Wie sellus bereits sagte, warum soll man partout beim Motorölwechsel sparen. Das Fahrzeug stellt einen Gegenwert von mehreren 10.000 € dar. Jeder kann damit umgehen wie er es möchte. Eine Option wäre z.B. daß man das Fahrzeug vom Händler abholt, den Benzinmotor hinzuschaltet und auf der Autobahn ausprobiert wie schnell es wirklich fährt. Nun gut, ich gehe anders vor.
Im Benzinmotor treffen mechanische Komponenten aufeinander, die sich erst einmal aneinander "gewöhnen" müssen. Natürlich sind die Fertigungstoleranzen bei modernen Komponenten im Bereich von 1000stel Millimeter. Dennoch sind sie existent. Sie müssen sich abschleifen und die mikroskopisch kleinen Späne sammeln sich im Motoröl. Das Abschleifen dieser Späne wird durch das Öl nicht verhindert sondern gemäßigt (!). Sie sind so klein, dass das Motoröl immer noch rein und klar aussieht. Dennoch werden diese Späne mit mehreren 1000 Umdrehungen pro Minute im Motorraum verteilt und verursachen z.B. zwischen Kolben und Zylinderwand weitere Abspanungen.
Ich werde somit den Motor auf der ersten 2000 Km sorgsam (keine Volllast, unterschiedliche Drehzahlbereiche, etc.) einfahren, danach Mötoröl und Filter wechseln lassen und danach die Motorleistung langsam erhöhen. Diese 100 € sind es mir Wert.