Optimale Nutzung des Verbrenners

  • Unsere Netiquette:



    Wer keine Interesse am Thema der optimalen "Nutzung des Verbrenners"

    hat, möchte sich bitte heraushalten. Idealerweise sollte m.E. in diesem

    Fall der ganze Bereich einfach ausgeblendet werden - somit kann

    man sich auf die Dinge fokussieren, die einen interessieren.


    Bitte sachlich BTT,

    Thema: Optimale Nutzung des Verbrenners.

  • Danke Skullz101 ! 🙏


    Ich teste jetzt bei den 0° ob die kurzen Autobahnabschnitte ~8-10km in eine Richtung nicht besser mit HEV (laufendem ICE) fahren sollte. Gefühlt zieht mein DMi die Batterie ab 80km/h deutlich stärker leer, wahrscheinlich wegen dem Zuheizen

    BYD Seal U DM-i AWD in Boundless Cloud (seit 17.03.2025)

  • Die Batterie wird definitiv schneller leer, bin mit 24 KM Restreichweite von Zuhaus los, Temperatur in der Garage 4°C, Außentemperatur -2°C, Fahrstrecke 18 KM.

    Einen knappen Kilometer vor der Bude sprang der Verbrenner an, Restreichweite Akku bei 0 KM.


    Bei den momentan vorherrschenden Temperaturen bewege ich den DMI vorwiegend im HEV, eigendlich seit Anfang des Monats 8o , aktuell noch 33% Sprudel im Tank, aktueller Verbrauch bei 5,6 Liter und 3,3kwh/100km, Akku wurde erst geladen wenn er komplett leer war- vor 3 Tagen das 5 mal angestöpselt in dem Monat ;)

    Seal U DM-I Design, einer von inzwischen vielen in 🇦🇹. ^^

  • Heute sehr merkwürdiges verhalten meines Seal U gehabt. Außentemperatur -4°C Akkustand 99% und der Verbrenner startet während des eiskalten. Motor schaltet auch nicht automatisch aus, sordern erst nach einem Neustart.

    Kennt einer dieses Phänomen?

    Das hatte ich heute auch. Gestartet bei 0 Crad, alles gut im EV. Dann wurds kälter -3° und er hat in den HEV gewechselt. Es scheint so, dass er bei kalten Temperaturen den Verbrenner benötigt?

  • Mit der richtigen Einstellung (Hybrid + 50 % SAVE) fährt sich der BYD Seal U DM-i auf der Autobahn ruhig und entspannt.

    Der Motor läuft bei konstanten Geschwindigkeiten wie 120–130 km/h gleichmäßig und unauffällig im Hintergrund. Es kommt nicht zu einem dauerhaften Hochdrehen oder „Brüllen“, wie es manchmal beschrieben wird.

    Kurzzeitig hörbar wird der Motor nur in bestimmten Situationen, zum Beispiel beim starken Beschleunigen, beim Überholen oder bei längeren Steigungen. Das ist jedoch normal und nicht störend, sondern vergleichbar mit einem klassischen Benziner.

    Der große Unterschied liegt in der Nutzung:

    Wenn der Akku durch SAVE stabil gehalten wird, unterstützt der Elektromotor jederzeit. Dadurch wird der Verbrenner entlastet und läuft ruhiger.

    Ohne SAVE kann der Akku leer werden, wodurch der Motor die gesamte Arbeit übernehmen muss. In diesem Fall kann er deutlich lauter wirken.

    Fazit:

    Mit 50 % SAVE fährt sich das Auto auf der Autobahn ruhig, kontrolliert und absolut langstreckentauglich. Es ist kein flüsterleises Elektroauto bei hohen Geschwindigkeiten, aber ein sehr angenehmes und entspanntes Reisefahrzeug.

  • Mit welchem Bezinverbrauch bis du bei 120-130mk/h und Deinen Einstellungen in etwa unterwegs auf langen Strecken?

  • Hallo Axel,

    Ohne SAVE kann der Akku leer werden, wodurch der Motor die gesamte Arbeit übernehmen muss. In diesem Fall kann er deutlich lauter wirken.

    Das stimmt nicht so ganz. Der Akku leert sich bis 25 %, ab da schaltet der Wagen auf "HEV" und der Verbrenner läuft als Generator (s. Seite 35 der Bedienungsanleitung). Du bräuchtest also gar keine Save-Einstellung vornehmen. Der Verbrenner säuselt leise vor sich hin :).

    Der Akkustand schwankt ab da so zwischen 17-25 %. Die Rekuperation funktioniert einwandfrei, also alles in Ordnung.


    Wenn der Akku durch SAVE stabil gehalten wird, unterstützt der Elektromotor jederzeit. Dadurch wird der Verbrenner entlastet und läuft ruhiger.

    Auch das stimmt nicht so ganz. Der Elektromotor unterstützt nicht sondern der Benziner unterstützt! Du fährst permanent mit dem Elektromotor während der Benziner hauptsächlich die Funktion des Generators übernimmt, er lädt also beständig den Akku wieder auf und hält den Akkustand bei ca. 25 % damit du mit dem Elektromotor fahren kannst. Erst wenn du das Gaspedal voll durchdrückst unterstützt der Benziner zusätzlich kurzzeitig den E-Motor :), also z.B. beim Überholen. Danach koppelt sich der Benziner wieder vom Antriebsstrang ab und wird rein als Generator tätig.


    Du "steuerst" mit dem Gaspedal somit nicht direkt den Benzinmotor sondern dieser wird automatisch durch das System angeregt, mehr oder weniger Strom zu erzeugen. Wenn du mehr Strom durch den E-Motor verbrauchst muss der Benziner mehr liefern und dreht höher.


    Der Benzinmotor sollte zudem eingefahren werden aber ich gehe davon aus, dass dir das nicht neu ist. BYD schreibt in der Bedienungsanleitung ( https://www.glinicke.de/media/…i_bedienungsanleitung.pdf ) z.B. vor dass in den ersten 2.000 Km auf "Eco" gefahren werden soll, kein starkes Beschleunigen, keine Volllast, unterschiedliche Geschwindigkeiten, etc. Während der Einfahrphase habe ich die Batterie auf 50% Save gehalten damit ich zumindest einige Km im Stadtverkehr leise fahren könnte. Jetzt habe ich den Batterie-Mindestbestand auf 25% und fahre (von 100% - 25%) rein elektrisch im Auto-Modus bis das System auf HEV umspringt. Nachts aufladen und weiter geht es :).


    Schau dir auch die Ausführungen von Neusealer hier im Forum an (SOC.......). Diese erläutern dir noch genauer die Funktionsweisen des U DM-I.


    Gruß Gerd

    :) BYD Seal U DM-i Boost in Boundless Cloud, Sitze in schwarz  <3, wohnhaft im westlichen Münsterland

    5 Mal editiert, zuletzt von Muensterlaender ()

  • Stimmt soweit alles und bis ca. 130 km/h. Gerade beim Boost. Über 130 km/h hat der Verbrenner dann schon ordentlichzu tun, da er mit seinen 98 PS an seiner Leistungsgrenze herum rutscht, weil der Elektromotor halt auch mehr als 98 PS auf die Vorderachse geben kann. Auch der Design ist dann deutlich zu hören, insbesondere wenn es mal eine Anhöhe auf der Autobahn hoch geht und er z.B. die 150 km/h des Tempomaten zu halten versucht. Ich fahre auf Langstrecke Autobahn praktisch immer mit ICC und wenn man es weiß, dann nimmt man halt an bergigen Abschnitten die Geschwindigkeit auf 140 herunter, der Verbrauch dankt es einem. Man kann es drehen und wenden wie man will, der Benziner ist, gerade beim Boost und Comfort, etwas dünn ausgelegt für den 2 Tonnen Klumpen.

    BYD Seal U DM-i Design / Delan Black / Black & Brown / 05.2025 / V 2.00