Beiträge von Gravitar

    Ich habe mal auf YT ne BYD Batterie aus dem Unfallfahrzeug gesehen, die jemand DIY demontiert hat. Sah nicht so aus, als wäre bei der Batterie des Seal ein Zellentausch bei ein oder zwei defekten Zellen ne einfache Sache. Kann mich aber auch täuschen. Die sollen gut und ausdauernd sein, ich halte eine Reparatur für schwierig. Hat jemand andere Erkenntnisse...?

    Dann bin ich wohl einer der letzten, die für knapp unter 40k ab August den Excellence fahren dürfen. Der Smart wäre in meinen Augen doch "nur" ein SUV, dessen aerodynamische Effizienz mir schon bei Volvo ein Dorn im Auge war, wollte man mal schneller als 140kmh fahren. Ich bin mit diesem Konzept durch und werde hoffentlich das ausgezeichnete cw x A des Seal bei hohen Tempi zu schätzen wissen.


    Zusätzlich traue ich den NMC-Akkus weniger Zyklen und weniger Haltbarkeit über die Jahre zu. Da ich nicht alle Jahre wieder etwas neues kaufen möchte und Leasing keine Alternative ist, ist mir viel wichtiger, daß die Karre nach 10 Jahren nochn guten SOH hat und nicht, daß die Bude in 7min voll ist wie bei den neuen BYD mit Megacharging. Ich verstehe aber, daß bei Leasingkunden und Nichtdaheimladern andere Prios gelten. Mit ein Grund für mich, um gebrauchte Elektrobuden eher einen Bogen zu machen. Die mir wichtigen Kriterien sind oft nicht erfüllt...

    Jo, da hast du Recht. Das Teil steht sich überwiegend die Reifen platt, die Faszination, die ich mit dem Kauf verbunden habe, ist verflogen. Meist ist man nicht fixer, dafür erheblich teurer unterwegs. Deine Schlappen sehen gut aus und passen zum Fahrzeug, von daher Daumen hoch. Die paar km weniger tun meist nicht besonders weh...

    Ich halte das für entbehrlich in der heutigen Zeit mit der heutigen Verkehrsdichte. Wo will man diesen Benefit realisieren und mit welchem Nachteil für Kosten, Umwelt (weichere Mischung mit weniger Haltbarkeit und höherem Rollwiderstand sowie mehr Mikropartikeln) und Komfort? Mein 520i E34 fuhr weit über 200kmh und hatte 195/65VR15 aufgezogen. Das war nun schon ne Weile her und die Karre war leichter, unsicher aber auch nicht, genauso wenig wie unsportlich. Die 3-5kmh Kurvengeschwindigkeit, die man mit Walzen herausholen könnte, wie wichtig sind die in Relation zu den Nachteilen?


    Selbst mein V12 Biturbo (CL600) mit weit über 300kmh Vmax braucht keine extrem breiten Reifen...

    PHEV sind komplexer, wartungsaufwändiger und mit mehr potentiellen Verschleiß- und Ausfallsquellen versehen. Das könnte sie im fortgeschrittenen Alter teurer und reparaturanfälliger machen. In den ersten Jahren egal, später würde ich um einen Kauf in gebrauchten Zustand einen großen Bogen machen.

    Just my 2Cents...

    Es gibt noch viele gute Jungerwachsene. Bilden sich mit Energie, gammeln nicht rum und ernten einen guten Job ohne zu prokastinieren. Eine gute Erziehung, idealerweise von zwei Elternteilen, die sich die gesamte Zeit gut verstehen, zueinander halten und erziehen anstatt zu betreuen, in Sport, Grenzsetzung, Eigenverantwortung und Selbständigkeit , Gesundheit und Führen durch Vorbild. Dazu ist man idealerweise intelligent, empathisch, fürsorglich und weing egoistisch. Schon ganz schön viel, aber es lohnt sich...

    Ich mache schon seit langem um große Gruppen in einer Region einen großen Bogen. Mit meinem MB bin ich lieber 50km in die Diaspora gefahren, als einer von fünf näheren Werkstätten von einer Gruppe administriert das Geld nachzuwerfen. Die haben mich einmal schlecht und teuer versorgt, seither brauchen die mein Geld nicht mehr. Wird es mir zu doof, nehme ich die freundliche Privatwerkstatt mit halbem Stundensatz um die Ecke und Pfeife auf Kulanz, Garantieverlängerung und Konsorten.


    Die 6 Jahre Garantie des Seal hätte ich aber ganz gerne, zum Glück hat ein sehr guter und seit über 95 Jahren bestehender Familienbetrieb nun auch BYD für sich entdeckt. Gut so...

    In Zeiten von Internet und hart kalkulierten Preisen, die überall einsehbar sind, ist der Privatkäufer nur ein fast schon lästiger Erbsenzähler, das hat nichts mit Service-Wüste sondern mit Kaufverhalten zu tun. Im Netz den billigsten Preis gefunden, möchte er auch noch gepudert und parfümiert werden. Das ging früher mal mit Margen von 13-21%, heute beschränkt sich das auf sehr teure Fahrzeuge mit wenig Nachlass, wie z.B. Porsche. Macht Arbeit, ist mitunter ungeduldig und gelegentlich unentschlossen und möchte an Farbe oder Ausstattung noch Änderungen einbringen. Heute wird verkauft, wo sich die Chance bietet, ein Vorführwagen kostet Geld, überzeugt den Kunden, seinen Kauf woanders billiger zu tätigen. Auch der gut verkaufende Hersteller beliefert lieber Barzahlungskunden, da ist der Cashflow erfolgt und alle Administration mit Bank, Zinsen und Sicherheit entfällt genauso wie die Unsicherheit der Anschlussvermarktung nach Leasingende. Das wär's aber auch schon...


    Meine letzten vier Neuwagen in den letzten 10 Jahren habe ich ohne Probefahrt bestellt und erhalten. Teilweise kannte ich die Karren, teilweise haben mich die Details im Netz überzeugt. Im letzten Händlergespräch Anno 2013 beim Kauf eines neuen MB CLA war ich besser informiert als der Verkäufer und bekam Fragen nicht gut beantwortet. Es ging am Ende nur um Preis und Nachlass, damals auch noch um Inzahlungnahme. Aber die Zeiten sind auch vorbei. Ich erziele regelmäßig bessere Preise beim Privatverkauf und die Händlermarge teile ich mir mit dem Käufer, so ist's für alle am Besten. Außer für den Gebrauchtwagenhändler natürlich...