Beiträge von JohannK57

    JohannK57 : Mit deinem V2L Adapter ist alles in Ordnung.

    Die Werte sind das Maximum unter denen der Adapter bei Dauerbelastung elektrisch sicher funktioniert (Prüfwerte).

    Die 4000W sind der rechnerische Wert (Strom mal Spannung) daraus.

    Das Fahrzeug liefert dir 230V Spannung und maximal 16A Strom.

    Ich persönlich würde aber maximal 3000W daran betreiben.

    Vielen Dank für die rasche Antwort!
    Da Du offensichtlich mehr weißt: Du schreibst "Das Fahrzeug liefert dir 230V".
    Nachdem die Batterie ja mit 339,2 Volt Nennspannung läuft, bedeutet dies, dass bereits im Fahrzeug auf die 230V AC gewandelt wird und der V2L-Adapter gar keine aktivien Komponenten enthält?
    Vielen Dank im Voraus!
    Johann

    Frage an die Runde, mit der Bitte um Vergleich bei Euch, bevor ich teste und meine Geräte in Rauch aufgehen:

    Da bei meinem BYD Seal U DMi Comfort in Österreich kein VTOL-Adapter dabei war, habe ich mir für satte EUR 330,-- einen Original BYD-VTOL-Adapter dazugekauft und heute abgeholt. Auf der Verpackung steht als Produkt-Code SC2EM-2126070F (WGermany).
    Auf dem Gerät stehen als Spezifikation:
    Model: GEP401-H

    Rated Current: 16A

    Rated Voltage: 250V

    Waterproof Rating: IPX6

    Executive standard: VDE0620-1


    Auf der beigelegten Anleitung steht:

    Rated Voltage: 250V

    Maximum Power: 4000W


    Habt Ihr auch ein 250V-Rating-Gerät, oder hat mit mein Händler ein falsches Gerät verkauft?
    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße aus Wien

    Hier mal ein Spickzettel für di

    An diesen Spickzettel kannst Du Dich getrost halten. Da meine Frau auch unsicher war, wie sie was einstellt, habe ich folgende Tabelle für unseren BYD Seal U DM-i comfort zusammengestellt, welche recht gut funktioniert:


    Erwartete Fahr-SituationAntriebZiel%Save
    Eingeschränkte Leistung, energiesparend, nur StromEV-MAX30%Auto
    Kürzere Strecken (bis 80km) und Laden später möglichEV30%Auto
    Alltag, mittlere Strecken, Lademöglichkeit nicht sicherHEV50%Auto
    Alltag, wenn man weiß, dass man NICHT laden kannHEV60%SAVE
    Lange AutobahnfahrtenHEV55%SAVE
    Viele BergeHEV70%SAVE
    Viel fahren und keine Lademöglichkeit (z.B. Urlaub)HEV65%SAVE


    Wie Du siehst, passt das zum Spickzettel, den Axel hier reingestellt hat.

    Auch wenn das Benzin jetzt teuer ist, solltest Du Dich auf jeden Fall darum kümmern, dass Du den Benzinmotor auch ordentlich einfährst. Lies Dir dazu die Betriebsanleitung durch und setze Dich mit der Energie-Verwaltung des Fahrzeugs auseinander. Zum Thema "Einfahren" gibt es hier auch einen Thread, der einiges erklärt.
    Es ist in Deinem eigenen Interesse, dass Du den Benzinmotor richtig einfährst. Denn Du willst Dich ja auf Dein Fahrzeug auch verlassen, wenn Du lange Strecken fährst.

    Bitte seid Ihr so freundlich und klärt auch "Unwissende" auf, was die Aussage "im iOBroker den BYD Adapter laufen hast" bedeutet ?
    Kurze Internet-Recherche zeigt in Richtung PhotoVoltaik...
    Wer oder Was ist IOBroker? Gilt das nur für BYD-Spezifische Photovoltaik oder BYD-Adapter?
    Vielen Dank im Voraus!

    Ebenso, wie Du selbst das Fahrzeug tracken kannst, kann es auch BYD. Und selbstverständlich könnte BYD jedes Fahrzeug mittels OTA (Over The Air)-Update unbrauchbar machen.
    Wenn Du dies vermeiden möchtest, kannst Du ja die SIM-Karte rausnehmen und somit "vielleicht" Alle Kommunikationskanäle unterbinden. Damit gibt es dann aber auch sicher keine Updates mehr, welche für Anwender interessant sind.

    Warum schreibe ich "vielleicht": Weil es mich nicht wundern würde, wenn sich ein SIM-Karten-loser BYD sich mit einem in der Nähe befindlichen SIM-Karten-aktiven BYD über WiFi unterhalten würde. Aber ich möchte hier keine Gerüchte in die Welt setzen.....

    Es würde mich auch nicht wundern, wenn ein BYD-Fahrzeug ohne SIM-Karte nach einer gewissen Zeit nach einer Werkstatt rufen würde.....
    Aber das ist Alles nicht nur auf BYD beschränkt. Denn viele Andere, auch Europäische Auto-Hersteller, verbauen SIM-Karten, tracken Fahrzeuge und sind verpflichtet - auch ohne Einverständnis des Fahrzeugbesitzers - alle Daten rauszurücken, wenn ein entsprechender Gerichtsbeschluss vorliegt.

    In den USA, China und vielen anderen Ländern braucht es dafür nicht einmal einen Richter... Aber ich möchte hier keine sinnlose Datenschutz-Diskussion lostreten.
    Spannend finde ich in diesem Forum den Neben-Thread "Trip-Informationen auslesen", womit bewiesen wird, dass das Fahrzeug sehr detaillierte Statistiken führt. Ob diese in ein zentrales Rechenzentrum zu BYD hochgeladen und aufbewahrt werden, weiß man natürlich nicht.
    BYD könnte ja auch auf die Idee kommen, damit nachzuweisen, dass der Benutzer im Einfahr-Zeitraum entgegen der in der Betriebsanleitung vorgegebenen Einfahr-Anweisungen gehandelt zu haben und daher Garantie-Einschränkungen argumentieren. Aber das ist nur ein GedankenSpiel....

    Vielen Dank für den Tipp. Werde mal schauen ob, wann und wie ich das in meinen Alltag eventuell auch mal implementieren könnte. Ich hab halt Mo-Fr nur eine (zu Hause<->Arbeit)Strecke von ca. 12km, pro Strecke, und das zu 90% über Kraftfahrstraße mit max. 60-80km/h. "Längere" Strecken sind, wenn dann, meist am Wochenende vorgesehen. Aber halt auch nicht immer. Au man, ich hätte ihn doch lieber mit ein paar tausend Kilometer auf dem Tacho kaufen sollen :D Ich hab ja aktuell einen SOC von 50%. D.h doch eigentlich das ich diesen nun mal auf 70/80%, vielleicht sogar 100%(?) erhöhen könnte, um den von dir angesprochenen Effekt ebenfalls zu erhalten!?!

    Danke für die Vorwarnung das es eventuell dann und wann mal Riechen könnte ;)


    Vielen Dank für den Tipp. Werde mal schauen ob, wann und wie ich das in meinen Alltag eventuell auch mal implementieren könnte. Ich hab halt Mo-Fr nur eine (zu Hause<->Arbeit)Strecke von ca. 12km, pro Strecke, und das zu 90% über Kraftfahrstraße mit max. 60-80km/h. "Längere" Strecken sind, wenn dann, meist am Wochenende vorgesehen. Aber halt auch nicht immer. Au man, ich hätte ihn doch lieber mit ein paar tausend Kilometer auf dem Tacho kaufen sollen :D Ich hab ja aktuell einen SOC von 50%. D.h doch eigentlich das ich diesen nun mal auf 70/80%, vielleicht sogar 100%(?) erhöhen könnte, um den von dir angesprochenen Effekt ebenfalls zu erhalten!?!

    Danke für die Vorwarnung das es eventuell dann und wann mal Riechen könnte ;)

    Wenn Du nur ca 12km pro Strecke hast und es nicht allzu bergig ist, kannst Du ja Deine (zu Hause<->Arbeit)Strecke überhaupt im EV-MAX-Modus fahren. Dazu drückt man den EV-Schalter 3 Sekunden lange nach vorne, bis im Armaturenbrett "EV" in Blau angezeigt wird. Da bist Du dann extra energiesparend (und mit etwas limitierter Leistung) unterwegs und der Benzinmotor wird (bis auf wenige Ausnahmen) vermieden. Da kommst Du wahrscheinlich mit drei Ladzyklen pro Woche aus. Und am Wochenende kannst Du ganz gezielt einen schönen Ausflug machen und Dich somit ganz gezielt um das Einfahren des Benzinmotors kümmern....

    Den SOC braucht man doch dafür nicht, man stellt den Fahrmodus einfach auf HEV.

    Wenn man während der Fahrt die Energie-Anzeige eingeschaltet hat ( Zahnrad -> Energie ) sieht man live dargestellt, wie die Energie-Flüsse zwischen Batterie, Elektromotor, Benzinmotor und Antrieb laufen. Wenn der SOC niedrig eingestellt und der Akkustand ausreichend ist, wird - auch im HEV-Betrieb - der Benzinmotor sehr bald rausgenommen.

    Wenn man - für das Einfahren des Benzinmotors - provozieren möchte, dass er längere Zeit läuft, lege ich es so an, mit geringem Beginn-Akkustand zu starten, den Ziel-Batteriestand (SOC) recht hoch mit SAVE einzustellen und eine längere Strecke (mindestens 30 Minuten) loszufahren. Dadurch ist das System motiviert, relativ wenig Energie aus dem Akku zu nehmen und gleichzeitig Antriebsenergie vom Benzinmotor zu nehmen und auch nach Möglichkeit den Akku bis zum Ziel-Akkustand (SOC) zu laden. Bei der Energie-Live-Anzeige sieht man ganz gut, wie es läuft...
    Natürlich macht das keinen Sinn, wenn man im Stop and Go-Verkehr den Benzinmotor immer nur 30 Sekunden am laufen hat und er sich wieder abschaltet. Da kommt keine ernsthafte Betriebstemperatur zu Stande und riskiert eher Kondensat-Themen....

    Weißt du (oder sonst jemand aus dem Forum) ob der Motor im EV Modus bereits vorgewärmt wird?

    Ich habe versucht meine 15 Jahre alte Kenntnisse als kfz Mechatroniker zu nutzen, um die ganzen Kühlkreisläufe nachzuvollziehen, aber ohne Erfolg. Ich fand nichts, was den Motor irgendwie auf Temperatur bringen könnte außer der Verbrennung selbst.

    Auch konnte ich beobachten, dass der Verbrenner auf der Autobahn aus dem kalten Zustand direkt auf 40-50 kW springt und nicht erst etwas Zeit mit "entspannter" Leistungsabgabe warmgefahren wird.

    Ich "weiß" es nicht exakt. Jedoch kann man aus den Daten der Betriebsanleitung ableiten, dass es zwei komplett getrennte Kühlkreisläufe sind. Denn es gibt zwei verschiedene Warnanzeigen für "Überhitzung des Motorkühlmittels" und "Überhitzung des Verbrennungsmotorkühlmittels" und es gibt zwei verschiedene Kühlmittel-Mengenangaben für den Verbrennungsmotor und den Betriebsmotor. Ich glaube nicht, dass man da noch einen Wärmetauscher hinzugebaut hat.