Beiträge von Phil

    Okay, das betrifft dann aber tatsächlich MG, richtig? Die MG Fahrzeuge sind ja tatsächlich auch recht günstig eingepreist, da kann man nur hoffen, dass bei den IM-Fahrzeugen etwas mehr Marge drin ist, um dem Kunden bei Kleinigkeiten entgegenkommen zu können.

    Ich bin gespannt, ich werde auf jeden Fall den IM5 mal probefahren und dies auch beim 7GT versuchen. Allerdings sind die Zeekr-Händler über 40km entfernt, der Volvo/MG/IM-Händler nur 6km. Bei Zeekr hatte ich allerdings immer das Gefühl, dass da immer noch eine Händlerstruktur aufgebaut wird, bei BYD und MG/IM scheint das schon etabliert zu sein.

    Einerseits ist der Endkundensupport bei MG wohl echt nicht prickelnd.

    Da hört man von 90% der Besitzer nur Beschwerden.

    Ich interessiere mich auch für den IM5. Hast Du hierfür mehr Informationen?

    Grundsätzlich fand ich keinen einzigen MG als Elektroauto bisher interessant. Der IM5 ist der Erste, der überhaupt in Frage kommt. Ich hatte gehofft, dass die "IM"-Marke etwas höher priorisiert ist, als die MG-Marke. Aber am Ende werden natürlich dieselben Händler den Support machen.

    Ich krieg da auf dem Tacho ständig eine gelbe Meldung mit "Geschindigkeit über 150km/h"

    Kann es sein, dass Du den Tempomat aktiv hattest und dann diese Meldung kam? Ab 150km/h funktioniert der nämlich nicht mehr. Ich habe zwar kein MY26, deshalb wenig vergleichbar, aber solch eine Warnung - vor allem "in gelb" - gab es bei mir auch noch nie.

    Ich fand das schwarze Interieur nicht nur langweiliger, sondern auch weniger hochwertig (rein vom Aussehen). Außerdem hat das helle Interieur auch die für mich schöneren Interieurleisten - oh das beim 2026er Modell noch so ist kann ich nicht sagen.


    Das Schwarz innen ist nicht ganz so „Höhle“, wie man meint, weil der Innenraum durch das Glasdach recht hell ist. Ich persönlich fand und finde das helle Interieur hübscher, weshalb es bei mir gar keine Überlegungen gab ein anderes zu nehmen. Außerdem finde ich, dass die hellblaue Außenfarbe damit auch gut harmoniert. Flecken oder andere Probleme hab ich damit gar nicht - obwohl da auch regelmäßig zwei Kids mitfahren.

    Ich kaufe auch sehr gern wieder deutsche Autos, wenn Preis/Leistung konkurrenzfähig sind.

    Dann wirst Du vorerst keine "deutschen Autos" mehr kaufen. Die deutschen Autokonzerne haben einen solchen Wasserkopf auf allen Ebenen plus dazu die höheren Lohnkosten (auch wenn ein Großteil im Ausland produziert wird), da wird es niemals einen konkurrenzfähigen Preis geben können.

    Man muss sich als Autokonzern ganz heftig von den zweistelligen Margen und den Milliardengewinnen verabschieden. Das Thema ist durch, die deutsche Autoindustrie mit ihren "Premiumprodukten" kann nicht so überleben, wie sie Heute aufgestellt sind. Entweder man wird ein Nischenhersteller und kann dann frei die Preise diktieren (siehe Ferrari) oder man reduziert knallhart die Belegschaft, automatisiert alles was geht in den bestehenden Fabriken und kümmert sich wieder um eine ordentliche Entwicklungsabteilung, die über "Sonderausstattungen per Abo verkaufen"-, "was können wir noch billiger machen, ohne das die Kunden meckern"- und "wie können wir per Lobbyismus Brüssel dazu bringen das "Verbrennerverbot" zu kippen"-Projekte auch wirklich mal Neuheiten bringt - und nein, damit meine ich nicht die Gurt-Heizung in der neuen S-Klasse...

    Für einen Alltagswagen und für "den normalen Käufer", der ein Auto braucht, sind sämtliche chinesischen Hersteller "good enough" unterwegs. Da haben alle Autos, auch die Kleinstwagen, genug Ausstattung, um die meisten Menschen zu befriedigen. Wenn man dann einen deutschen Kleinwagen danebenhält, ist die Ausstattung meist mies und der Preis meist höher. Das kann und will sich bei den steigenden Lebenserhaltungskosten kaum noch jemand "Normales" leisten. Da werden nach und nach auch die koreanischen und japanischen Autohersteller dran zu knapsen haben, denn die galten ja bisher als günstig und zuverlässig. Im Gegensatz zu deutschen Autos mag das auch so sein, aber im Gegensatz zu chinesischen Autos sind auch die Koreaner nicht mehr das Maß der Dinge.

    Aber so oder so wird es auch in China mittelfristig einen wahnsinnig disruptiven Wandel geben (müssen). Man kann sich auch als Land mit Milliarden an Einwohner nicht ~150 Automarken leisten. Es geht aktuell den chinesischen Herstellern ausschließlich um den Marktanteil. Dafür wird auch jede noch so kleine Nische bedient, die Marge zurückgefahren und die Staatsförderungen abgegriffen. Sobald sich das konsolidiert hat, werden auch die großen Marken die zwanzig Submarken wieder einstampfen. Niemand wird sich dauerhaft mehr als 1-2 Marken leisten können. Und kein Verbrauchen hat etwas davon, dass es BYD, Denza, Fangchengbao und Yangwang als Marken gibt, wenn alle vier eigene Logos, eigene Showrooms und eigene Mitarbeiter leistet.

    Ja, man muss als Deutscher ein Auge auf die deutsche Autoindustrie haben. Sie mag nicht (mehr) der Wirtschaftsmotor sein, der sie mal war, aber da hängen immer noch viele Jobs direkt oder indirekt von ab. Viele deutsche/europäische Zulieferer sind ja schon vor Jahren, als die Premiumhersteller ihre Preise immer weiter gedrückt haben, in den chinesischen Markt übergesiedelt und liefern dort neben vielen Produkte vor allem auch Zuverlässigkeit und Vertrauen für die chinesische Wirtschaft. Jemand kauft sicherlich eher einen Sportwagen, wenn da eine Brembo-Bremse drauf ist, anstatt einer "Nine Dragons Paper"-Bremse (der größte chinesische Papierhersteller). Aber wir werden so oder so eine Zäsur in der deutschen Automobilindustrie haben, egal ob Deutsche chinesische Autos kaufen oder nicht. Denn den meisten Gewinn hat sowieso nicht der deutsche Markt abgeworfen, sondern ausländische Märkte, wo dasselbe Spielchen zu erkennen ist, weshalb die meisten Hersteller ja wahnsinnige Gewinnausfälle gemeldet haben. Man muss sich anpassen, wer seinen Autokonzern so weiterlenkt, wie die letzten zehn Jahre, wird mittelfristig nicht mehr als eigener Konzern bestehen bleiben können.

    Also beim Seal ist leider, leider kein kapazitives Lenkrad verbaut. Dort muss man also die Lenkung minimal bewegen, damit festgestellt wird, dass eine Hand am Lenkrad ist. Bei meinem vorherigen BMW musste man tatsächlich lediglich das Lenkrad anfassen und das ist erheblich komfortabler. So braucht es eben ab und zu ein "zucken" am Lenkrad. Ich finde es auch schade, dass die Nicht-Erkennung lediglich im "Driver's Display" angezeigt wird und nicht im HUD. So fällt mir nämlich manchmal die Warnung nicht auf und dann bimmelt es auch direkt. Naja gibt Schlimmeres, aber eine bessere Technologie ist auf jeden Fall schon vorhanden - aber vermutlich auch teurer.

    dass ich mich da schon zur Genüge auskenne

    Das zu behaupten, während einem die Batterie leer gesaugt wird und anstatt damit zum Händler zu gehen zum Reklamieren erstmal irgendwelche Tools installiert werden, die dazu führen, dass der Wagen nie wieder in den Deepsleep geht und das Problem noch verschlimmert ist... interessant.

    Weitere Ausführungen Spar ich mir, weil ich diesen Umgangston von dir frech finde.

    War nicht frech gemeint. Es ist lediglich so, wenn man die nur Hälfte der Informationen schreibt und dann Stück für Stück neue und Informationen hinzuschreibt, die schon beim ersten Post relevant gewesen wären, dann kann das beim Leser schonmal zu Irritationen führen.

    Ich hab mir das jetzt noch nicht im Detail angesehen, aber in den Deepsleep-Modus kann/darf er garnicht gehen, sonst funktioniert die Kommunikation mit HA nicht mehr.

    Was ist HA? Home Assistant? Home Automatic?


    Er sendet alle 10 Minuten die Daten an HA, ich habe die Electro-App laufen und die zieht sicher auch einiges an Strom.

    Willst Du mich flachsen!? Dein Auto kommuniziert spätestens alle 10 Minuten mit einem externen System und Du wunderst Dich, dass die Batterie dann leer wird? Dein Auto kann ja niemals einschlafen, wenn da dauerhaft Kommunikation herrscht. Ja man könnte jetzt sagen "dann soll die große Batterie die 12V-Batterie eben nachladen", aber vermutlich ist so ein Szenario in der Entwicklung nie so berücksichtigt worden.

    Mußt Du mal prüfen, sind im Durchschnitt ca. 30W Verbrauch. Vielleicht Beleuchtung oder Kameras etc., darf denke ich nicht so sein.

    Das ist auch übertrieben viel, da muss ein Verbrauchen dranhängen. Selbst wenn man das Battery Management System im Verdacht hat ( Schelli schrieb ja, dass der Wagen am PV hängt), sollte das weder dauerhaft 30W ziehen noch sollte es die 12V Batterie leerziehen, wenn es dann nicht mehr am PV hängt.

    Ich würde den Wagen abklemmen und mal in den Deepsleep fallen lassen. Wenn danach die 12V Batterie leer ist, dann ab zum Händler, dann ist da irgendwas faul. Mein Seal hat auch schon während eines Urlaubs knapp 2 ½ Wochen mit ~80% im Carport gestanden und hat pro Woche ca. 1-2% Akku verloren. Das würde ich am Anfang von den Onlinefunktionen zuschieben, das sollte dann noch weniger werden, wenn der Akku nicht mehr so voll ist und er nach und nach Verbraucher abschaltet.