Beiträge von Phil

    Wenn du mit der App oder der RFID Karte unterwegs bist funktioniert die Taste mit dem Schloss nicht.

    Das dachte ich auch, stimmt aber so nicht. So ganz 100%ig hab ich's noch nicht herausbekommen unter welchen Umständen sie funktioniert.


    Aber nach meiner Beobachtung scheint es so zu sein: Öffnet man das Auto mit dem Handy am Außenspiegel, funktionieren weder die Knöpfe an den Vordertüren noch der Schloss-Knopf im Kofferraum. Öffnet man das Auto mit der App funktionieren beide, wenn man "schnell genug" nach dem Abstellen des Autos die Taste drückt. Bei "App öffnen und nach Ankunft nochmal die Jacke aus dem Kofferraum/hinteren Sitzreihe holen" funktioniert bei mir die Taste in den allermeisten fällen so, wie mit dem Schlüssel.

    Naja, stehen ja nicht wirklich viele Rahmenbedingungen im Text. Je nach Fahrweise, Wetter und zB geographischen Gegebenheiten werden die Reichweiten ja schon bei warmen Temperaturen deutlich nicht erreicht.

    Das stimmt. Solange die Bedingungen innerhalb des Tests identisch sind, ist vielleicht kein objektives Ergebnis herauszulesen, aber immerhin ein Vergleich zwischen den Testkandidaten möglich.

    So oder so würde ich ein modernes Auto nicht längerfristig "stilllegen" ohne dauerhafte 12V-Verbindung (bspw. mit einem Ctek-Adapter). "Leere 12V-Batterie" hat schon so manches Steuergerät nicht überlebt - würde ich nicht riskieren. Wenn das nun so gar nicht möglich ist, dann kann man's ja eh nicht ändern und ich würde mich an die Tipps oben halten. Zur Not würde ich mir aber so eine Riesen-Powerbank kaufen und damit die 12V Batterie auf Spannung halten - und diese dann eben regelmäßig außerhalb des Autos nachladen.

    Es gibt sowohl in Deutschland, als auch in allen anderen EU-Staaten, kein pauschales Verbot von Dashcams - insbesondere nicht auf Grund der DSGVO. Der Einsatz einer Dashcam ist grundsätzlich erlaubt auch so einer, die dauerhaft filmt. Das war nicht erlaubt ist, ist die dauerhafte und anlasslose Speicherung der Dashcam-Daten - genau hier ergibt sich bei Tesla ggf. ein Problem (wo kein Kläger... und so). Solange also die Dashcam filmt, die gefilmten Daten aber nicht dauerhaft speichert ist sie vollkommen legal - technisch muss dann eine "Ringspeicherung" implementiert sein, sprich: die Dashcam nimmt bspw. immer 30 Sekunden auf und überschreibt jeweils die älteste Aufnahme. Ein Anlass zur Speicherung kann ein manueller Eingriff sein (z.B. "Benutzer drückt auf Knopf") oder kann auch automatisch passieren, wenn bspw. die entsprechende Sensorik auslöst (z.B. "Crashsensor löst aus" oder "Vollbremsung erkannt").

    Meiner Erfahrung nach werden EAutos (ausserhalb meiner Techi-Nerd-Blase) immer mit höheren Ansprüchen bewertet als bisherige Verbrenner. Wenn irgendein Vorurteil widerlegt wird dann kommt man mit dem nächsten um die Ecke. Bei unseren Reisschüsseln ist das alles noch einen Faktor intensiver ... "weil die Chinesen ja eh alles klauen und weisst du noch als die vor 10 Jahren Iphone-Klone verkauft haben. Das war vllt ein Schrott. So eins habe ich auch noch in der der Schublade"

    Das empfinde ich gar nicht so. Die Kritik die hier im Forum geäußert wurde ist (in großen Teilen) ziemlich objektiv und auch korrekt. Man muss auch wirklich nicht alles schön reden. Ja natürlich gibt es auch bei "Premiumherstellern" Fehler, ohne Frage. Aber tatsächlich sind diese oftmals eher an einem "Montagsauto" oder ggf. an einer Zulieferer-Charge zu finden, als wirklich in einem gesamten Modell. Und ich denke Kunden haben auch eher Verständnis für Fehler in neuen oder sehr "futuristischen" Funktionen, als in abgehangenen Funktionalitäten, die es schon seit Jahren gibt. Dazu kommt, dass zumindest mal der Seal auch Probleme hat, die (quasi) jeden betreffen und die schon nach einem Monat Nutzung völlig offensichtlich sind (ja ich schiele hier z.B. in Richtung der Waschdüsen...). Da unterstelle ich BYD einfach zu viele Tests am Computer und zu wenige Tests auf der Straße.


    Ich bin jahrelang BMW gefahren und habe in den Foren dort auch möglichst objektiv versucht zu diskutieren und hier versuche ich dasselbe. Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Seal mehr "design flaws" hat, als jedes andere Auto, was ich bisher besessen habe. Vorteil für mich: die allermeisten dieser Sachen sind mir absolut egal, weil ich sie nicht nutze (FM oder DAB höre ich z.B. absolut nie und mir wäre es in 3 Jahren nicht aufgefallen, wenn DAB nicht gehen würde beim Bremsen). Daher ist mein Gesamtbild auf den Seal grundsätzlich positiv - aber Kritik darf hier eben auch erlaubt sein.


    Grundsätzlich und das gilt für alles im Leben gehe ich aber nach dem Motto vor: Ich kaufe ein Produkt so, wie es zum Kauf beworben ist. Wenn mir das reicht, dann ist jedes "on-top"-Extra schön. Wenn mir das nicht reicht, höre ich nicht auf irgendwelche Versprechungen wann irgendwas nachgeliefert kommt. Niemals kaufe ich ein Produkt wegen einem Versprechen auf zukünftige Features.

    Also man muss natürlich begründen können warum mehr Leistung mehr Steuern bedarf ...

    Man könnte das bspw. mit Gewicht, Verschleiß, Unfallrisiko begründen... Was mit zunehmender Leistung größer werden kann.

    Also doch keine Abhängigkeit von Leistung, sondern von Gewicht? Halte ich persönlich auch für ein sinnvolleres Kriterium. Aber Du hast ja eine leistungsabhängige Steuer gefordert. Für diese kann ich auch weiterhin keine Argumente lesen.


    PS: Unfallrisiko ist für mich keine steuerlich relevante Sache, das ist Sache der Versicherung.

    Das ist nicht korrekt. BYD hat in der SEAL Broschüre unter Ladezeit ein verweis auf eine Fußnote.

    In dieser Fußnote wird sich auf die Ladezeit bei 30°C bezogen.

    In der Fußnote stehen die Bedingungen für die Erreichung der maximal angegebenen Geschwindigkeit - was auch okay ist, ich erwarte nicht unter allen Ladezuständen und Bedingungen immer 150kW Ladeleistung. Aber wenn ein Produkt außerhalb der Optimalbedingungen aber unter normalen Einsatzbedingungen unterhalb von 50% der versprochenen Leistung liefert würde ich behaupten kann man das als einen Produktmangel erkennen.


    Es geht hier ja schließlich nicht darum, dass ich im Winter nur mit 2/3tel der Leistung (also 100kW) lade, sondern ich lade defacto nur mit 40kW im Bereich zwischen 30-80% und ist sind gerademal ¼ der versprochenen Leistung. Ich halte es nicht für unrealistisch, dass vor Gericht entschieden werden würde, dass hier ein Produktmangel vorliegt, weil man unter normalen Bedingungen (im Winter sind es 0°C) nur ¼ der Leistung erhält und das kann man durchaus als "überraschend und intransparent" werten. Anders wäre es natürlich, wenn BYD eine Akkuheizung hätte, die ich hätte nutzen können und sie nicht genutzt habe - aber das hat der Seal nunmal nicht.


    Wie schon geschrieben, ich bin wirklich mehr als zufrieden mit dem BYD. Er hat alle meine Erwartungen erfüllt und einige sogar übertroffen. Ich mag auch die Marke und meine Betreuung beim Händler war exzellent. Meine Meinung zum Auto ansich wird sich dadurch auch nicht ändern, aber wenn sich das nicht ändert, wäre dieser Zustand für mich(!) ein Grund nach Ende der Leasingzeit aktiv nach einer Alternative zu suchen - vielleicht gibt es keine, die mir gefällt und es würde noch ein Seal, aber bis zu diesem Problem hätte ich ohne zu zögern blind einen weiteren Seal geordert nach Ablauf der Leasingzeit. Ich hoffe, dass BYD das in den Griff bekommt - oder spätestens mit dem neuen Seal Abhilfe schafft.

    Wer sich ein 1200 PS Auto zulegt soll auch für 1200 ps Steuern zahlen ...

    Und wer sich ein 530PS Auto zulegt soll auch für 530PS Steuern zahlen? Bei Elektroantrieben ist die Leistung direkt abhängig von der Batterie und den Antrieben. Habe ich also zwei Antriebe, weil ich Allrad möchte und eine große Batterie, müsste der Hersteller aktiv sein Produkt drosseln aka "schlechter machen", wenn da nur 200PS herauskommen sollen. Im Elektroauto ist die erreichte Gesamtleistung eher ein "Abfallprodukt" der Anforderung an eine hohen Reichweite.


    Ich persönlich brauche keine 530PS - die wir ja im Winter eh kaum zur Verfügung haben - wollte aber einen Allradantrieb.

    Also ich finde ja man kann nicht erwarten das das Auto im Sommer so wie im Winter lädt...

    Ja? Das sehe ich grundlegend anders. Ich kann erwarten, dass ein Produkt eines Herstellers das verspricht, was er in seinen Unterlagen aufführt. Sollte das nicht der Fall sein, erwarte ich eine entsprechende Fußnote. Diese ist im BYD-"Katalog" nicht zu finden. Für mich (wenn es hart auf hart kommen würde) ein erheblicher Produktmangel.

    Und ich sehe auch regelmäßig andere Wagen an Säulen stehen mit unterirdischen Ladegeschwindigkeiten.

    a) Was interessieren mich andere? b) Ein Hersteller sollte nie den Anspruch haben "wir sind eben genauso schlecht, wie die Konkurrenz".