Beiträge von Franz Bauer

    Seit 1.8.25 habe ich meinen Seal-U-DM-I-Boost. Die letzten 8 Jahre hatte ich einen Toyota-RAV-4-Hybrid-4x4. Elektrisch fahren macht viel Spaß - Als Rentner brauche ich das Auto nicht jeden Tag

    und für die Alltags-Strecken reichen die 80 km E-Reichweite locker aus. Inzwischen sind 1600 km auf dem Zähler und dafür habe ich von der 60-L -Erstbetankung rund 12 Liter verbraucht. Es wäre

    auch mit weniger gegangen, aber laut Anleitung sollte man die ersten 1000 km zu 50% mit Verbrenner fahren.

    Ich habe lange mit dem BEV geliebäugelt, mich aber dann doch für den PLUGIN entschieden. Mein Grinsen wird immer breiter, wenn ich Freitags die neue Folge von "nextmove" sehe und mehr und

    mehr das Thema Abzocke an Schnell-Ladesäulen - Mangelnde Preistransparenz - kaputte oder auch mit einem Sammelsurium an Ladekarten nicht funktionierende Ladestationen das Dauer-Klagelied ist.

    Es gibt nichts bequemeres als in der Garage den Stecker einzustecken und die Ladeleistung je nach PV-Ertrag flexibel zu steuern. Priorität hat dabei stets mein 7,5 KWh-Haus-Akku - und den will ich auch

    nicht mit dem Auto leeren. Das mitgelieferte Schuko-Stecker-Kabel habe ich jetzt nur im Kofferrauum - Eine 11 KWh-mobile Wallbox für 180€ am 400 V-Stecker ist vielseitiger - weil einstellbare A-Leistung.

    Meinen Nachtstromtarif-Zähler kann ich jetzt gut für das Laden ab Mitternacht gebrauchen (23 cent/KWh) Den Ladebeginn kann man im Auto bequem bestimmen.

    Es ist einfach ein gutes Gefühl zu wissen - ich kann überall Laden - aber ich MUSS NICHT !

    Für jemand, der im Sommer selten Höchst-Geschwindigkeiten - und im Winter eher im städtischen Flachland fährt - lohnen sich Ganzjahresreifen sicher.

    Für uns in der Voralpen-Allgäu-Region mit teils noch zünftigen Wintern - keine kluge Option. Wenn ich noch meinen Handwerksbetrieb hätte, wäre meine

    Wahl auch auf den Seal-U-DM-I-Allrad gefallen, - jetzt aber, als Rentner, kann ich ja bei Wintereinbruch im Bett bleiben. Ich betrachte das jährliche zweimalige

    Räderwechseln in meiner Garage als sinnvolle Übung, - damit im Fall des Falles jeder Handgriff sitzt. Mehr als eine Stunde für unsere zwei Autos brauche ich

    dafür nicht. Allerdings benutze ich nicht den Bord-Wagenheber, sondern einen Scherenwagenheber mit Akku-Schrauber-Antrieb

    und einen Akku-Schlagschrauber. Der Kompressor für den richtigen Druck steht auch immer bereit.

    Wohl dem, der in seiner Garage laden kann. Da ich schon seit dem Hausbau vor 40 Jahren eine 400V Steckdose habe, war die Beschaffung einer mobilen 11-KWh-Wallbox mit völlig ausreichendem 6m Ladekabel für 180 € recht günstig. Mit einer Taste kann ich vor Ladebeginn bestimmen, mit welcher Leistung ich laden möchte - beginnend bei 6 A bis max 16 A.

    Scheint die Sonne auf meine 7,2 KW-Peak PV, prüfe ich kurz in der PV-App, ob der Hausakku schon voll ist - ob andere Großverbraucher (Wäschetrockner ec. laufen) und wähle dann die Leistung, die vom Dach gerade übrig ist zum Laden. Ist jetzt im Winter die PV-Leistung minimal - lade ich ab Mitternacht mit Nachtstromtarif und Max 16 A - was meistens nur 1,5 -2 Stunden dauert und ich habe morgens wieder meine 80 Km E-Reichweite.

    Wer es gerne mollig warm im Auto hat und besonders schätzt, daß die Heizung beim Einsteigen gleich voll da ist, nimmt die reduzierte E-Reichweite für die Heizung gerne in Kauf. Ich schätze 70 statt 80 km sind es zur Zeit.

    An einer Ladesäule außerhalb würde ich nur laden, wenn die KWh unter 25 cent kostet - aber selbst bei Aldi-süd verlangen die inzwischen 47 cent. Da überlasse ich den Ladeplatz gerne den BEVs, die drauf angewiesen sind. Beim PV-Strom entgeht mir die Einspeisevergütung von 12 cent -

    mit Nachtstromtarif werden es ab Jan. noch 23 cent sein - statt jetzt 25 cent.

    Film auf dem Smartphone und den Sound mittels Bluetooth auf dem Lautsprechersystem - das klappt perfekt.

    Wenn man beim Parken einen Film auf dem großen Monitor schaut - wird dieser abgebrochen, wenn man auf D- oder R schaltet -

    und wenn auf demselben USB-Stick oder auf dem Auto-Speicher außer Videos auch MP3-Musik gespeichert ist, schaltet bei mir

    das System von Video auf Audio-Wiedergabe um. Video auf dem großen Monitor bei der Fahrt geht nicht - auch nicht Spotify oder Youtube.

    Ich habe von der Erst-Tankfüllung für die ersten 1300 KM gerade mal 5,1 L verbraucht. Man sollte ja die ersten 1000 km zu mind. 50 % mit Verbrenner fahren -

    das ist gar nicht so einfach, mit den alltäglichen Kurzstrecken. Scheint die Sonne, lade ich langsam mit Schukostecker und PV-Strom nach - Jetzt in der dunkleren

    Jahreszeit mit der mobilen 11 KWh-Wallbox an meiner 400V Steckdose mit Nachtstromtarif 23 cent - meist ab Mitternacht. Einfach abends Stecker rein - den Rest

    besorgt die programmierte Ladeplanung.

    Einige Profi-Autotester, die den Seal-U-DM-I-Boost auf Verbrauch geprüft haben, kamen zum Ergebnis - bei Lade-KWh-Preisen über 30 cent/KWh ist der Verbrenner

    günstiger.

    Als Ergänzung zu meiner Beschreibung meiner speziellen Smartphone-Halterung habe ich noch ein paar Bilder gemacht.

    Trotz Android-Auto, bzw A-Carplay-Funktion, gefällt mir diese Lösung besser. Auf der Ladeschale liegt das Smartphone mit dem

    "Kopf nach unten" und das Bild steht dann auch Kopf - Android- Auto mag/ verwende ich nicht - das Hauptmenue mit meinem

    gewählten Hintergrundbild gefällt mir besser. Wie von früheren Autos mit passend platzierter Smartphon-Magent-Halterung gewohnt,

    habe ich so alles immer im Blick - Mitreisende möchten auch gerne unter der Fahrt ein Video genießen und ich muß bei einer Pause nichts

    umschalten. Diesen kleinen Gelenk-Magnet-Induktivlade-Smartphonehalter habe ich einfach auf eine kleine, schwarze Stahlblechplatte

    gestellt - das Ganze steht recht stabil - Ein Staubtuch, das den Raum um die Halterung ausfüllt und puffert - ist immer von Nutzen. Den

    Strom für den Magnet-Induktiv-Lader hole ich mir unter der Mittelkonsole.

    Sehr seltsam - obwohl ich zur Probe mal den Druck an allen Winterrädern auf 2,9 bar erhöht habe,

    eine Proberunde gedreht habe, um einen Sensoren-Einfluß der in der Garage gelagerten Sommerräder zu vermeiden -

    wird jetzt für die beiden linken Räder ein Druck von 2,4 bar angezeigt - rechts gar nichts -

    Mir ist die Drucksensorentechnik so übrig wie ein Kropf - schließlich habe ich über 50 Jahre den Reifendruck

    regelmäßig manuell geprüft. Wenn aber seit 2014 der TÜV auf diese Technik besteht, sollte bei Orginal-BYD-Felgen

    und Conti-Winterrädern alles in Ordnung sein.