Beiträge von Gravitar

    Ich bräuchte eher nicht soviel Ausstattung, alles potentielle Fehlerquellen, von denen ich sehr viele fast nie oder nie nutze, aber trotzdem bezahlen und Instandhalten muss, damit die Karre auch in 10 Jahren noch durch en TÜV kommt. Bestes Beispiel ist der LANE-ASISST in meinem A5. Funktioniert mäßig gut, nervt mehr als er hilft, muß funktionieren, um einen TÜV irgendwann zu bekommen. Dasselbe gilt für das nervige Gepiepse bei einigen kmh zuviel. Muß für den TÜV funktionieren, im Grunde sucht man doch nur nach einer Möglichkeit, die Funktion so schnell und dauerhaft außer Funktion setzen zu können und findet einen Benefit im Fahrzeug, sollte das System sehr schnell und unkompliziert und dauerhaft fehlen. Wer denkt sich so etwas kostenpflichtig aus? Wo ist die Peitsche zur Bestrafung...?

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    Einen schönen guten Abend,

    nach 3 Probefahrten von ID4 GTX, Tavascan und Seal, habe ich heute einen 2026 Excellence gekauft.

    Am nächsten Freitag kann ich ihn wohl abholen. Die Freude ist groß, bin echt gespannt.

    Ich glaube, in dem habe ich auch schon gesessen und meine Meinung zum Kauf verbessert.... Der Händler hat sonst Opel und ist im Münsterland?

    Viel Spaß mit dem Gefährt, mir hat er gefallen, sollte das besagter Händler gewesen sein....

    LG

    Große und überbreite Reifen haben in meinen Augen einfach zuviele Nachteile, die ich nicht für ein wenig Optik, die mich noch nicht einmal anspricht, eingehen möchte. Im Winter lassen Haftung bei Schnee und Wasserverdrängung bei Aquaplaning nach, je breiter die Reifen sind, eine geringere Höhe verschlechtert zusätzlich den Komfort, ohne wirklich bessere Fahreigenschaften zu generieren abseits eines Grenzbereichs, den ich hoffe nur höchst selten aufsuchen zu müssen.


    Sie sind teurer, müssen aufgrund von Zielkonflikten in der Herstellung über eine weichere Gummimischung verfügen (Lautstärke, Nässehaftung) und verschleißen zusätzlich schneller. In meinen Augen gibt's eigentlich abseits der Optik kaum Vorteile zu verzeichnen und auch diese Optik ist in meinen Augen ein Herdentrieb, ich mag solche Eisenbahnräder mit Gummiauflage eher nicht so gerne. Ich fahre im Sommer Sommerreifen und im Winter wegen Versicherung im Flachland Allwetterreifen mit 3PMS-Symbol. Wir haben einfach zu wenig Schnee hier, als daß sich echte Winterreifen mit den Nachteilen der Lamellen wirklich rechnen. Zusätzlich geht der Verbrauch hoch und der Rollwiderstand steigt an, brauche ich nicht, dann lieber 20-30km mehr Reichweite...

    Meine Wünsche am Excellence sind genau gegensätzlich, ich hätte gerne 18-Zoll Felgen anstatt der in meinen Augen zu großen 19-Zöller für den Winter. Für den Seal Comfort ist das möglich, darf man die auch am Excellence nutzen? Wäre mir mehr als recht....

    Ich habe dasselbe Problem, mein derzeitiges Kennzeichen, das ich gerne übernehmen möchte, hat allerdings schon 8 Zeichen, somit muss ich auf das E verzichten. Eine andere Kennzeichnung kommt für mich nicht in Frage, ich muss also auf den Benefit E verzichten....

    Ich habe vor, meinen Seal ohne E-Kennzeichen zuzulassen, da die Benefits übersichtlich sind und ich weder eine Beantragung leisten möchte, noch auf mein derzeitiges Kennzeichen, welches zu lang wäre, verzichten möchte. Stattdessen möchte ich die auch im Ausland anerkannte blaue Plakette mit E an der Windschutzscheibe anbringen, um auch im Ausland die E-Benefits zu haben. Hat jemand schon Erfahrungen gesammelt, ob die Behandlung bezüglich Anerkennung ähnlich sind?

    Mein jetziges Fahrzeug ist dem Seal recht ähnlich, ein Audi A5 2,0TFSI, aktuell 2,5 Jahre alt. Davor ein Volvo XC40 (SUV ist seitdem nicht mehr meins), davor einen MB CLA, davor einen VW Phaeton....


    In der Garage verstaubt noch ein Spaßauto und wird wenig bewegt, ein 6l V12 Biturbo in Gestalt eines MB CL600...


    Der SEAL hat mich technisch überzeugt, LFP, 1.500kg Anhängelast, gute Ausstattung, ein Händler direkt vor Ort, der diese Marke gerade neu ins Portfolio aufgenommen hat und den ich von früher als Opelfahrer (Senator und Omega) gut in Erinnerung habe. Der Einstieg in die Elektromobilität soll preislich überschaubar und für mich technisch überzeugend sein. Mein Freund hat einen Tesla Model S Plaid, hat mir ein wenig bei der Entscheidung geholfen....

    Ich habe die Erfahrung gemacht, und ich habe schon viele Pkw privat veräußert, daß neben einem gewissen Nimbus, viele wollen einfach gerne ABM fahren, zusätzlich die Optik, die Technik und die Ausdauer entscheidend für einen erzielbaren Preis als Gebrauchten sind. Deshalb sehe ich für aktuelle Fahrzeuge mit NMC-Akkus deutlich schwärzer im Verlaufe als für LFP-Akkus, vor allem jenseits der 8-10 Jahre mutmaßlich problemarmer Nutzung Dank ihrer 5.000 statt 1.500-2.000 Vollzyklen. Der SOH wird jedenfalls mit großer Sicherheit viel freundlicher aussehen nach 10 Jahren als bei einem NMC-Akku, macht man nicht alles falsch. Studien belegen das aktuell schon.


    Zusätzlich ist der Seal optisch gelungen und qualitativ durchaus ok. Der weit überwiegenden Mehrheit mit Lademöglichkeit zu Hause wird dann auch ein günstigerer Preis wichtiger sein als 10-20min Zeitgewinn an der Schnellladesäule, daheim laden nämlich alle Akkutypen gleich schnell. Es wird sich noch einiges an der Reichweite zum Positiven verändern, mit 82,5kwh ist man aber gegen Klein- und Mittelklasse absehbar immer noch ganz gut aufgestellt und 300-350km im Winter und 400-450km im Sommer reichen für sehr viele Bedürfnisse aus. Ich mache mir also wenig Sorgen und mache bei mutmaßlich schlechteren Verkaufsbedingungen nichts falsch, wenn ich den Seal einfach 20 Jahre nutze. Studien sagen derzeit aus, daß LFP-Akkus bei guter Behandlung auch bei 18,5 Jahren noch bei grob 75-80% SOH liegen sollten (NMC nur 55-65%, wenn die überhaupt solange halten). Was andere im selben Zeitraum dann mit zusätzlicher Inflation für Mobilität ausgegeben haben, schaue ich mir aus der Distanz an...