Beiträge von JohannK57

    Auch wenn das Benzin jetzt teuer ist, solltest Du Dich auf jeden Fall darum kümmern, dass Du den Benzinmotor auch ordentlich einfährst. Lies Dir dazu die Betriebsanleitung durch und setze Dich mit der Energie-Verwaltung des Fahrzeugs auseinander. Zum Thema "Einfahren" gibt es hier auch einen Thread, der einiges erklärt.
    Es ist in Deinem eigenen Interesse, dass Du den Benzinmotor richtig einfährst. Denn Du willst Dich ja auf Dein Fahrzeug auch verlassen, wenn Du lange Strecken fährst.

    Bitte seid Ihr so freundlich und klärt auch "Unwissende" auf, was die Aussage "im iOBroker den BYD Adapter laufen hast" bedeutet ?
    Kurze Internet-Recherche zeigt in Richtung PhotoVoltaik...
    Wer oder Was ist IOBroker? Gilt das nur für BYD-Spezifische Photovoltaik oder BYD-Adapter?
    Vielen Dank im Voraus!

    Ebenso, wie Du selbst das Fahrzeug tracken kannst, kann es auch BYD. Und selbstverständlich könnte BYD jedes Fahrzeug mittels OTA (Over The Air)-Update unbrauchbar machen.
    Wenn Du dies vermeiden möchtest, kannst Du ja die SIM-Karte rausnehmen und somit "vielleicht" Alle Kommunikationskanäle unterbinden. Damit gibt es dann aber auch sicher keine Updates mehr, welche für Anwender interessant sind.

    Warum schreibe ich "vielleicht": Weil es mich nicht wundern würde, wenn sich ein SIM-Karten-loser BYD sich mit einem in der Nähe befindlichen SIM-Karten-aktiven BYD über WiFi unterhalten würde. Aber ich möchte hier keine Gerüchte in die Welt setzen.....

    Es würde mich auch nicht wundern, wenn ein BYD-Fahrzeug ohne SIM-Karte nach einer gewissen Zeit nach einer Werkstatt rufen würde.....
    Aber das ist Alles nicht nur auf BYD beschränkt. Denn viele Andere, auch Europäische Auto-Hersteller, verbauen SIM-Karten, tracken Fahrzeuge und sind verpflichtet - auch ohne Einverständnis des Fahrzeugbesitzers - alle Daten rauszurücken, wenn ein entsprechender Gerichtsbeschluss vorliegt.

    In den USA, China und vielen anderen Ländern braucht es dafür nicht einmal einen Richter... Aber ich möchte hier keine sinnlose Datenschutz-Diskussion lostreten.
    Spannend finde ich in diesem Forum den Neben-Thread "Trip-Informationen auslesen", womit bewiesen wird, dass das Fahrzeug sehr detaillierte Statistiken führt. Ob diese in ein zentrales Rechenzentrum zu BYD hochgeladen und aufbewahrt werden, weiß man natürlich nicht.
    BYD könnte ja auch auf die Idee kommen, damit nachzuweisen, dass der Benutzer im Einfahr-Zeitraum entgegen der in der Betriebsanleitung vorgegebenen Einfahr-Anweisungen gehandelt zu haben und daher Garantie-Einschränkungen argumentieren. Aber das ist nur ein GedankenSpiel....

    Vielen Dank für den Tipp. Werde mal schauen ob, wann und wie ich das in meinen Alltag eventuell auch mal implementieren könnte. Ich hab halt Mo-Fr nur eine (zu Hause<->Arbeit)Strecke von ca. 12km, pro Strecke, und das zu 90% über Kraftfahrstraße mit max. 60-80km/h. "Längere" Strecken sind, wenn dann, meist am Wochenende vorgesehen. Aber halt auch nicht immer. Au man, ich hätte ihn doch lieber mit ein paar tausend Kilometer auf dem Tacho kaufen sollen :D Ich hab ja aktuell einen SOC von 50%. D.h doch eigentlich das ich diesen nun mal auf 70/80%, vielleicht sogar 100%(?) erhöhen könnte, um den von dir angesprochenen Effekt ebenfalls zu erhalten!?!

    Danke für die Vorwarnung das es eventuell dann und wann mal Riechen könnte ;)


    Vielen Dank für den Tipp. Werde mal schauen ob, wann und wie ich das in meinen Alltag eventuell auch mal implementieren könnte. Ich hab halt Mo-Fr nur eine (zu Hause<->Arbeit)Strecke von ca. 12km, pro Strecke, und das zu 90% über Kraftfahrstraße mit max. 60-80km/h. "Längere" Strecken sind, wenn dann, meist am Wochenende vorgesehen. Aber halt auch nicht immer. Au man, ich hätte ihn doch lieber mit ein paar tausend Kilometer auf dem Tacho kaufen sollen :D Ich hab ja aktuell einen SOC von 50%. D.h doch eigentlich das ich diesen nun mal auf 70/80%, vielleicht sogar 100%(?) erhöhen könnte, um den von dir angesprochenen Effekt ebenfalls zu erhalten!?!

    Danke für die Vorwarnung das es eventuell dann und wann mal Riechen könnte ;)

    Wenn Du nur ca 12km pro Strecke hast und es nicht allzu bergig ist, kannst Du ja Deine (zu Hause<->Arbeit)Strecke überhaupt im EV-MAX-Modus fahren. Dazu drückt man den EV-Schalter 3 Sekunden lange nach vorne, bis im Armaturenbrett "EV" in Blau angezeigt wird. Da bist Du dann extra energiesparend (und mit etwas limitierter Leistung) unterwegs und der Benzinmotor wird (bis auf wenige Ausnahmen) vermieden. Da kommst Du wahrscheinlich mit drei Ladzyklen pro Woche aus. Und am Wochenende kannst Du ganz gezielt einen schönen Ausflug machen und Dich somit ganz gezielt um das Einfahren des Benzinmotors kümmern....

    Den SOC braucht man doch dafür nicht, man stellt den Fahrmodus einfach auf HEV.

    Wenn man während der Fahrt die Energie-Anzeige eingeschaltet hat ( Zahnrad -> Energie ) sieht man live dargestellt, wie die Energie-Flüsse zwischen Batterie, Elektromotor, Benzinmotor und Antrieb laufen. Wenn der SOC niedrig eingestellt und der Akkustand ausreichend ist, wird - auch im HEV-Betrieb - der Benzinmotor sehr bald rausgenommen.

    Wenn man - für das Einfahren des Benzinmotors - provozieren möchte, dass er längere Zeit läuft, lege ich es so an, mit geringem Beginn-Akkustand zu starten, den Ziel-Batteriestand (SOC) recht hoch mit SAVE einzustellen und eine längere Strecke (mindestens 30 Minuten) loszufahren. Dadurch ist das System motiviert, relativ wenig Energie aus dem Akku zu nehmen und gleichzeitig Antriebsenergie vom Benzinmotor zu nehmen und auch nach Möglichkeit den Akku bis zum Ziel-Akkustand (SOC) zu laden. Bei der Energie-Live-Anzeige sieht man ganz gut, wie es läuft...
    Natürlich macht das keinen Sinn, wenn man im Stop and Go-Verkehr den Benzinmotor immer nur 30 Sekunden am laufen hat und er sich wieder abschaltet. Da kommt keine ernsthafte Betriebstemperatur zu Stande und riskiert eher Kondensat-Themen....

    Weißt du (oder sonst jemand aus dem Forum) ob der Motor im EV Modus bereits vorgewärmt wird?

    Ich habe versucht meine 15 Jahre alte Kenntnisse als kfz Mechatroniker zu nutzen, um die ganzen Kühlkreisläufe nachzuvollziehen, aber ohne Erfolg. Ich fand nichts, was den Motor irgendwie auf Temperatur bringen könnte außer der Verbrennung selbst.

    Auch konnte ich beobachten, dass der Verbrenner auf der Autobahn aus dem kalten Zustand direkt auf 40-50 kW springt und nicht erst etwas Zeit mit "entspannter" Leistungsabgabe warmgefahren wird.

    Ich "weiß" es nicht exakt. Jedoch kann man aus den Daten der Betriebsanleitung ableiten, dass es zwei komplett getrennte Kühlkreisläufe sind. Denn es gibt zwei verschiedene Warnanzeigen für "Überhitzung des Motorkühlmittels" und "Überhitzung des Verbrennungsmotorkühlmittels" und es gibt zwei verschiedene Kühlmittel-Mengenangaben für den Verbrennungsmotor und den Betriebsmotor. Ich glaube nicht, dass man da noch einen Wärmetauscher hinzugebaut hat.

    Das Einfahren ist keine digitale Wissenschaft. Aber so wie ich es sehe, hast Du das Prinzip schon ganz gut verstanden. Ich persönlich lege es so an, dass ich wenn ich Tage mit Kurzstrecken habe, das Auto lade und mehrheitlich auf Elektro fahre. Wenn ich weiß, dass ich morgen eine längere Strecke habe, dann fahre ich den Akku am Vortag relativ weit runter (25-30%) und lade absichtlich NICHT. Wenn ich dann die längere Strecke fahre, setzte ich auf 70% und Save. Damit wird dann der Benzinmotor hochgradig dazugeschaltet und erreicht auch über längere Zeit eine BetriebsTemperatur, dass man beim Aussteigen den typischen Geruch eines neuen Motors riecht.
    Oder einfach gesagt: Ich vermeide während der Einfahr-Zeit, dass ich immer nur mit kaltem Benzinmotor fahre.

    Also ich finde Aussagen, dass der Händler meinte, "dass ein Einfahren nicht mehr nötig sei" als Selbst-Disqualifikation des Verkäufers. In der Betriebsanleitung für den DM-i steht ganz klar, dass das Auto die ersten 2000km eingefahren werden muss. Dabei soll man mindestens 50% im Hybridmodus mit ECO fahren. Logischerweise sollte man dafür sorgen, dass man es so anlegt, dass der Benzinmotor öfter mal LÄNGER läuft und eine ernsthafte Betriebs-Temperatur erreicht. Fahrweisen mit Benzinmotor im Stop and Go, bei dem der Benzinmotor immer nur einige Sekunden bis wenige Minuten läuft, vermeide ich während der Einfahr-Zeit. Auch wenn es ein Motor mit Atkinson-Zyklus ist und auch Rußverbrennungs-Perioden vorsieht, ist ein ordentliches Einfahren sicher sehr sinnvoll.

    Ich habe mit dem Comfort nur 2 Kabel bekommen. Type 2 und Ziegel zum Aufladen an der Haushaltssteckdose. Kein V2L Adapter mit 3 Fach Steckdose.

    Habe meinen BYD Seal U DM-i Comfort in Österreich ebenfalls nur mit 2 Kabel bekommen: Type 2 und für Haushaltssteckdose. Den V2L-Adapter mit 3fach-Steckdose musste ich mir extra dazu bestellen. Aber vielleicht gibt man beim Comfort weniger Kabel dazu, weil der Kofferraum sowieso schon so klein ist... ;)