Motor dreht hoch bei leerem Akku

  • N’Abend alle mit einander,habe gelesen und im Video gesehen das der DM I extrem hoch dreht wenn der Akku leer ist!!!

    Meine frage wäre da macht der das immer oder nur bei Autobahn oder in den Bergen???

    Hat da jemand Erfahrung???

    Weil ist schon nervig wenn man in den Urlaub fährt und dann kreischt der Motor irgendwann auf der Autobahn???🤔🤔🤔🤔


    Schon mal danke für eure Antworten und ein schönes Wochenende euch.👍👍

  • Alsi

    Also, ich finde nicht das er so hoch dreht, aber ja wenn der festgelegte akku stand erreicht ist (standart 20%) dann ist der Motor schon zu hören, er muss ja versuchen den Stand zu halten.

  • Ja aber ich habe gelesen und im Video gesehen das der Motor in den Bergen bei gefühlten 5500 Umdrehungen lief und das Auto fuhr ca.60 km/h als der Akku lehr war. Meine Angst ist wenn ich in den Urlaub fahre und dann auf der Autobahn mit 130 unterwegs bin und der Akku mehr ist das ich dann auch mit 5500 Umdrehungen fahren muss.

  • Ja aber ich habe gelesen und im Video gesehen das der Motor in den Bergen bei gefühlten 5500 Umdrehungen lief und das Auto fuhr ca.60 km/h als der Akku lehr war. Meine Angst ist wenn ich in den Urlaub fahre und dann auf der Autobahn mit 130 unterwegs bin und der Akku mehr ist das ich dann auch mit 5500 Umdrehungen fahren muss.

    Wenn du vorab weist dass Berge kommen ist es laut einigen YT Testern und Usern besser den SOC auf ca 40% Save zu halten, dann quält er sich bergauf dann nicht so.

    Hab es selber auch schon getestet, und da lief er eigentlich auch nur sehr dezent im Hintergrund mit.

  • Wie mit jeden neuen Technologie gibt es auch hier "Gewöhnungseffekte" ... als ich mit meinem Toyota Starlet früher die Berge hoch gefahren bin, hat mein Motor auch mit 4500 - 5000 Umdrehung gedreht, da hat das nie gestört, weil man heil froh war, die Berge hoch zu kommen. Im Extremfall habe ich dann abwärts Gas gegeben, damit ich Schwung für den Berg rauf hatte.


    Dann hatte man die superleistungsfähigen Autos mit massig PS, aber ordentlichem Verbrauch. Weniger Lärm, aber mehr Verbrauch.


    Nun hat man Autos, bei denen man durch sein Verhalten und die Vorplanung sehr stark beeinflussen kann, wie das Auto sich verhält und der Motor ist nicht mehr "synchron" zur gefühlten Geschwindigkeit.

    Ungewohnt, aber bestimmt nicht schlimmer als früher.


    Wenn man häufiger Berge fährt, macht es Sinn, den SOC auf 40% zu halten. Dann läuft der Motor häufiger dezent mit, aber man hat genügend Power, um auch durch die Berge zu fahren.

    Ansonsten für Stadt und flache Gebiete sind 20% SOC als Einstellung auch ok.


    Ist halt immer auch die Frage, was für einen Fahrstil man pflegen will. Ich denke, die Technology der BYDs bedarf ein wenig mehr Planung als normal, aber dafür hast du dann auch das Potential entsprechend zu "sparen" im Verbrauch.


    Auf der anderen Seite sehe ich mit einem gewissen Unwohlsein, das gerade alle Autohersteller wieder auf die Verbrenner oder Full-Hybride schwenken, weil die Politik die Rahmenparameter für e-Autos nicht sinnvoll gestaltet. Besser wäre es gewesen, die Ladepreise einheitlich UND preiswert zu gestalten. Also Förderung des Ladepreises statt Förderung des Kaufpreises.


    Ok, kurz abgeschweift ... zurück zum Thema. Willst du nicht planen, stell die Reserver einfach höher ein und du wirst klarkommen. Ansonsten nutz die Planungsmöglichkeiten und justier die Einstellungen je nach deinen angedachten Fahrten.


    Ich hoffe, das hilft etwas ;)

    BYD Seal U DM-i Comfort / Titan Grey / Black Seats / Status: WARTEND (vorauss. Ende März. 2026)

  • Wenn du vorab weist dass Berge kommen ist es laut einigen YT Testern und Usern besser den SOC auf ca 40% Save zu halten, dann quält er sich bergauf dann nicht so.

    Hab es selber auch schon getestet, und da lief er eigentlich auch nur sehr dezent im Hintergrund mit.

    Ich muss noch 11 Tage warten auf meinen SEAL U DM-I, daher habe ich noch keine Erfahrung mit dem SEAL U. Aber nach 5 Jahren Mitsubishi Outlander PHEV kann ich obige Antwort nur unterstützen. Ich habe immer vor den Alpen rechtzeitig den Save-Mode des Outlander auf 40-50 % gesetzt und nie Probleme gehabt. Denke also nicht dass es beim SEAL U welche geben wird.

  • Ja, zumindest auf der Autobahn ist das leider so. Nach etwa 150 - 200 km Strecke, da jault der Motor mit gefühlt 6000 Umdrehungen - so als ob man im 3. Gang mit Höchstgeschindigkeit fahren wollte. Furchtbar. Erstaunlicherweise wird das dann nach 50 km wieder etwas besser. Trotzdem möchte ich lieber diesen "Generatorbetrieb" und dann eben auch den E-Motor bei fast leerem Akku ganz abstellen können als dieses Gejaule ertragen zu müssen. Ist auch ineffizient (lt. ADAC und auch nach meiner Logik). Ich kann bei Ankunft ja wieder mit Plug-in laden, also brauche ich das Nachladen auf der Autobahn nicht.

  • Ja aber ich habe gelesen und im Video gesehen das der Motor in den Bergen bei gefühlten 5500 Umdrehungen lief und das Auto fuhr ca.60 km/h als der Akku lehr war. Meine Angst ist wenn ich in den Urlaub fahre und dann auf der Autobahn mit 130 unterwegs bin und der Akku mehr ist das ich dann auch mit 5500 Umdrehungen fahren muss.

    Ja, das ist leider so und ist wirklich furchtbar. Es hilft auch nichts, wenn man auf der Autobahn den SOC vorher auf 40 Prozent festlegt. Dann kommt das Gejaule eben früher.

  • Dann würde ich bei solchen Touren von Anfang an den Modus „HEV“ nutzen.

    Und denE-Motor kannst du ganz einfach abschalten. Nur den Start/Stop-Knopf drücken. ;( Dummerweise fährt er dann nur nicht.

    Vielleicht noch mal mit dem Konzept beschäftigen.

    Und das ist nicht böse gemeint. Wenn du einen PHEV fährst, ist es bei langen Strecken nicht sinnvoll, zunächst den Akku leer zu fahren. Genau für solche Anforderungen gibt es ja die Möglichkeit, die SoC hochzusetzen.

  • Dann würde ich bei solchen Touren von Anfang an den Modus „HEV“ nutzen.

    Und denE-Motor kannst du ganz einfach abschalten. Nur den Start/Stop-Knopf drücken. ;( Dummerweise fährt er dann nur nicht.

    Vielleicht noch mal mit dem Konzept beschäftigen.

    Und das ist nicht böse gemeint. Wenn du einen PHEV fährst, ist es bei langen Strecken nicht sinnvoll, zunächst den Akku leer zu fahren. Genau für solche Anforderungen gibt es ja die Möglichkeit, die SoC hochzusetzen.

    Glaub mir, ich habe alles schon versucht. Auf der Autobahn (ich muss da einmal wöchentlich eine Familienheimfahrt über 300 km antreten) fahr ich von Start an immer im HEV Modus. Den SOC hab ich in allen möglichen Einstellungen schon gehabt, auch bei 40-50 Prozent. Ändert am Endergebnis nichts. Das Auto fahre ich intensiv schon viele Monate, und glaub mir, ich hab mich mit dem "Konzept" notgedrungen schon sehr intensiv beschäftigt. Ich würde mir in der Tat einfach einen Schalter wünschen, der ab einem bestimmten Zeitpunkt jeglichen Generatorbetrieb des Verbrenner-Motors verhindert und die Batterie allenfalls noch durch Rekuperation nachlädt. Das schaltet dann natürlich auch den E-Motor weitgehend aus, da eine Mindestladung der Batterie natürlich erforderlich ist.


    Meine Beobachtungen decken sich mit vielen anderen (wie man auch auf youtube sieht und mir mein Händler ebenfalls berichtet). Dass es bei dir nicht so ist, freut mich. Vielleicht eine andere Software-Version bzw. Management? Wir können ja mal die Autos tauschen (nicht ganz ernst gemeint)