Beiträge von SDe

    die Angabe des Reifenlabels B B 71dB

    Btw. Das sind Herstellerangaben die sich nicht an Richtlinien halten müssen. Könnte jz quasi auch einen Reifen rausbringen mit A++ und wäre vermutlich trotzdem ein längerer Bremsweg bei Nässe als ein C-Reifen.


    Ich versuche neben den techn. Werten auch Erfahrungs-/Vergleichswerte zu berücksichtigen. Testberichte und die Mechaniker meines Vertrauens die auch Abschleppdienst sind, haben einen klaren Favoriten weil der bei ihnen oft montiert und selten abgeschleppt wird 😅


    ÖAMTC, ARBÖ, ADAC und andere Autoclubs testen ja auch in Videos und auf Papier Bremswege usw. schade nur dass sie solche Hersteller wir du ihn entdeckt hast nie ins Sortiment nehmen. Vielleicht nächstes Jahr?


    Drück dir die Daumen für deine vier Gummis und ich denke/hoffe dass unter normalen Bedingungen ~5-10° Temp. bei 50-70 km/h ohne Notbremsung alle ziemlich ähnlich fahren.

    Ich hab vor zwei Monaten eine Situation gehabt, wo wir fast voll beladen rückwärts in einer Steigung (~3-4%) anfahren und hochfahren wollten. Mit SOC ~25% und das ging dann nicht so gut. Hab sofort gemerkt dass er nicht weiter tut und es dann sein lassen. Kurz darauf hab ich auch die Kupplung riechen können 😅


    Wollte es nicht nochmal versuchen, das war seine Grenze für mich.

    Ich hab angerufen aus Wien, hab gefragt

    "Ähm Entschuldigung, aber bei Ihnen war ein Kunde mit seinem BYD, der da so nen Klackern hatte. Was haben Sie da gemacht?"


    Sie wussten zuerst nicht wer das gewesen sein soll. Dann hab ich noch nachgesetzt


    "Er hat die Scheibenwischer auch getauscht, auf Bosch-Dings"


    Und da kam dann folgende Antwort:


    "Ah, ich erinnere mich! Wir haben es schnell gelöst, wissen aber selbst nicht was es genau war. Schauen sie doch bitte ins Forum"


    🫠

    Super beschrieben FrankM28 💪
    Meine Zusammenfassung nach ~14.000 km


    Man kann den BYD Seal U DM-i zu nichts zwingen mit Schaltern und Einstellungen

    * EV-AUTO Modus: "Fahr bitte überwiegend elektrisch, auch bei 130km/h, außer das BYD Hirn meint es muss den Verbrenner dazuholen, dann tut er das auch

    1. Mit dem Pedal kann man den Verbrenner schon zum Einschalten zwingen (tief treten), aber ob das gesund ist dass er dann für paar Sekunden läuft und sich wieder abdreht 🤷

    * EV-SAVE = EV-AUTO
    * HEV-AUTO Modus: "Fahr bitte überwiegend mit laufendem Verbrenner und versuche den SOC % zu erreichen/halten wenn es wirtschaftlich/ökologisch ist"

    1. bei zB. 100km/h schafft er im HEV-AUTO auch einen steigenden SOC Wert, ohne dass der Verbrenner brüllt wie Sau"
    2. dort wo der Verbrenner keinen Sinn macht (langsames in der Stadt cruisen) fähr der BYD trotzdem überwiegend elektrisch, weil: wirtschaftlich/ökologisch

    * HEV-SAVE Modus: "Fahr bitte überwiegend mit laufendem Verbrenner und versuche den SOC % zu halten"

    1. Der Verbrenner springt fast immer an, lädt die Batterie bis SOC % (+/- 2%) und schaltet den wieder aus wenn er elektrisch rollen kann -> wiederholt das immer wieder
    2. Bei höherer Last brüllt der Verbrenner zwar lauter, aber auch da kann der SOC % weit unter dem eingestelltem Soll-Wert fallen weil auch hier der BYD die Lebensdauer der Teile vor die Einstellungen setzt.

    * blaues ECO, ECO, NORMAL, SPORT haben keine direkte Auswirkung auf den Verbrenner, es geht hauptsächlich um die Empfindlichkeit des Gaspedals beim Beschleunigen.


    D.h. Einstellungen sind Spielerein, der BYD weiß es oft in der Stadt eh besser. Die wichtigste Einstellung ist HEV-SAVE vor einem Anstieg (zB. >40%) um eben nicht mit 20-25% SOC längere Anstiege fahren zu müssen.

    Also offensichtlich hast du in den letzten 50km erst den SAVE aktiviert und dann einfach mehr Strom erzeugt als verbraucht. Das würde ich nur machen wenn ich weiß dass ich dann längere Anstiege habe und die 55% brauche.


    Ich würde an deiner Stelle ~30% AUTO stellen und im HEV Normal einfach fahren und das Auto alles machen lassen.