Beiträge von Gravitar

    Ist das wirklich so? Ich hab im März bestellt, eine FIN habe ich auch auf Nachfrage nicht bekommen, der unverbindliche Liefertermin ist bereits 3 Wochen überzogen. Wenn die Karre noch hergeschifft und verteilt sowie aufbereitet werden muß, wird's aber ziemlich knapp mit den 6Wo überziehen bei unverbindlichem Liefertermin. Es sind keine 3 Wochen mehr. Ich bin gespannt...

    Habe ich auch gesehen und mich ein wenig gewundert. Gemäß KI liegt er falsch, sollte es aber auch besser wissen. Ich bin hin- und hergerissen, es gibt einfach zuviele Publikationen mit abweichenden Ergebnissen...


    LFP vs NMC batteries: Complete fleet owner's guide 2025
    Compare LFP vs NMC battery technology for EV fleets. Learn about cost, safety, lifespan, and performance to choose the right chemistry for your needs.
    www.evinfrastructurenews.com


    https://www.mdpi.com/2313-0105/11/4/127


    EV Batteries: Are Today’s Electric Car Batteries Already Obsolete? | go-e

    Erst einmal danke für den Artikel, den ich gerne gelesen habe. Ich halte ihn jedoch für reißerisch und wenig hilfreich in Bezug auf eine tatsächliche Höhe der Redispatch-Kosten und zusätzlich ideologisch verfärbt. Natürlich sind auch Informationen dabei, die nachdenklich stimmen, liest man bei vielen unterschiedlichen Quellen ohne politische Richtung (soweit das überhaupt möglich ist), so kommt man auch zu anderen Informationen. Alternativ genannt sei hier Wikipedia...


    https://de.wikipedia.org/wiki/Redispatch_(Stromnetz)


    oder die Bundesnetzagentur...


    Bundesnetzagentur - Redispatchkosten


    Es wird also Zeit, daß wir den sehr volatilen EE-Strom besser speichern und sinnvoller umverteilen können. Dabei ist nicht nur die Politik langsam. In unserer demokratischen Struktur möchte sich jeder Teilnehmer gesund verdienen und verlangt für seine Parzelle Land, auf der ein Windkraftwerk errichtet werden, horrende Pachtkosten, oder für die Durchleitung in einem Erdkabel der Nord-Süd-Trasse horrende Gebühren. Am besten soviel, daß er und seine Familie finanziell ausgesorgt haben und mehr für´s Nichtstun und Pacht kassieren können, als zuvor für harte Arbeit und vernünftiges Wirtschaften. Zur Not muß irgendeine Bodenlärche oder etwas anderes gefunden werden, das schützenswert eigene Argumente bestärkt. Bitte nimm mir nicht übel, daß ich hier etwas polemisch überziehe, aber die Gier einiger, die die Demokratie ausnutzen um auf Kosten der Allgemeinheit zu verzögern und zu verdienen nervt mich halt etwas. Manche stört ja schon der Blick auf eine neue Windkraftanlage, um all ihre Möglichkeiten auszuschöpfen, selbige zu verhindern. Da wird man doch gerne als in der Aussicht gestörter Bürger kreativ und motzig, Kraft eigener Arroganz.


    So, genug palavert, vielleicht kannst du ja meine Bedenken entkräften. Auch überteuerte Einspeisungsvergütungen gehören in die Kategorie persönlicher Vorteil. Erhalte einfach die Vergütung, die am Markt zum aktuellen Zeitpunkt wirtschaftlich ist. Wenn wenig da ist möge man dir viel bezahlen, gibt es Strom im Überfluß, verwurste deine Energie bitte selbst. Du hast ein Haus und ein Fahrzeug und eine Entscheidung für PV getroffen, lebe mit den variablen Umständen....

    Hallo Treponem,

    zunächst erst einmal danke für deine ausführliche Antwort. Ich bin ganz bestimmt nicht gegen regenerative Energieerzeugung und kenne die von dir beschriebenen Sachverhalte gut. Es ging jedoch in meiner Antwort um die Neujustierung der Entgelte ab 2027 und die Planungen von Frau Reiche, die diese Subventionen von Stromabnahme ohne Steuerbarkeit zum Garantiepreis abschaffen möchte und in eine Phase der Überproduktion nicht noch Geld für Strom ausgeben möchte, der aktuell nicht gebraucht wird und allen die Rechnung verteuert.

    Gerne darfst Du mehr verdienen, wenn du Strom abgibst, wenn er dringend gebraucht wird. Vorzugsweise nachts oder/und in den Monaten November - März, wenn 80% meines Strombedarfs meiner Wärmepumpe entsteht. Dann trägst du maßgeblich zu einem Benefit bei, für alle Stromkunden. Das klappt aber so nicht. Allerdings möchte ich dir keine höhere Vergütung oder die Standard 7Cent bezahlen, wenn es gerade ein sonniger Augusttag, wie heute ist, wo von 9-18Uhr negative Strompreise gegolten haben. Nutze ihn so gut wie möglich selbst und refinanziere deine Investition, für mich rechnet sich das nicht, habe ich woanders schon vorgerechnet. Erst Recht nicht mit Opportunitätskosten.

    Tibber ist auch nur ein skandinavischer Anbieter mit dynamischem Stromtarifen, mehr nicht. Die Kurse an der Strombörse sind relevant, nicht die eines Anbieters. Du bietest halt doch nur eine oder mehrere kWh an, wenn sie von der Allgemeinheit wenig benötigt werden und zusätzliches Geld kosten. Nicht immer, aber öfters.

    Man muss die regenerative, nicht steuerbare Energiegewinnung aus privater Erzeugung irgendwie steuern können, das klappt (nur) über den Preis. Die Frau Reiche ist da eigentlich noch milde in meinen Augen, sonst würde sie dir an sonnenreichen Tagen die eingespeisten und zu negativen Preisen weiter verkaufte Energie in Rechnung stellen, dich für deinen Ertrag bezahlen lassen. Das wäre Marktwirtschaft. Dafür dürftest du an Tagen mit höheren Preisen mehr pro kWh verdienen, es dürften aber die weniger sonnigen sein...

    Auch dein Einwand, wir brauchen mehr regenerative Energie, um auch in Zukunft mehr Wirtschaftszweige damit bedienen zu können, stimmt. Die brauchen die Energie aber zuverlässig auch bei Regen oder Schnee in Windstille, nicht nur, wenn die Sonne scheint. Also hilft es nur, wie bei dir übrigens auch, die überschüssige Energie zu speichern. Wäre das in akzeptablem Umfang möglich, gäbe es keine negativen Strompreise mehr, es geht also (noch) nicht.

    Wir brauchen also etwas Zeit ohne garantierte Einspeisevergütung zu überhöhten Preisen im Sommer bei Sonne, bis Speicher in der Lage sind, diesen Überschuss aufzunehmen. Das Gesetz könnte das über den Preis der Einspeisevergütung erbringen und vielen Kunden auch ohne PV einen günstigeren Strompreis ermöglichen, ohne garantierte Abnahmen zu Zeiten, wo sich das monetär nicht lohnt. Deine Anlage hast du nicht errichtet, weil du allen einen günstigeren Strompreis ermöglichen wolltest, sondern vermutlich, um damit Stromkosten zu reduzieren und unabhängiger zu werden. Betreibe die Anlage doch autark, dann ist dein Nutzen immer persönlich und du kannst von deiner Investition tanken, fahren und dein Haus betreiben. Erwarte nur nicht, daß die Allgemeinheit zu allen Zeiten konstant abnimmt zu Preisen, die Angebot und Nachfrage nicht berücksichtigen...

    Sei doch bitte so nett, und begründe "kompletten Unsinn". Meine Erkenntnisse können falsch sein, ich habe sie aber nicht auf dem Kassenbon gelesen. Das wir Speicher brauchen, ist unbestritten. Das wir des Öfteren bei Sonnentagen mehr Strom produzieren, als wir brauchen und den temporär zu teuer abnehmen ist auch nicht falsch. In diesem Moment des Geschriebenen liegt der Preis bei 11,4Cent...

    Zu dem Zeitpunkt, wo er dir 7 Cent bezahlt, an einem sonnigen Tag, ist der Strompreis an der Strombörse häufig noch viel tiefer, nicht selten sogar negativ. Deine Kosten sind nicht seine Kosten, von Netzentgelten hat er nichts. Er kauft deinen Strom für 7Cent an und verkauft den für -2Cent weiter, macht Verluste und gibt die gemittelt an alle Konsumenten weiter, die deswegen noch höhere Strompreise bezahlen müssen. Erneuerbarer Strom sollte nicht subventioniert, sondern durch Speicherung allen zugänglich gemacht werden, anstatt die Windanlagen abzustellen bei Wind und den PV-Eignern den Überschuss auch noch für teure 7 Cent abzunehmen. Ich nenne das Marktwirtschaft. Nimmt man Produzenten Strom zu Zeiten ab, wo er nicht gebraucht wird, nennt man das Planwirtschaft oder Subventionen...

    Diese Regelung ist eigentlich konsequent. Die Stromverbraucher beziehen Strom zu Marktpreisen, die aktuell bestehen, gemittelt durch die Stromanbieter. Es gibt wenig Gründe, jemandem teuer den Strom abzukaufen, wenn ohnehin genügend Strom zur Verfügung steht, z.B. an sonnenreichen Tagen. Wir als Kunden bezahlen das den PV-Eigenern und müssen wegen negativer Strompreise zu diesem Zeitpunkt alle mehr bezahlen und den Eignern ihre PV Anlagen mitfinanzieren...

    Das mit dem Urlaub habe ich auch Anfang September. Der unverbindliche Liefertermin war gestern, ist also verstrichen ohne Lebenszeichen des Händlers. Kommt diese Woche keine Info, werde ich mir in der letzten Woche auch nicht das Leben schwer machen mit einer Übergabe im höchsten denkbaren Stress. Den gibt's auf der Arbeit gratis jeden Tag und 50h die Woche. Da passt definitiv kein Straßenverkehrsamt oder Besichtigungstermin dazwischen...

    Ich fahre jetzt seit 30 Jahren helle Leder, weil ich schwarz nicht mag. Mir neuen Jeans muß man aufpassen, sonst geht es aber eigentlich. Ich lege mir für den Fall ein ohnehin im Kofferraum befindliches Tuch unter. Mit noch kleinen Kindern muß man aufpassen, gegessen und getrunken wird in Pausen oder Dinge, die nicht färben. Für mich ein kleiner Aufwand, um kein schwarz haben zu müssen ...

    Die haben halt den Vorteil der Stellantis-Infrastruktur und sind für viele Kunden unmittelbar erreichbar. Mein Schwager hat sich nach meiner Bestellung umgeschaut und festgestellt, er müsste etwa 1h zum nächsten BYD-Händler mit Reparaturmöglichkeit fahren, da war das Thema durch...


    Zudem ist deren Angebotspalette löchrig. Will man, wie ich, auf keinen Fall einen SUV, ist nicht viel zu holen...