Beiträge von Rechtsunten

    Hallo,


    endlich wird unser BYD Seal U DM-i Comfort geliefert.


    Jetzt habe ich eine Frage zum Laden des Fahrzeugs.

    Als Mieter in einem Mehrfamilienhaus.


    Da die Hauseigentümer mir die Installation einer Wallbox nicht genehmigen möchten, habe ich mir einfach ein 3x2,5²-Erdkabel von meinem Keller bis zu meinem Stellplatz verlegt.

    Die Steckdose im Keller hat eine 3 x 1,5³-Zuleitung und mit 16 A abgesichert. Die Erdleitung zum Stellplatz hat eine Länge von ca. 21 Metern.

    Die 3x2,5²-Leitung ist auch zusätzlich mit 16-A-Absicherer und mit einem Verbrauchszähler versehen.


    Ich nehme an – so wurde es mir gesagt –, dass diese Leitung vollkommen ausreicht, um den BYD zu laden.



    Jetzt komme ich zu meiner Frage.


    Wie hoch ist der Ladeverlust an einer Haushaltssteckdose?


    Lohnt es sich, diesen Ladeverlust hinzunehmen, oder ist es doch preiswerter, an eine Ladesäule zu fahren?

    Wir zahlen bei unserem Stromanbieter zurzeit 28 Cent pro kWh.

    Was bringt dir der Anwalt? .....

    Er kann meine Schadensansprüche gerichtlich durchsetzen.

    Ich habe heute bei zwei BYD-Händlern in Süddeutschland angerufen. Beide haben sowohl einen Comfort als auch einen Design stehen.

    Sie sind halt nur ca. 2.000 bis 3.000 € teurer.

    Dann kommen noch die Mehrkosten für die Überführung dazu.


    Und zu den 5 %: Diese Grenze ist nur bei leichter Fahrlässigkeit gegeben, und diese ist bereits mit der Auskunft, dass ein anderer Verkäufer mir und meiner Frau sagte, dass mein Verkäufer immer sehr kurze Lieferzeiten angibt, schon wieder hinfällig. Das wiederum zu beweisen ist schwer, aber jeder Händler hat Vorgaben vom Hersteller, welche Lieferzeiten angegeben werden sollten, und wenn der Verkäufer davon abweicht, haben wir schon eine grobe Fahrlässigkeit. Auskunft meines Anwalts.


    Ich werde mich erst einmal zurückhalten und auf eine Reaktion meines Anwalts warten, der sich mit dem Verkäufer in Verbindung setzen wird.

    Sorry, aber in dieser Situation einen Neuwagen zu bestellen, bei dem Lieferzeiten nicht ungewöhnlich sind, hast du dir selbst zuzuschreiben.

    Jein.


    Ich hatte dem Verkäufer damals meine Situation erläutert und er hatte mir versprochen, dass das Fahrzeug auch zum genannten Termin da sein wird.

    Hätte man mir damals gesagt, dass es über sechs Monate dauern könnte, hätte ich mir direkt ein Ersatzfahrzeug gekauft.

    Wenn ich mir jetzt ein Ersatzfahrzeug kaufen würde, käme mit Sicherheit am nächsten Tag der Anruf, dass das Fahrzeug jetzt da ist.

    Dann hätte ich 3.000 bis 5.000 € umsonst ausgegeben.

    Was erwartest du denn von ihm?

    Warum nicht einfach warten?

    Wie soll man denn einfach warten?


    Mir wurde ein Liefertermin genannt, der inzwischen überschritten ist.

    Bedauerlicherweise habe ich das Problem, dass ich zurzeit ohne Auto bin und das Fahrzeug dringend brauche.

    Meine Freunde und Bekannten wollen mir ihre Autos auch nicht mehr ständig leihen.

    Jetzt sollte mir das Autohaus doch ein Gebrauchtfahrzeug zum Kauf anbieten, das sie dann wieder in Zahlung nehmen könnten.


    Das wäre z. B. auch eine Lösung. Alternativ könnten sie mir einen Leihwagen zur Verfügung stellen.

    Es gibt viele Lösungen, aber wenn vom Autohaus nichts kommt, was soll man als Kunde dann machen?

    Aber selbst wenn, Sternauto lässt sich bestimmt nicht auf einen Rechtskrieg ein. Das würde nur dem Ruf schaden und ich habe schon das Gefühl das die alles dafür tun um die Kunden zufrieden zu stellen.

    Klar, ich bin auch immer höflich geblieben und immer Bereitschaft für eine gemeinsame Lösung klar gemacht.


    Aber ja, es wird hart wenn man über den Anwalt geht. Das ist eine Art hau drauf Taktik. Davon würde ich auch abraten. Man kann hier eigentlich nur verlieren.

    Ich war bisher auch immer höflich und habe dem Autohaus Kompromissvorschläge unterbreitet, bis hin das ich erstmal ein gebrauchtes Fahrzeug bei ihnen kaufe, das sie dann wieder in Zahlung nehmen könnten.


    Aber es gab nie eine Antwort oder Gegenvorschläge des Autohauses.


    Was bleibt mir also übrig, außer einen Anwalt einzuschalten?

    So, Leute,


    ich habe gerade mit Sternauto Leipzig telefoniert.


    Laut deren Aussage, können die Händler nicht sehen, wo sich ein Fahrzeug gerade befindet.

    Selbst die Händler werden von den Lieferungen überrascht, indem einfach ein LKW mit acht bis zehn Fahrzeugen vor der Tür steht.


    Das widerspricht wiederum der Aussage meines Verkäufers, dass das Auto schon seit Anfang Juni in Bremen stehen soll.


    Was soll man jetzt glauben?



    Mit meinem Anwalt habe ich auch schon Kontakt aufgenommen.
    Er wird sich diesen Sachverhalt ansehen und mich dann informieren, wie wir mit dieser Sache weiter verfahren.