Alles anzeigenEine große EV Bremse, und da könnt ihr reden, wie ihr wollt, sind die Preise in Deutschland und der EU, die sich kaum noch ein Privatmann leisten kann.
Der neue Audi A6 etron z.B. - ja der blinkt und glitzert rund herum wie eine Bordelltür, hat aber innen jede Menge Hartplastik und schlägt in halbwegs nutzbarer Ausstattung an die 100.000 €.
Über das Design kann man streiten, ist halt immer auch Geschmackssache - Egger, der ursprünglich das Design des etron entwickelt hat, ist ja jetzt bei BYD.
Vorsprung durch Technik sieht, meiner bescheidenen Meinung nach, anders aus.
Wenn es BYD wirklich schafft, nennenswerte EV Stückzahlen in der EU zu produzieren und damit den irren Zoll der EU (nicht nur die USA erheben Schutzzölle) zu umgehen, dann wird es für den VW Konzern,
vor allem im unteren und mittleren Preissegment noch viel hässlicher kommen. Auch weiter oben könnte es noch richtig Ärger geben, ich sage nur Denza Z9 GT.
Was viele noch nicht sehen wollen: Wenn VW erst einmal richtig hustet, dann bekommt Deutschland die Grippe.
Schadenfreude liegt mir also fern.
Stimme ich fast komplett zu. Hätte VW schon vor Jahren begonnen, wäre die Akzeptanz für die E-Mobilität viel größer. Die deutsche Herde rennt da einfach hinterher. Hatte ich in den letzten Tagen hier schon einmal geschrieben. Die Vormachtstellung der heimischen Autoindustrie wird (und muss/darf/soll) solange sie existiert nicht gebrochen werden. Ein paar Scheibchen zusätzlich wird sie sicherlich abgeben, aber es wird mMn immer ausreichend Menschen geben, die viel Geld für ein deutsches Automobil ausgeben. Und das finde ich auch vollkommen in Ordnung. Aber sie haben es verpasst, eine Vorreiterrolle in Entwicklung, Forschung, Produktion und somit einheimischer Wertschöpfung zu übernehmen. Was für mich umso unverständlicher ist, da man ja aus erster Hand mitbekommen haben MUSS, was in China diesbezüglich passiert. Die großen Exportmärkte USA und China sind zu großen Teilen erstmal weg. Das die einheimische Oberschicht in großen Teilen chinesische Edelkarossen fährt, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Anderswo auf der Welt kann das so sein, aber hier in 🇩🇪 denke ich nur in wirklich sehr geringem Umfang.
BYD muss nicht in Europa produzieren, um die Strafzölle zu umgehen. Solange die Verkaufszahlen hier mehr oder weniger relativ übersichtlich bleiben, ist eine Produktion außerhalb 🇨🇳 in den bestehenden Werken in Südamerika und Restasien eventuell noch ne ganze Weile ausreichend und wird dann eben per Schiff exportiert.
Edith hat passend dazu noch was gefunden. Das ACHTE Schiff ist bereits unterwegs auf den Ozeanen. Ich habe gar keine Ahnung, wie viele Werke BYD weltweit derzeit bereits am Laufen hat. Aus dem Kopf Brasilien und Thailand. Ungarn wurde ja erstmal aufgeschoben (?) und von der Baustelle in der Türkei habe ich Fotos gesehen, wo auch noch nicht wirklich viel passiert ist. Müssen aber nicht ganz korrekte Informationen sein, da muss man ja heute derbe vorsichtig sein.
Die Autos können somit vollkommen egal wo produziert ohne Probleme weltweit geliefert werden. Und auf dem Rückweg werden Gebrauchtwagen und andere Waren verschifft. BYD macht somit mit der Flotte zusätzlich Kasse und verschifft die eigenen Autos wenn nicht komplett umsonst so doch sehr kostengünstig.