Beiträge von Phil

    Was für ein Quatsch-Artikel... Widerspricht sich ja in sich schon.

    Zitat

    [...] hält Must eine technologische Trennung zwischen Elektro- und Verbrennerrreifen für nicht notwendig [...]

    Okay understood, Reifen für Verbrenner- und Elektroautos können identisch sein. Aber was meint er dann mit (Fett-Markierungen durch mich):

    Zitat

    [...] Zudem führt laut dem Experten der leisere Antrieb von Elektroautos zu einer stärkeren Schwerpunktsetzung auf komfortables Fahren, da die akustische Präsenz des Reifens in diesen Fahrzeugen größer ist als bei Verbrennern. [...]


    [...] Die geringeren Höchstgeschwindigkeiten vieler Elektroautos können die Konstruktion von Reifen vereinfachen [...] durch die Notwendigkeit höherer Traglasten wieder kompensiert. [...]

    Also haben Elektroautos jetzt andere Anforderungen an den Reifen und damit die "Technologie" der Reifen oder nicht?

    Aber mal ehrlich, 120.000€? In den Preisregionen sind die Leute ja eh nicht (mehr) so preissensibel und kaufen oft auch einfach "Marke". Da muss man schon sehr "freaky" sein, wenn man die 120.000€ in eine chinesische "No-Name"-Marke investiert - aus Sicht der Deutschen wohlgemerkt. Immerhin kostet ein 911 Cabrio ab 150.000€ oder ein BMW 8er Cabrio (wird leider aktuell nicht mehr produziert) ab 130.000€ oder ein Mercedes AMG CLE 53 4MATIC+ Cabriolet ab 103.000€.

    Mir ist klar, dass die allesamt nicht elektrisch sind. Aber in dem Preisbereich vermute ich eher ein Dritt- oder Viertauto, was offen sein soll und dessen Motor eine gewisse Emotion erzeugt. Der Denza muss also schon sehr gut sein, wenn er dort Kunden abgreifen will. Ich glaube nicht, dass das passieren wird.

    Zugegeben bietet ein Elektroauto sehr viele Vorteile ggü. einem Verbrenner, aber bisher habe ich noch kein einziges (Serien-) Elektroauto gesehen, was auch nur annähernd die Emotionen erzeugt, wie ein Verbrenner - selbst die krasse Beschleunigung wirkt ja irgendwann normal. Das Elektroauto ist eben die vernünftige Wahl. Aber ob jemand eine vernünftige Wahl in einem Preisbereich von >100.000€ wählt oder nicht lieber doch nach Emotionen kauft - vor allem Cabrios... wie werden's sehen.

    Um mal eine Lanze für Autoverkäufer zu brechen...

    Wollen die womöglich gar keine Autos mehr verkaufen?

    Doch natürlich wollen sie das. Aber wie jeder Mensch hat auch ein Autoverkäufer nur endlich viel Zeit. Der effizienteste Weg ist es also möglichst viele Autos in möglichst kurzer Zeit zu verkaufen. Du als privater Einzelkäufer? Der stellt Fragen, der kostet Zeit (für Erklärung etc.), der kauft oft nach der investierten Zeit nichtmal (siehe auch hier "weil bei Händler XY/im Internet billiger") und nach dem Kauf kommt der auch öfter mal mit weiteren Fragen oder kostet anderweitig Zeit. Dazu kommt, dass man ihn oft für einen Neuwagen berät und am Ende die Fragen kommt: "Haben sie denn auch Gebrauchte da?" Und schwupps ist der Neuwagen-Bonus futsch.

    Der Firmenwagen-Kunde hingegen ist schon interessanter. Der schaut weniger auf den Preis, den interessiert in der Regel eher die Leasingrate. Der ist in der Regel weniger anstrengend (weil er selbst weiß, wenn das Auto irgendwie nichts ist, dass nach 3 Jahren was anderes kommt) und kauft (oft) nach 3 Jahren einfach einen neuen Wagen - ich kenne Kollegen, die ihrem Verkäufer nur sagen "ich brauche einen Neuen, hier meine Leasingrate, hol das Beste raus" und dann bestellen die, was der Verkäufer vorgeschlagen hat. Auch gut sind natürlich B2B-Käufe. Erstens hat man es dann erheblich einfacher mit Gewährleistung. Außerdem bezahlen die Netto, was weniger Aufwand in der Buchhaltung bedeutet.

    Perfekt sind natürlich Großabnehmer und/oder Flottenkunden. Die haben in der Regel gar keine Betreuung nötig, weil die Autos über eine eigene Flottenmanagement-Software gekauft wird. Da wird dann einmal ein Rahmenvertrag diskutiert und dann kommen die Bestellungen einfach nur noch rein. Keine nachträgliche Preisdiskussion, kaum direkten Kundenkontakt bis zum Kaufabschluss und im Nachhinein auch in der Regel "wartungsarm". Dafür regelmäßig massenweise Verkäufe, die den Bonus schön anwachsen lassen.

    Wird man also in einem Autohaus als Privatkäufer hervorragend behandelt, dann kann man davon ausgehen, dass der Verkäufer neu ist und noch keinen festen Kundenstamm hat oder das Autohaus generell nicht besonders gut läuft. Ich will das ja auch manchmal als Privatkunde nicht glauben, aber nur weil man einmal alle paar Jahrzehnte ein Auto für 30-50.000€ oder auch für 100.000€ kauft ist man weit, weit weg von einem Premiumkunden (aus Sicht eines Autoverkäufers). Wer alle 5 Jahre für 100.000€ ein Auto kauft, macht im Durchschnitt 20.000€ pro Jahr Umsatz. Das machen (wirklich) große Flottenkunden tlw. bei den großen Herstellern pro Tag! Warum sollte ein Verkäufer also einen Privatkunden als "König" bedienen, wenn der Outcome nur ein Bruchteil eines Großkunden ist?

    ….ist das tatsächlich NUR so angedacht? Also….dass NUR bei festgestelltem Fahren unter Allllohooool 🤪 sowas installiert werden kann/darf/soll? Dann bin ich uneingeschränkt dafür! 🧐

    Ja selbstverständlich. Das Gerät selbst ist auch ziemlich teuer (weil natürlich auch aufwändig geeicht und die Ergebnisse müssen rechtssicher sein), das baut kein Hersteller aus Spaß mal eben so ein.

    ....das wird Altblech mMn nicht SO gemeint haben. Du "bestrafst" damit auch alle, die noch niemals besoffen gefahren sind und das aus gesundem Menschenverstand heraus auch nie tun werden.

    Keine Ahnung, wie das geregelt ist, aber es gibt Szenarien, da steige ich mehrfach pro Stunde ins Auto ein und fahre. Da muss ich dann jedesmal pusten? 😤😂

    Nein selbstverständlich nicht. Für nicht-auffällige Fahrer ändert sich absolut gar nichts außer dass das Auto so eine Installation unterstützt. Nicht mehr, nicht weniger. Aber ja, wenn Dir gerichtlich ein Alkoholtester vorgeschrieben wird, dann muss Du vor jedem Start pusten. Wer auch immer so ein Schwachsinns-Tool ins Auto bekommt, der sollte froh sein, dass es überhaupt noch die Möglichkeit gibt zu fahren. Denn wenn Dein Auto sowas nicht unterstützt (weil z.B. zu alt) dann gehst Du zu Fuß - in meinen Augen die erheblich bessere Variante für Wiederholungstäter).

    Es gibt imho auch noch keine Gesetzgebung, wann und wie so ein Alkoholtester als Strafe dienen kann. Es ist ja bspw. auch spannend, wenn jemand, der so einen Alkoholtester nutzen muss, einen Mietwagen fährt. Wie funktioniert das dann? Wie kann eine Polizeistreife erkennen, dass ein Alkoholtester verpflichtend ist vor'm Fahrtantritt etc.

    Das ist alles so strange, dass ich persönlich überhaupt kein Freund von solchen "Ausreden"-Gadgets ist.

    Eine zusätzliche Hemmschwelle ist es trotzdem.

    Du meinst für jemanden, der schon mehrfach betrunken war und sich gedacht hat "ach wie komfortabel, ich fahre einfach mit dem Auto nach Hause" ist den Kumpel pusten lassen eine Hemmschwelle? Ich denke nicht. Man darf ja nicht vergessen, dass Menschen, die sich drei oder viermal besoffen erwischen lassen nicht nur drei oder viermal besoffen gefahren sind. Vermutlich sind sie eher so dreißig bis vierzig mal besoffen unterwegs gewesen, wenn man die Kontrollquote mal berücksichtigt - oder wie oft seid ihr so kontrolliert worden ich ca. 2x bei knapp 30 Jahren Führerschein.

    Ja bei mir auch. Subjektiv muss ich auch sagen, dass das schlechter ist, als im letzten Sommer. Es sieht ein bisschen so aus, als würde der Bildschirm nicht mehr die volle Helligkeit anfahren können (obwohl ausgewählt im Menü). Vielleicht auch ein Hitzeproblem, dass das Display gedimmt wird - wird beim Smartphone ja auch gemacht.

    Es ist lediglich Pflicht eine entsprechende Standard-Schnittstelle im Auto zu haben. Am Ende auch nichts anderes, als eine Wegfahrsperre, nur eben mit nicht-alkoholisierter Atemluft anstatt einem Schlüssel mit Transponder. Ich find's ehrlich gesagt schade, denn das führt nur dazu, dass die Gerichte am Ende so einen Alkoholtest vorschreiben, anstatt den Führerschein direkt wegzunehmen. Und dann pustet da eben der Kollege, das Kind oder der Partner da rein, bevor man wieder besoffen nach Hause fährt. Ich meine niemand bekommt sowas "verordnet" vom Gericht, wenn er einmal betrunken unterwegs ist. So eine Auflage gibt es doch ausschließlich für Wiederholungstäter und Dauer-Alkoholiker. Meines Erachtens sollten die nie wieder fahren dürfen und nicht nur wenn dieser einfach gefakte Test "ja" sagt.