um Wien unterwegs, also keine Autobahn Orgien dabei 😉

    Das ist bei mir ähnlich. Mit einer Nachladung von etwa 21 kWh auf 100 Prozent (also dann 26,6 kWh Vollladung) komme ich dann etwa 70-80 km mit einem Autobahnanteil von ca. 70 Prozent (allerdings gemäßigt, ca. 120-130 km/h max). Wohlgemerkt, dann verbleiben immer noch ca. 20 Prozent Restladung also ca 5,3 kWh im Akku.

    Bei der max. elektrischen Reichweite wird ja von einem unrealistischen vollständigen Leersaugen des Akku ausgegangen, die max. Reichweite erreicht man also im Regelfall nie, sondern hat nur etwa 20 kWh elektrisch zur Verfügung.

    Temperaturen um die 0 Grad.


    Im Stadtverkehr mit guter Rekuperation sieht es dann wesentlich besser aus, ebenso auf der Landstraße mit ca. 80 km/h. Dann komm ich mit den geladenen 20 oder 21 kWh auf gute 100 km Reichweite, auch bei Kälte. Bin sehr zufrieden. Für kurze und mittlere Strecken ein gutes Auto. Hier dann also knapp 20 kWh auf 100 km Verbrauch, bei Kälte für mich ok. Unser VW ID.7 ist allerdings diesbezüglich etwas besser, schleppt aber auch keinen Verbrennermotor zusätzlich mit sich rum. Unser Hyundai Ioniq 5 hatte auf der Autobahn im Winter auch einen Verbrauch von etwa 22-23 kWh pro 100 km, bei gleicher Fahrweise.


    Langstrecke (über 300 km) im HEV Modus geht mit dem DM-i Comfort natürlich auch, aber da hat er nach ca 250 km die unangenehme Eigenschaft, dass der Verbrenner zeitweise sehr hochtourig fährt, weil er plötzlich partout als Stromgenerator fungieren will (bei Batteriestand von knapp unter 20 Prozent). Dann heult der Motor mal 30-50 km auf, als ob man im 3. Gang auf der Autobahn mit Höchstgeschwindigkeit fahren wollte. Der Spritverbrach geht dann kurzzeitig bis zu 12 l /100 km hoch, bei konstanter Geschwindigkeit von 120 km/h Autobahn auf ebener Strecke! Legt sich dann aber wieder, Spritverbrauch normalisiert sich dann wieder auf 7.5 bis 8l auf 100km. Dann zeigt er auch "Stromgewinnung" an, ab und zu schaltet der E-Motor damit wieder zu.


    Das ist das Einzige, was mich wirklich stört. Verbrauch ist für mich ok und wie erwartet.