Beiträge von deus82ex

    Ich habe noch folgendes gefunden:


    LFP-Akkus (Lithium-Eisenphosphat) gelten als die robusten Arbeitstiere unter den E-Auto-Batterien. Sie verzeihen im Alltag deutlich mehr als die klassischen NMC-Akkus (Nickel-Mangan-Cobalt) – haben aber auch zwei ganz spezifische Eigenheiten, auf die man achten sollte.

    Hier sind die wichtigsten Regeln und Fakten für den Umgang mit einem LFP-Akku:

    1. Regelmäßig auf 100 % laden ist Pflicht

    Während man herkömmliche NMC-Akkus im Alltag nur bis 80 % laden sollte, um sie zu schonen, gilt bei LFP das Gegenteil: Lade ihn mindestens einmal pro Woche oder alle paar Ladevorgänge voll auf.

    • Der Grund: LFP-Akkus haben eine extrem flache Spannungskurve. Das bedeutet: Egal ob der Akku zu 40 % oder zu 70 % voll ist, die Zellspannung bleibt fast identisch. Für das Batteriemanagementsystem (BMS) des Autos ist es deshalb extrem schwer zu schätzen, wie viel Energie noch genau im Akku ist.
    • Der Effekt: Erst wenn der Akku die 100 % erreicht, springt die Spannung deutlich an. Das Auto nutzt diesen Punkt quasi als "Nulllinie", um den Ladestand (SoC) neu zu kalibrieren. Lädst du nie auf 100 %, kann es passieren, dass die Reichweitenanzeige ungenau wird und das Auto plötzlich bei angezeigten 10 % einfach ausgeht.

    2. Das "Winter-Problem" kennen

    LFP-Chemie mag Kälte überhaupt nicht. Wenn die Temperaturen Richtung Gefrierpunkt oder darunter sinken, laufen die chemischen Prozesse im Akku deutlich langsamer ab.

    • Beim Laden: Ein eiskalter LFP-Akku nimmt am Schnelllader (DC) extrem wenig Leistung an. Wenn dein Auto eine Akku-Vorkonditionierung hat (manuell oder automatisch über die Navigation zur Ladesäule), solltest du diese im Winter unbedingt nutzen.
    • Beim Fahren: Der Innenwiderstand des Akkus ist bei Kälte höher, was den Verbrauch im Winter spürbar nach oben treibt und die Reichweite temporär einschränkt.

    3. Keine Angst vor dem "Memory-Effekt" oder Degradation

    In Sachen Haltbarkeit schlägt LFP fast jeden anderen Akkutyp:

    • Extreme Zyklenfestigkeit: Während NMC-Akkus oft nach ca. 1.000 bis 1.500 Ladezyklen spürbar abbauen, schaffen LFP-Zellen locker 3.000 bis zu 5.000 Zyklen, bevor die Kapazität nennenswert sinkt. Auf die Lebensdauer eines Autos hochgerechnet bedeutet das, dass der Akku das Fahrzeug oft überlebt.
    • Sehr sicher: LFP-Akkus sind thermisch extrem stabil. Selbst bei mechanischer Beschädigung neigen sie im Gegensatz zu NMC-Akkus praktisch nicht zum thermischen Durchgehen (sie brennen extrem selten und explodieren nicht).

    Zusammenfassung für den Alltag: Steck das Auto im Alltag ruhig so oft es geht an und lass es bedenkenlos vollrechnen. Im Winter solltest du auf der Langstrecke das Laden via Navi vorausplanen, damit der Akku rechtzeitig warm wird und am Schnelllader nicht schleicht.

    Ich habe am 04.03. bestellt. Anfang Mai kam die Info, dass das Fahrzeug unterwegs ist, und am 14.06. im Hafen ankommen soll.

    letzte Woche nochmal nachgefragt, das Fahrzeug steht seit 29.05. im Hafen.

    Gestern Nachmittag kam die Mail, es wird ernst, das Fahrzeug wird in 1-2 Wochen beim Händler erwartet.

    Danach nochmal 1-2 Wochen bis es abholbereit ist.

    Glückwunsch zu all denen die bald ihre Autos bekommen :)

    Hat jemand zufällig eine E-Mail Adresse von BYD Deutschland wo man kontaktieren kann bezüglich des Status vom Auto ?


    Mein Seal U DMI ist seit 14. Februar bestellt und mein Verkäufer kann mir keinerlei Auskunft geben.

    Es sind fast 3-4 Monate rum, da muss man doch irgendeine Information vorliegen haben... Da kümmert man sich lieber selbst darum

    Hier kannst du dich hinwenden: autoservice.contact@byd.com