Dann hast Du das Optimum doch erreicht. Wobei ich nie verstehen werde, warum WP und PV immer in einem Atemzug genannt werden. Die sind doch wie Sonne und Mond.
Ein BEV macht mit einer PV Anlage natürlich Sinn, vorausgesetzt man kann a) tagsüber laden oder b) hat einen ordentlich großen Speicher, den man Abends bei der Rückkehr leer lutschen kann.
Mmh….Wärmepumpe und PV bedingen sich nicht UNBEDINGT. Da hast du natürlich Recht. In ein paar Monaten kann ich dir dazu hoffentlich Genaueres berichten. Bei uns fällt das ganze eher zufällig zusammen. Wir haben Anfang der 2000er unser Haus gebaut. Die damals eingebaute BUDERUS Brennwerttherme läuft dank regelmäßiger Wartung sehr zuverlässig. Allerdings gibt es einige elektronische Steuerkomponenten nicht mehr als Ersatz. Dazu kommt, dass der größte Teil der Nachbarschaft (wir haben alle plus minus ein paar Monate zeitgleich gebaut) die Heizungen bereits ersetzt hat. Teilweise schon seit drei, viel Jahren. Leider alle ausnahmslos Gas. Bei uns fliegt Gas komplett raus. Ich habe mich mit dem System WP noch nicht großartig beschäftigt, da ich meinem Heizungsbauer (der mich vor ein paar Jahren vor einem kompletten Wechsel der Anlage quasi gerettet hat, aber das ist eine andere Geschichte) komplett vertraue. Also die WP macht auch das WW ganzjährig. Da macht die PV und WP schon mal Sinn. Irgendwie kann man da noch nen Heizstab integrieren, der bei Stromüberschuss nochmal das WW erwärmt. Zudem heizt man ja nicht nur im Winter, sondern Frauchen mag es in der Übergangszeit auch schon mollig warm 🥵. PV und WP machen zum zweiten Mal Sinn. Die Zeit mit den geringsten Erträgen ist wohl November, Dezember, Januar. Aber auch da soll gerüchteweise ab und an die Sonne scheinen. Schneetage (an denen die Midule bedeckt sind) hatten wir in den letzten Jahren immer weniger. Mein BKW bringt auch an bedeckten Tagen einen wie ich finde relativ guten Ertrag. Die Module sind so gut, dass sie auch bei schwachem Licht Energie erzeugen. An bedeckten Tagen habe ich mit dem 2 kWp BKW etwa 400 Watt/h Ertrag ohne einen Sonnenstrahl. Wie das dann im Winter aussieht, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Aber es wird nicht NICHTS sein. Wie hier schon mehrfach beschrieben hat unser Haus ein Zeltdach mit viel gleich großen Dachflächen. Auf jede Seite sollen 8-9 Module mit jeweils 455 Watt. Zur Wintersonnenwende am 21.12. beträgt die *Sonnenscheindauer* 8 Stunden. Wenn die Sonne da gar nicht scheint, also es nur Hell ist, vermute (!!) ich einen Ertrag von 4 kW. Das ist der kürzeste Tag im Jahr. Bin gespannt, ob meine Vermutung eintrifft. Natürlich werde ich im Winter Strom aus dem Netz beziehen müssen. Wieviel….keine Ahnung. Aber gerade in der Übergangszeit sollte die PVA noch einiges an Heizleistung abdecken. WP sind unheimlich effizient. Bin auf die Zahlen sehr gespannt. Ertrag in der theoretischen Vorausberechnung übers Jahr etwa 14500 kWh. Davon mehr als zwei Drittel Eigenverbrauch. Der Januar und Dezember sind mit einem Ertrag von etwa 300 kWh angegeben. Ab Februar bis November soll Überschuss vorhanden sein und wird eingespeist. Sehe ich noch nicht so und rechne eher mit März bis Oktober.