Beiträge von Muensterlaender

    Hallo Sego,


    ich habe deinen Post mindestens dreimal durchgelesen und habe jedes Mal das Gefühl gehabt, dass du hier irgendwie falsch bist (bitte verzeih, das ist wirklich nicht böse gemeint).


    Du willst keinen reinen Elektrischen (du musst mit dem ja nicht Zuhause laden und Ladestation en gibt es an jeder Ecke), den Hybriden willst du hauptsächlich als HEV nutzen (was bringt er dir dann? Benzinersparnis? Die dürfte eher marginal ausfallen). Zudem willst du, so lese ich heraus, kraftvoll und spontan bei deutlich über 130 Km/h überholen, bzw. in diesem hohen Geschwindigkeitsbereich fahren.


    Der richtige Wagen für dich ist eher ein potenter Turbodiesel. Dieser deckt alles ab, was du dir wünscht. Ich habe selbst bei Fahrleistungen von bis zu 80.000 Km pro Jahr derartige Fahrzeuge gefahren und war bestens bedient. Die Turbodiesel sind flott unterwegs, Geschwindigkeiten an oder über 200 Km/h definitiv kein Problem und dabei außerst sparsam. Wenn du dir dann noch ein bequemes Fahrzeug mit Lordosenstütze und Luftfahrwerk aussuchst, solltest du hervorragend reisen können. Ich selbst habe mich von solchen verabschiedet weil ich sie nicht mehr benötige, älter geworden bin und meine jährlichen Fahrleistungen deutlich reduziert sind


    Überlege es dir vielleicht nochmals ob ein Hybrider, egal welcher Art auch immer, für dich das geeignete Fahrzeug ist. ;)


    Gruß Gerd

    Ergänzung:


    Das sagt die Werbung von Liquid Moly dazu (für mich hört es sich nicht schlecht an - allein mir fehlt noch das Vertrauen dazu).

    Leider habe ich noch nirgends einen Test dazu oder eine vertrauenswürdige Aussage dazu gefunden.


    Sauberes Kraft­stoff­system für Hybrid­fahr­zeuge

    Moderne Hybridfahrzeuge zeichnen sich durch ihren extrem niedrigen Kraftstoffverbrauch aus. Dies liegt daran, dass der Verbrennungsmotor eines Hybridfahrzeugs nur bei Bedarf und unterstützend hinzugezogen wird. Dadurch bleibt der Kraftstoff verhältnismäßig lang im Tank.


    Was auf den ersten Blick positiv scheint, birgt auf den zweiten Blick jedoch auch Risiken. Denn der sehr geringe Verbrauch führt zwangsläufig zu einer Alterung des Benzins im Tank. Dabei entstehen korrosive Säuren, die den Verschleiß des gesamten Kraftstoffsystems begünstigen. Ein weiterer Negativeffekt ist das Entstehen von Polymeren. Diese dickflüssigen, harzigen Ablagerungen lösen sich im Kraftstoff nicht auf, wodurch Pumpen, Leitungen oder die Einspritzdüsen verstopfen können.


    Um das Kraftstoffsystem Ihres Hybridautos langfristig zu schützen, haben wir das Hybrid Additive entwickelt. Durch die speziell an die Motortechnologie eines Hybridfahrzeuges angepasste Rezeptur, reinigt, schützt und pflegt es das gesamte Kraftstoffsystem. Mit der Funktion der Alterungsstabilität sorgt das Produkt dafür, dass der Kraftstoff auch bei längerer Einsatzzeit frei von Ablagerungen und das System frei von Korrosion bleibt. Zusätzlich werden bereits gebildete Ablagerungen oder entstandene Korrosionen abgetragen und das gesamte System inklusive der Einspritzdüsen gereinigt.


    verhindert die Bildung von Ablagerungen

    stabilisiert den Kraftstoff bei längerer Einsatzzeit

    reinigt Einspritzsystem und Brennraum

    reduziert Schadstoffausstoß

    reduziert den CO2-Ausstoß

    optimale Alterungsstabilität

    Kraftstoffeinsparung

    guter Korrosionsschutz

    für Saugrohr- und Direkteinspritzer geeignet

    Ja, Phil, das war bei meinem alten Wagen (DS 7) genau so.

    Er merkte, dass ich komme, wackelte mit den Ohren (öffnete die Außenspiegel) und ich konnte einfach durch Berühren der vorderen oder hinteren Türgriffe die Türen öffnen.


    Na gut, ist halt beim BYD nicht möglich und ich habe mich mit der jetzigen Situation arrangiert :)


    Gruß Gerd

    Ja, JoBest,

    bei mir würde es ähnlich aussehen.


    Unsere gesamten Freunde wohnen in der näheren Umgebung, das wären also lediglich Kurzfahrten. Genauso sieht es aus wenn wir Restaurants aufsuchen oder einkaufen. Wir hatten nie viel Verwandtschaft und die hat sich in den letzten Jahren weiter reduziert. Somit blieb nur noch ein Ehepaar (400 Km, hin und zurück) das wir gelegentlich besuchen. Ansonsten mal kürzere Fahrten innerhalb eines Umkreises von 200-250 Km. Letztlich kommen 3-4 Fahrten zum Flughafen aber der ist auch nur gut 70 Km entfernt.


    Somit kann ich den absoluten Großteil der Fahrten elektrisch absolvieren und über die Nacht wieder auftanken. Deine Frage hinsichtlich einer möglichen Garantieverletzung ist absolut berechtigt.


    Was und wie viel Benzin-Stabilisatoren bewirke/verbessern weiß ich derzeit noch nicht.

    Ich habe gerade mal die FA. Wagner angerufen. Diese bietet das Mittel "Bactofin" an und der freundliche Mitarbeiter wusste spontan Bescheid als ich ihn auf den selteneren Gebrauch des Benzins aufgrund des Hybrid angesprochen habe. Dieses Bactofin soll das Benzin rd. 2 Jahre stabil halten. Er sagte, die meisten Hybrid-Fahrer würden 1x pro Jahr den Tank weitgehend leer fahren, neu tanken und diesem dann das Mittel beifügen. Es sei zudem recht sparsam - für den 60-Liter Tank benötige man nur 60 ml. Ich werde es mir mal bestellen.


    Ich habe mal testweise Liquid Moly-Hybrid bestellt. Ist direkt für Hybriden produziert und eine bekanntere Firma als Wagner. Hiervon benötigt man allerdings 3x so viel wie von Wagner (dafür ist Wagner doppelt so teuer - also preislich ist der Unterschied zu vernachlässigen).


    Wer in der Frage der Benzinalterung Ahnung hat sollte uns bitte mit Informationen versorgen. Danke schön.


    Gruß Gerd

    Na ja,

    das Einfahren des Motors bei diese Art des Hybriden dürfte zumindest im Flachland nicht gar so schlimm sein. Bei mir läuft der Motor meist nur in der Leerlaufdrehzahl, ich höre ihn alo kaum und damit wird er ja sorgsam eingefahren.

    Im Bergland dürfte das anders aussehen, da dort der Motor stärker gefordert sein dürfte.


    Ich persönlich mache mir also wegen der Einfahrvorschriften keine Sorgen und ob ich die 2.000 Km einhalten.werde, weiß ich noch nicht.. Auch auf der Autobahn fahre ich in aller Regel so zwischen 120 bis 130 Km/h.


    Gruß Gerd

    Hallo Bellopasta,

    wie bei jedem Benzinmotor muss auch dieser eingefahren werden. Die mechanischen Komponenten im Inneren des Motors müssen sich erst aneinander gewöhnen (sich vorsichtig einschleifen).


    BYD hat auf Seite 130 der Bedienungsanleitung die Einfahrtregeln definiert. Lese sie bitte aufmerksam durch. In Kurzfassung soll der Benzinmotor in den ersten 2.000 Km seiner Laufzeit im Eco-Modus betrieben werden, kein Vollgas benutzt und insgesamt zurückhaltend genutzt werden. Du kannst auch bei YotTube entsprechende Erläuterungen finden - benutze einfach die Suche. Ich halte mich an die Einfahrtregeln wie ich es bei jedem Wagen gemacht habe. Es sorgt dauerhaft für Langlebigkeit und geringem Verbrauch.


    Der zweite Punkt macht mir etwas Sorgen. Bislang hatte ich mir keine Gedanken über Haltbarkeit von Benzin gemacht. Ich habe getankt und wenn der Tank leer war entsprechend nachgetankt. Jetzt beim Hybriden ist die Situation anders. Bei YouTube wird davor gewarnt, das Benzin zu alt werden zu lassen. Benzin soll eine Haltbarkeit von 3 bis 5 Monaten haben. Danach droht eine innere Zersetzung des Benzins was bis hin zu schweren Motorschäden führen könnte. Ich will es nicht dramatisieren aber ich muss mich darüber weiter schlau machen.


    Du kannst ja selbst mal bei YouTube schauen und die die Berichte, auch von renommierten Publikationen (Auto-Motor-Sport), also nicht von Möchtegern-Testern, durchschauen.


    Gruß Gerd