Alles anzeigenAuch wenn mein Händler meinte das ein Einfahren nicht mehr nötig sei bei den aktuell und modernen Autos, bei diesem hier in speziellen, werde ich es glaube ich so halten das ich den SOC auf 40% stelle, im HEV Fahre und dann, sobald die 40% erreicht sind, den Rest der Woche, bis zum nächsten Laden (entweder Fr o. So.) alles so belasse, damit der Motor auch mal ans Arbeiten kommt und was zu tun hat. Ich denke einfach dass das nicht die schlechteste Idee ist.
Gestern habe ich den „Jungs“ meiner Werkstatt meinen neuen Comfort vorgestellt. Es waren auch alle soweit recht angetan und waren durchweg vom Design, der Ausstattung dem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis begeistert.
Der Chef von der Werkstatt, und einer meiner ältesten guten Freunde, konnte so weit auch nichts Negatives berichten, außer dass die Teilelieferung bzw. deren Verfügbarkeit, anscheinend, für nicht Vertragswerkstätten eine Katastrophe bzw. nicht existent wäre. Was er mir auch in deren System zeigen konnte. Aber, während der Garantie, meinte er, kein Problem, solange ich mich an die Vertragswerkstatt halte, vor allem, was die Inspektion angeht.
Jetzt aber zur eigentlichen Thematik:
Rekuperation schön und gut, sagt er, Problem ist aber das, gerade durch die einstellbare verstärkte Rekuperation, vor allem die hinteren Bremsen nicht wirklich beansprucht werden, bei einer Bremsverteilung von 70/30 (V/H). Was wiederum zur Folge haben könnte, dass die hinteren Bremsen bereits bei der 1. Inspektion, also nach ca. 1 Jahre, gewechselt werden müssen da sie „Vergammelt“ sind. Er gab mir daher den Tipp bzw. den Rat die Rekuperation auf Standard zu lassen und so an einem Tag in der Woche öfters an diesem Tag während der Fahrt, da wo es möglich ist, bei so 50/60/70 km/h mal schön stark zu bremsen, sofern niemand hinter mir ist, natürlich, damit die hinteren Bremsen mal ordentlich anziehen und die Scheiben von bereits möglich angesetztem Flugrost zu befreien. Er konnte mir das an meinen gut demonstrieren. Vorne gut „blank“ und hinten bereits leichter Anfall von Flugrost. Nach einer kurzen Demonstration seinerseits, wie er das mit dem stärkeren Abbremsen meinte, konnte man schon eine leichte Verbesserung der Oberfläche hinten erkennen.
Vielleicht hilft das dem einen oder anderen ja und kam zu selben neuen Erkenntnis wie ich selbst. Es ist für mich halt auch der erste Neuwagen, dann noch gleich als PHEV, da ist so gut wie alles neu für mich und lerne derzeit jeden Tag dazu. In einem halben Jahr, denke ich mal ist alles eingegroovt
Was sich bei mir, als kia ev6 Fahrer, sich gut bewährt hat: insbesondere nach einer Regenfahrt, zwei vielleicht drei Mal gegen Ende der Fahrt die von dir genannten Bremsungen durchzuführen. Dann sind die Scheiben etwas wärmer und trocken, dann gammeln die Scheiben nicht schon nach einer Nacht! Andernfalls haben die hinteren Scheiben fröhlich Rost angesetzt.
So hässlich wie ich die Trommelbremse bei den VW ID Modellen finde, ist das vermutlich die vernünftigste Wahl bei einem elektrifizierten Antrieb.
Und generell Einfahrphase, den Motor ab und zu nutzen. So perfekt die Fertigung sein mag, braucht es etwas bis alle Bauteile sich anfreunden
Dann steht auch den Vollgasfahrten nichts mehr im Weg.