Beiträge von browsingman

    Das wird von der Strecke abhängen. Bei einer gemischten Strecke mit Höhen und Tiefen kann das funktionieren, bei einer Strecke, die nur bergauf führt, eher nicht bzw. nur mit Schwierigkeiten.
    Die Idee des Autos ist auch eigentlich nicht, nur mit Benzin zu fahren, sondern die Vorteile beider Welten zu nutzen.

    Deswegen zeigt BYD auch zwei Verbrauchswerte auf (Verbrauchswert bei geladener Batterie sowie Verbrauchswert bei entladener Batterie).
    Im Idealfall lädt man den Akku regelmäßig auf und erzielt so im gemischten Betrieb weniger als 2 Liter pro 100 km.
    Wenn du aber nie auftankst und dich nur auf die Rekuperation durch Bremsen oder Abwärtsfahrten verläßt, wird dein Verbrauch irgendwo zwischen 5-8 Litern liegen und damit geht der eigentliche Vorteil der Sparsamkeit weitestgehend verloren.


    In der Praxis kann man zwischen 100 - 120 km/h fahren und wird wahrscheinlich die Batterie immer auf einem Niveau zwischen 15% - 25% halten können.

    Fährst du länger bergauf, wird die Batterie aber wahrscheinlich soweit entleert, das du irgendwann nur noch mit der Unterstützung des Benzin-Motors fährst und die Leistung des Autos stark nachläßt.


    Die Frage ist also:
    Fährt man fast ausschließlich längere Strecken? Dann wäre so ein Auto nicht das ideale Modell - insbesondere wenn man schneller als 130 km/h fahren möchte.
    Oder fährt man fast nur Stadt- und Landstrecken und nur ab und an mal längere Strecken? Dann kann man das auch akzeptieren und fährt in Summe wahrscheinlich noch sehr sparsam.

    Wie mit jeden neuen Technologie gibt es auch hier "Gewöhnungseffekte" ... als ich mit meinem Toyota Starlet früher die Berge hoch gefahren bin, hat mein Motor auch mit 4500 - 5000 Umdrehung gedreht, da hat das nie gestört, weil man heil froh war, die Berge hoch zu kommen. Im Extremfall habe ich dann abwärts Gas gegeben, damit ich Schwung für den Berg rauf hatte.


    Dann hatte man die superleistungsfähigen Autos mit massig PS, aber ordentlichem Verbrauch. Weniger Lärm, aber mehr Verbrauch.


    Nun hat man Autos, bei denen man durch sein Verhalten und die Vorplanung sehr stark beeinflussen kann, wie das Auto sich verhält und der Motor ist nicht mehr "synchron" zur gefühlten Geschwindigkeit.

    Ungewohnt, aber bestimmt nicht schlimmer als früher.


    Wenn man häufiger Berge fährt, macht es Sinn, den SOC auf 40% zu halten. Dann läuft der Motor häufiger dezent mit, aber man hat genügend Power, um auch durch die Berge zu fahren.

    Ansonsten für Stadt und flache Gebiete sind 20% SOC als Einstellung auch ok.


    Ist halt immer auch die Frage, was für einen Fahrstil man pflegen will. Ich denke, die Technology der BYDs bedarf ein wenig mehr Planung als normal, aber dafür hast du dann auch das Potential entsprechend zu "sparen" im Verbrauch.


    Auf der anderen Seite sehe ich mit einem gewissen Unwohlsein, das gerade alle Autohersteller wieder auf die Verbrenner oder Full-Hybride schwenken, weil die Politik die Rahmenparameter für e-Autos nicht sinnvoll gestaltet. Besser wäre es gewesen, die Ladepreise einheitlich UND preiswert zu gestalten. Also Förderung des Ladepreises statt Förderung des Kaufpreises.


    Ok, kurz abgeschweift ... zurück zum Thema. Willst du nicht planen, stell die Reserver einfach höher ein und du wirst klarkommen. Ansonsten nutz die Planungsmöglichkeiten und justier die Einstellungen je nach deinen angedachten Fahrten.


    Ich hoffe, das hilft etwas ;)

    Damit meine ich das der BYD Seal U DMI 39.900 € (in Time Grey) + andere Farbe 1000 €.

    Inzwischen bekommt man das Fahrzeug für 10.000 € weniger.

    Das meine ich leider mit verramschen :-(.

    Das ist besonders bitter für diejenigen, welche im Dezember einen Kauf getätigt haben, ihn aber erst Ende Q1 2026 oder in Q2 2026 geliefert bekommen. Denn da ist der Vertrag ja schon unterschrieben und die Konditionen fix. Insofern kann ich die Aussage schon verstehen. Das mal eben so auf den e-Bonus nochmal 10000 Euro drauf kommen, ist da nicht wirklich verständlich.

    So wird die Comfort Variante aktuell mit E-Bonus + BYD Preissenkung für 26.990 Euro angeboten. Da dreht sich mir der Magen schon ein wenig um.

    Nicht jeder hat in seinem eigenen Mobilfunkvertrag ein großes Datenvolumen mit gebucht und möchte vielleicht daher keinen WiFi Hotspot per Handy machen. Ich finde so eine Option absolut ok. Immerhin kann ja jeder selbst entscheiden, ob er die Option nicht oder nicht.

    Ich hatte mir vom DM-i die Boost, Comfort und Design Modelle angeschaut und alle hatten im Innenraum dieselbe Ausstattung.


    Sprich:

    Es gibt nur Schwarz mit grünen Zierstreifen oder Schwarz/Braun mit roten Zierstreifen.


    Technisch haben alle die gleiche Assistenz-System Ausstattung.


    Im Vergleich zum BMW G31 würde ich als einzigen Nachteil die niedrigere Höchstgeschwindigkeit sehen.

    Wenn du also eher der Typ bist, der gemütlich komfortabel fährt, wirst du mit dem Boost oder Comfort zufrieden sein (Beschleunigung 0-100 ist jedenfalls ähnlich). Als Speed-Junkie wärest du dann mit dem Design besser dran (schnellere Beschleunigung und 180km/h statt 170km/h Höchstgeschwindigkeit).


    Bis jetzt lese ich im Forum überwiegend positive Erfahrungswerte mit einigen kleineren Ausreißern in Hinblick auf die Qualität, wovon das meiste aber im Rahmen der Garantie durch die Werkstätten reguliert wurde.

    Gibt es Erfahrungen für das Rhein-Main-Gebiet? Aktuell hätte ich zur Auswahl:

    • Autohaus Brass GmbH & Co. KG - Dietzenbach (bevorzugt weil näher und Rückfahrt mit SBahn möglich)
    • Autohaus am Prinzert GmbH - Darmstadt

    Ich weiß nicht, ob das hier im Thread schon erwähnt wurde (auf die Schnelle jedenfalls nicht gefunden), aber gestern lag bei uns im Postkasten ein Werbeflyer, wonach jetzt das Autohaus Weller in Kronberg ebenfalls BYD Händler ist. Die haben früher nur BMW gemacht, aber jetzt scheinen sie auch BYD anzubieten.

    Moin, wir überlegen auch noch hin und her. Wie stark ist den beim Seal U Dmi der Leistungsverlust, wenn die Batterie alle ist? Ich konnte bisher in Hamburg keinen Boost/ Comfort probe fahren, es gibt Design.

    So genau kann ich das auch nicht beziffern. Beim C10 Reev konnte ich jedenfalls bei leerer Batterie und Steigungen max. 130 fahren. Beim BYD habe ich während der Probefahrt es nicht geschafft, die Batterie komplett zu leeren und kann es selbst nicht bewerten.
    Allerdings haben einige Reviewer aus Spanien in Youtube Videos ihre Erfahrungen berichtet und erzählten, das man zwar bis zu 150 km/h fahren konnte, aber dann der Motor schon mit extrem hoher Drehzahl läuft.

    Wie sich das in PS und Beschleunigung realistisch auswirkt, habe ich aber nicht messen können. Mir war nur die praktische Wahrnehmung wichtig und da hat der Seal U DMI besser abgeschnitten.

    Ich finde die spanischen Reviews spannender, weil die dort auch die Bergfahrten mit berücksichtigen und nicht nur wie bei den Berichten aus England, Österreich, Frankreich etc. den Drittelmix berichten.

    Gratuliere!


    Ich bin übrigens sowohl den C10 Reev als auch den dm-i Comfort probegefahren und muss sagen, das mir vom Fahrwerk der C10 Reev besser gefallen hat.

    Letzten Endes ist es bei mir auch der dm-i Comfort, da der C10 Reev 3 entscheidende Nachteile hat:
    1. kein Android Auto oder Apple CarPlay - wird er auch wahrscheinlich nie bekommen, da der Prozessor nicht potent genug ist.
    2. der radikale Verzicht auf Knöpfe hat erst nett gewirkt, aber die Bedienung primär per Touchscreen lenkt zu sehr ab.

    3. der Leistungseinbruch, wenn die Batterie leer ist, sehr deutlich ist. Da schneidet der Seal U DM-i deutlich besser ab (auch wenn er grundsätzlich das gleiche Thema hat), weil er den Motor wirklich zuschalten kann, während der C10 Reev NUR Strom über den Benzin-Motor liefert, aber keinerlei Antrieb macht.


    Der kleiner Kofferraum oder das nicht aufmachbare Glasdach wären bei mir tatsächlich kein KO-Kriterium gewesen.