Beiträge von Phil

    Der „Digital Key“ ist bei BYD tatsächlich noch ausbaufähig - vermutlich fehlt es an autoseitiger long-range Hardware. Man muss das Ding halt immer an den Außenspiegel halten und dann erst macht er das Auto auf. Zusätzlich fällt beim öffnen mit dem Digital Key die Möglichkeit weg das Auto mit dem Knopf im Kofferraum zu schließen - für mich das größte Manko. Deshalb nutze ich zu 90% die App, weil dann eben auch der Knopf im Kofferraum funktioniert (und der Knopf an den Türen). Die restlichen 10% mit dem Digital Key sind nur dann, wenn die App (mal wieder) nicht funktioniert. Generell könnte BYD da noch deutlich besser werden, aber wie geschrieben, fehlt es dafür vermutlich an Hardware im Auto.

    Ich sehe den Mehrwert von 99€ irgendwie nicht. Zumal die Details, was denn die 99€ beinhalten, zumindest in der App, sehr spärlich sind. Was genau soll denn exakt darin enthalten sein?

    Ich gehe mal davon aus dass bei 2 installierten Sitzen links und rechts in der Mitte kein Erwachsener sitzen kann?

    Das kommt (wie immer) auf die Sitze an. Gerade wenn die Kindersitze einen ausladenden Kopfschutz haben (sie wie hier https://www.mibaby.de/kindersi…y-kindersitz-phoenixfix-3) wirst Du kaum ein Auto der Mittelklasse finden, wo in der Mitte noch ein Erwachsener sitzen kann.

    Hallo nutzt jemand auf der Rückbank die Mitte und eine Seite für 2 Kindersitze?

    Der Mittelsitz ist in kaum einem Auto wirklich für Kindersitze geeignet. Der Mittelsitz hat in der Regel kein ISOFIX und ist rund, sodass der Kindersitz überhaupt nicht arretiert werden kann. Ich würde es lassen.

    Wen das stört, der kann die Dinger mit einer ordentlichen Politur zwar nicht verschwinden lassen, aber zumindest optisch deutlich in den Hintergrund zu versetzen. Dann sieht man die Kanten wirklich nur noch, wenn man nah herangeht. Selbstverständlich ist solches "Tuning" an Scheinwerfern nicht erlaubt und deshalb würde das niemand aus dem Forum hier jemals machen 🙈🙉🙊

    Wohl eher nicht, da die Garantie für den Akku ja erst auf 250.000 KM erhöht wurde.

    Naja wenn der Akku vorher 500.000km gelaufen ist, kann man die Garantie sicherlich "einfach" auf 250.000km erhöhen. Wenn man dann durch andere Leistungsabgaben den Akku auf 300-400.000km bringt, dann reicht das ja auch ;) So viel wird das aber sicherlich gar nicht ausmachen. Denn die wenigsten Menschen können bei <= 10°C dauerhaft solche Leistungen abrufen. Das ist ja so viel Leistung, dass man innerhalb von weniger als 4 Sekunden außerhalb jeglicher StVO unterwegs ist. Wenn das dann trotzdem für 3-5 Sekunden passiert, dann wird das vermutlich das Akkuleben gar nicht sonderlich reduzieren. Aber es ist am Ende schlicht Physik, dass ein Bauteil weniger lange hält, wenn man es näher am Limit betreibt.

    Hat noch jemand Erfahrungen mit dem Verbrauch nach dem Update?

    Mit dem Verbrauch nicht - solange der nicht maßlos viel wird ist er mir eigentlich relativ egal. Aber mit der Leistung. Selbst bei so kalten Temperaturen wie jetzt gibt der Wagen Morgens erheblich mehr Leistung frei, es scheint also wirklich etwas im Leistungs/Temepraturmanagement getan worden zu sein. Wenn der Wagen/die Batterie einigermaßen warm ist (ca. 20km gefahren), scheint er mir auch (wieder) mehr Leistung abzugeben. Im Tacho bei der Leistungsabgabe habe ich sogar kurzzeitig Werte von über 400kW aufblitzen sehen. Ob das jetzt nur subjektiv ist und die Anzeige "getuned" wurde weiß ich nicht. Aber es fühlt sich auf jeden Fall so an, als habe der Wagen wieder die Leistung, die auch vor dem 2.0(?) Update vorhanden war. Vermutlich dann auf Kosten der Batterielebenszeit.

    Da ich komplett neu in der Thematik bin, mache ich mir soeben meine Gedanken, was u.U. im "worst case" passieren könnte.

    Der worst-case ist die Abschaltung (bzw. Störung) von GPS und die Remote-Deaktivierung aus China. Dann hast Du einen teuren Haufen aus Aluminium, Stahl und Batterien. In der heutigen Zeit nicht all zu unrealistisch (siehe die aktuellen Probleme der Porschefahrer in Russland).


    Das kann aber grundsätzlich jeder Hersteller. Wenn man etwas mehr "Sicherheit" will, dann kauft man vielleicht noch deutsch, weil man hoffen kann, dass eventuelle Deaktivierungen von deutschen Produkten bei deutschen Kunden später passiert. Aber das ist dann kein Thema mehr vom E-Auto, das beträfe Verbrenner ebenso.


    Sicherheit bekommst Du hierbei nur bei alten Autos, die noch ohne Elektronik vollkommen mechanisch funktionieren. Dort gibt es keinerlei Remote-Deaktivierung und keinerlei "das Steuergerät gibt es nicht mehr" - aber eben auch keinerlei Komfortfeature der Neuzeit. Jeder muss für sich selbst wissen, was er möchte und welche Zugeständnisse derjenige bereit ist einzugehen.

    Auch wenn es das Gesetz grundsätzlich hergibt; wenn Du vor Kommunikation zwischen Auto und Hersteller "Angst" hast oder das nicht möchtest und auch keine Updates einspielen möchtest, dann kauf kein aktuelles Auto. Jedes aktuelle Auto - egal ob deutsche/europäisch oder chinesisch/asiatisch - kommuniziert viel mit dem Hersteller. Das kann man auch gar nicht verhindern (zumindest nicht direkt im Auto) und es würden dann auch andere Funktionalitäten nicht funktionieren (bspw. Spracheingabe oder Verkehrsmeldungen im Navi).


    Aber um auf Deine Frage einzugehen:

    Wie war es bei eurem Kauf, habt ihr diesem Passus zugestimmt?

    Ja. Und ich würde auch fast behaupten, dass ohne Zustimmung kein Kaufvertrag zustande kommen wird.

    Also das Abbremsen vor einer Kurve ist mir auch erheblich zu konservativ, habe ich direkt wieder abgeschaltet - auch das hat BMW beim assistierten Fahren besser gelöst und bremst wirklich nur vor wirklich scharfen Kurven oder vor Kreisverkehren (und roten Ampeln).


    Das nicht-rechtsüberholen ist zwar ein nettes Gimmick, aber auch das habe ich nicht aktiviert, weil bei mir die Autobahn über mehrere Kilometer als Abbiegespur fungiert (die linken beiden Spuren gehen mit 80km/h gerade aus und die rechten beiden mit 120km/h werden irgendwann zum Abbieger) und da fährt er dann mit 80km/h und "überholt" nicht - hier hätte man den dicken, durchgezogenen Streifen auswerten können, aber sei's drum.


    Der "Extra-wide lane edge-following"-Modus ist mir nicht sonderlich aufgefallen, aber zumindest subjektiv hat sich das etwas verbessert. Ich hab aber zu wenige Situationen gehabt, wo das wirklich merklich aufgefallen wäre.


    Das Feature zum Verstellen des Tempos mit dem Gaspedal (bei aktivem Tempomat) habe ich direkt wieder ausgeschaltet. Was in der Theorie gut klingt, ist (für mich) in der Praxis nicht sinnvoll. Will man kurz etwas schneller fahren, als der Tempomat vorgibt, dann bleibt die neue, höhere Geschwindigkeit "mit einem mal" stehen und man fährt dauerhaft schneller. In meinem Fahrprofil hilft mir das nichts.


    Die 150km/h für ICC konnte ich noch nicht testen, werde ich aber definitiv auf längeren Strecken nutzen. Bisher bin ich eh meistens um die 150km/h gefahren, der für mich sinnvollste Kompromiss beim Seal zwischen Akkusparen und Ankommen.

    jedoch klappt es eben nicht immer beim "ersten Versuch" (zweimal ziehen)

    Bei mir gibt es das folgende Phänomen: Wenn ich die Haube mit zweimal ziehen entriegele und dann aussteige und die Tür normal schließe, scheint die Haube wieder "einzurasten" und geht nicht mehr auf ohne, dass man nochmal entriegelt. Es hilft nach dem entriegeln die Fahrertür nur sehr leicht oder am besten gar nicht zu schließen. Dann funktioniert es bei mir auch beim ersten Mal mit dem öffnen der Haube.