So, erstmal vielen Dank für die Antworten. Ich hatte mir das alles tatsächlich leichter vorgestellt.
Das Telefonat mit den Solarvertriebler war etwas ernüchternd. Vorhandener Wechselrichter ist natürlich nicht geeignet, was ich aber auch nicht erwartet hätte. Möglicher Zugewinn an Leistung würde wirtschaftlich die Kosten nicht reinholen. Dafür wollte er mir noch zwei Speichermodule andrehen…lustig, da ich ja damals gegen seinen Rat schon auf einem Modul mehr bestanden hatte. Macht für mich keinen Sinn, da ich in Summe 120 kWh-rollende BYD-Speicher habe, von denen immer einer an der Wallbox hängt. Was soll ich da 4 kWh mehr Speicher kaufen?
Ich möchte die Südlage gerne für die Übergangszeit haben, wo es für zwei Autos halt knapp wird. Einspeisevergütung kriegen wir übrigens noch stolze 8 Cent.
Als ich gesagt hab, dass ich mir eher eine Anlage mit eigenem zweiten Wechselrichter vorstelle, war er zögerlich. Ich denke, so eine „Balkonkraftwerk“-Installation bringt denen nichts ein.
Für eine vernünftige Lösung bräuchte ich aber schon einen Elektriker, der das anschließt, und die sind Mangelware hier. Oder nur so ein 800-W-Steckdosending? Bringt das was? Und selbst das müsste ich mit Unterkonstruktion sicher auf der Garage befestigen (wir sind nicht so die Handwerker…).
Nächstes Problem: Die deutsche Bürokratie! Theoretisch gilt ein neu installiertes Balkonkw als Anlagenerweiterung. BKW muss man ja zumindest registrieren lassen (kA, wieviele 1000 unregistrierte BKW es in D-Land gibt…). Bekannte haben zusätzlich zu ihrer PV auch noch ihren Carport vollgeknallt. Die meinten, solange man das nicht einspeist… schade, aber wie unterscheide ich, welcher Strom woher kommt 🙄🤔. Bin jetzt echt ein bisschen ratlos.
Durch den Wegfall der Beschattung haben wir wahrscheinlich immerhin auch so etwas mehr Ertrag. Mal sehen.