Ich kaufe über Internet-Vermittler, da sind Rabatte zwischen 23 und 40% Nachlass auf den BLP drinne, derzeit beim Passat gut 28% auf BLP. Die sind fast identisch zum id7 (25,5%). Meine letzten Neuwagen sind so zu mir gekommen, insgesamt 6 Stück im Verlaufe. Leasing ist mir zu teuer und zu unflexibel, wobei das derzeit nicht für BEV zutrifft. Dort werden die BEV derzeit maximal gepusht....
Beiträge von Gravitar
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Wie so oft fehlen in solchen Publikationen wie der Frankfurter Allgemeinen die möglichen Rabatte. Einen Passat bekommt man ab 30.620€, als Business ab 34.300€. Der günstigste id7 startet bei 41.200€, jeweils ohne Extras. Man kann diesen Unterschied herausfahren, aber ganz sicher nicht in 3-5 Jahren, zumal der Wertverlust gemäß DAT für Benziner nach 3 Jahren 27% (Restwert 63%) beträgt und der Wertverlust beim BEV in 3 Jahren 51% (Restwert 49%). Diese gravierenden Unterschiede in Anschaffung und Wertverlust können selbst Gratisstromkosten nicht egalisieren, es sei denn, man fährt das Fahrzeug (sehr) lange.
7.000€ mehr Anschaffung und (9.000:20.500€ Wertverlust) 11.500€ mehr Wertverlust in drei Jahren muss man durch Energieeinsparung und THG erst einmal einsparen....
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Tolles Angebot, da kann man nicht meckern. Wie die bei Audi rechnen, will mir nicht in den Kopf. Du zahlst in drei Jahren 13.000€ Leasingkosten und 5.000€ Anzahlung. Glauben die bei Audi tatsächlich bei einem BLP von 75k€ minus deine 18.000€ Leasing über drei Jahre das jemand die Karre als dreijährigen Gebrauchten für dann 75-18k€=57k€ kauft? Die spinnen, die Römer, oder sie können nicht rechnen. Mehr als 30-35k wird niemand gebraucht für den Hocker rauslegen. Rechnet man da deine 18k drauf, kommt man auf ~50k Neupreis....
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Ich habe schon 6 Neuwagen gekauft (nicht geleast), in den letzten Jahren ausschließlich über Neuwagenvermittlungen im Netz. Gute Rabatte und die vertraglichen Abmachungen wurden bisher zu meiner Zufriedenheit eingehalten. Allerdings kaufe ich immer ein Fahrzeug, wenn es gerade günstig ist, und nie, wenn ich eines brauche. Ich könnte also problemlos meinen Audi noch 17 Jahre weiter fahren, sollte der Deal aus irgendeinem Grund platzen. Dann suche ich halt neu mit mir genehmen Konditionen. Gibt es keine, auch nicht schlimm, warte ich halt Monate oder Jahre, bis sicher ein neuer angenehmer Deal auftut.
Den Audi verkaufe ich erst, wenn der Seal fast auf dem Hof steht, ich bin als Arzt auf Mobilität angewiesen. Weiß ich über die genauen Zeiten Bescheid, geht der Gebrauchte in den Verkauf. Interessenten gibt's fast immer genug, Familie und Patienten wissen um die Pflege und den Zustand meines Gefahrts und sind oft interessiert, mache ich ein gutes Angebot. So kann ich oft eine normale Inzahlungnahme zu ungünstigen Konditionen vermeiden...
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Heben die mir bei einer hier im Umfeld doch Recht langen Wartezeit den Preis signifikant an, bin ich raus. Dann muß der Audi halt halten. Dieses unterschiedliche Gebaren, meiner ist unverbindlich für den 18.8. avisiert, nervt mich und führt zum Rücktritt, sollten die diese lange Wartezeit auch noch zu meinen Kosten planen. Aber warten wir erst einmal ab...
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Hastet man immer den Neuerungen hinterher, kommt man niemals an. Ständig ist in so einem von Innovationen geprägten Umstieg auf Elektromobilität irgendetwas besser und schürt das Verlangen diese Vorteile auch für sich nutzen zu können. Wer so tickt, sollte leasen und diesen Vorteilen hinterherhechten in der Überzeugung, ständig Up to Date zu sein.
Ich bin da eher auf der nachhaltigen Schiene und es widerstrebt mir, ständig etwas Neues/Anderes haben zu wollen und wieder Ressourcen für meine Unrast zu verbrauchen. Ich möchte Zufriedenheit für eine lange Zeit und suche deshalb genau aus, was diese Bedürfnisse decken kann zu einem Preis, den ich für angemessen halte. Dazu habe und werde ich den Seal mit (meinem derzeitigen) Audi vergleichen und habe auch schon im Detail verglichen. Es gibt einige Dinge, wie Rostvorsorge oder Karosseriefeinabdichtung oder Hohlraumkonservierung, da kann der Seal eher nicht mithalten. Ich werde das im Auge behalten und ggf. ergänzen/nachbessern. Er soll aber lange bleiben. Immerhin haben wir es in der Familie schon geschafft, ein Fahrzeug 20 Jahre und 400.000km am Stück zu nutzen.
Derzeit darf man gespannt auf den etwa 100.000Fahrzeuge betreffenden Rückruf der VAG-Stromer schauen, betreffend die Hochvoltbatterie, und gespannt sein, ob die, ähnlich wie bei MB die Reichweite und Ladegeschwindigkeit signifikant reduzieren um nicht irgendwann heiß saniert zu werden. Wenn man Fahrzeuge schon 20 Jahre gefahren hat sind solche Störungen in den ersten 5 Jahren nervig und verunsichern massiv. Der Elektromobilität und den Eignern der entsprechenden Fahrzeuge, so sie nicht geleast sind, wird das im Betrieb und ganz besonders beim Verkauf weh tun.....
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Ich habe mich bewusst entschieden. 82,5kwh sind ganz gut und reichen mir im Verlaufe der nächsten Jahre ziemlich sicher aus. Die gute aerodynamische Effizienz lässt den Seal auf schneller Fahrt auf der AB besser dastehen, als eine neue Klasse iX3 von BMW, die ihre Effizienz zwar bei langsamer Fahrt ausspielen kann, aber ich möchte mit 530PS nicht ständig mit 130kmh trödeln, wenn es nicht nötig ist. Über 150kmh säuft der iX3 wie ne Herde Bisons. Dazu die haltbaren Blade-Zellen beim Seal mit 5.000 anstatt 1.500-2.000 Zyklen bei NMC. Die Ladezeiten sind für mich fast belanglos, nachts an der Wallbox laden alle gleich schnell. Im Urlaub packe ich halt die 10-20min drauf, ein kleiner Malus für den halben Kaufpreis. Für mich ist die aerodynamische Effizienz in Verbindung mit 1,5to Anhängelast wichtig, zusätzlich ist mir wichtig, seit meinem letzten Fahrzeug (einem SUV), daß es auf keinen Fall wieder so ein Konzept wird. Da ich niemals leasen würde ist der Kaufpreis natürlich auch bedeutsam. Knapp 40k für 3,8s auf 100 und volle Hütte, nen i4 M60 kostet mit gleicher Ausstattung das Doppelte, zieht auch nur 1.600kg, der Akku kann bei einem Unfall thermisch durchgehen und 5.000 Vollzyklen kriegt er auch nicht auf die Reihe. Ein neuer Seal nach Modellwechsel? Warten kann man immer, dann kommt man nie an und erwartungsgemäß steigt der Preis auch. Wieder mehr Geld für ein paar Minuten weniger Wartezeit, wer's will kann's ja so machen. Meine Würfel sind gefallen. Wenn es geht nicht nur für fünf Jahre...
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Die 150 kW Ladeleistung ist in 2026 auch alles andere als State-of-the-art. Es entwickelt sich im Bereich der E-Motoren und Batterien derart schnell, dass die (aktuelle) Erneuerungs-Entwicklungszeit für Auto weit unterhalb der jahrelangen 7-Jahres-Zyklen liegt.
Gerade beim Seal liegen mittlerweile einige Konkurrenten bei oftmals dem Doppelten an Ladeleistung. Da sollte BYD wirklich mal so langsam ein Update herausbringen - werden wir aber wohl lange drauf warten, denn selbst das MY26 hat ja nur 150kW. Ich werde nach dem Auslaufen meines Leasingvertrags vermutlich keinen Seal mehr nehmen, wenn sich da nicht großflächig etwas tut - obwohl ich wirklich sehr zufrieden mit dem Auto ansich bin.
Fährst du soviel Langstrecke? Ich rechne bei mir mit etwa 10% Schnellladeanteil im Betrieb (Strecken größer 350-400km am Stück), macht bei meinen 15kkm im Jahr etwa 1.500km Schnelladen oder grob 5-6x im Jahr. Da verliere ich dann etwa 20min x 5-6, also 120min im Jahr gegenüber einem deutlich schneller ladendem Gefährt. Mir persönlich ist diese Zeitspanne keinen erheblichen Aufpreis wert. Da wiegt die Haltbarkeit der Blade-Zelle, über die Zeit genauso wie über die Zyklenzahl, BYD gibt 5.000 statt 1.500-2.000 bei NMC an, deutlich schwerer in meinen Augen. Rechnerisch sind das 2Mio km bei angenommenen 20Kwh/100km Verbrauch. An der heimischen Wallbox laden eh alle gleich schnell. Vielleicht ist es mir auch wichtiger, weil ich das Fahrzeug länger fahren möchte, ggf. über 10 Jahre...
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Ich habe meine Fahrzeuge immer privat verkauft und werde das auch wieder so tun. Man hat einige Stunden Arbeit und trifft den einen oder die andere Person mit mehr oder weniger Interesse und unterschiedlichen Vorstellungen, klar. Natürlich brauche ich niemanden, der meinen Verdienst zu eigenen Gunsten schmälern will und mich herunterhandelt, um selbst zu verdienen. Mein Stundenlohn bei Privatverkäufen war bisher immer über 600€ im Ergebnis, mit so einem Stundenlohn kann ich ganz gut leben....
PS: Ein Händler braucht für Zwischenfinanzierung, Aufbereitung, Abstellen kleiner Mängel, Garantie und eigene Personalkosten/Gewinn immer mindestens zwischen 4-5k€ Differenz zwischen An- und Verkauf, um angemessen zu verdienen. Mindestens die Hälfte der Summe ist mein, teile ich mir mit dem Käufer, funzt wunderbar...
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Nein, eine Förderung wird es nicht geben, die Limits sind zu niedrig oder der Verdienst zu hoch.....