Shell Angebot nach einem Jahr verlängern

  • Immer wieder die gleiche Diskussion. Zum Vergleich werden die Mondpreise der Fremdkarten herangezogen.


    Klar bei ner Firmenkarte muss man nicht nachdenken. Das war beim Verbrenner an der Autobahntanke auch noch nie so. Das aber zeugt nur von gedankenlosem Fuhrparkmanagement.


    Ich habe ueber die letzten 2 Jahre einen Durchschnittspreis von 47ct/kWh und das ohne WB und nur oeffentliches Laden. So wie ich frueher Spritpreise verglichen habe mache ich es jetzt mit Strom. Das sogar noch viel entspannter als frueher. Jetzt geht das mit Handy auf der Couch und vor allem planbar.

  • Muensterlaender Das siehst du glaube ich nicht richtig! Der Netzausbau hinkt ja nicht nur bei den großen Leitungsnetzen extrem hinterher, sondern auch im kleinen, städtischen Bereich. Da ist teilweise schon ein erheblicher Aufwand nötig, um bis 400 kW ins Auto laden zu können. Dazu stellt der Gesetzgeber umfangreiche Vorgaben (zB Eichgesetz) an die Betreiber, die dafür erhebliche Kosten aufwenden müssen. Dazu kommt der allgegenwärtige Vandalsimus und Kabelklau. Einen Preis bis 52 Cent (EweGo) habe ich akzeptiert und finde es für das Laden ab und zu akzeptabel. Für einen höheren Preis lade ich nicht. Nie!

    Wenn ich schnell aufgeladen sein möchte/muss, ist dieser Preis für mich die Obergrenze.

    Was mich viel mehr stört sind derbe überzogene Preise fürs AC laden im städtischen Bereich, wo es manchmal schlicht an preiswerten Alternativen fehlt.

    Für mich ist das egal, aber als Mieter wäre ich schon sauer, wenn es an der nächstgelegenen Lademöglichkeit teurer ist als 39 Cent. Die AC Stationen sind viel preiswerter zu erstellen und sollten günstig gelegen auch ordentlich ausgelastet sein. Aber einen leichten Aufschlag gegenüber dem Laden Zuhause finde ich auch dort akzeptabel. 🔋🤨


    Edith sagt, ich soll noch ein paar Zahlen nennen!

    Der Beitrag lässt sich bei mir auf dem iPad nur vernünftig lesen, wenn man den Reader benutzt. 🙄


    Ladeinfrastruktur: Was kostet der Betrieb einer öffentlichen Ladestation?
    Elektromobilität boomt und damit auch der Bedarf nach Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum. Der Aufbau ist aufwendig, ziemlich teuer und an zahlreichen…
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    2 Mal editiert, zuletzt von Treponem1909 ()

  • Ja, wie gesagt, ich hatte davon keine Ahnung und wollte Niemandem zu nahe treten, sondern war lediglich über die genannten Preise überrascht. Hausbesitzer mit Solardach betrifft es nicht, ich dachte eher an diejenigen in Mietwohnungen, die dergleichen nicht besitzen.


    Ich selbst könnte nur schwerlich auf Nebengebäuden Solar aufbauen (werde es aber nicht mehr tun) da mein Wohnhaus mit einem sog. Krüppelwalmdach versehen ist. Ich liebe diese verschachtelte Bauart aber dort kann man unmöglich Solarmodule anbringen :).


    Leider dürften die geforderten Preise den ein oder anderen davon abhalten auf reine Stromer zu wechseln. Vielleicht sollte die Politik hier regelnd eingreifen aber da sehe ich eher schwarz :(.


    Nachtrag: vielen Dank für den Link mit den Erläuterungen. Er ist sehr interessant :saint:

    2. Nachtrag: die abgegebene Strommenge von 19 kWh/Tag/Säule ist natürlich sehr gering. Das heißt, dass nur alle 3-4 Tage ein Auto dort lädt. Bei steigender Anzahl an Elektrofahrzeugen würde sich die Amortisationsdauer natürlich deutlich verringern.


    Gruß Gerd

    :) BYD Seal U DM-i Boost in Boundless Cloud, Sitze in schwarz  <3, wohnhaft im westlichen Münsterland

    Einmal editiert, zuletzt von Muensterlaender ()

  • Ich finde die AC-Preise auch echt überzogen, steckt ja nicht so ein enormer Aufwand dahinter wie bei ner DC-Säule mit mehrern Hundert kW Strom. Überhöhte Preise für lahmes Laden…aber auch bitte nicht länger als 4 Stunden oder hier teilweise sogar nur 3 Stunden, sonst gibt es noch eine Standgebühr. In 3 h krieg ich meinen Akku nicht auf 100 %.


    Ich weiß, man kann schon froh sein, überhaup öffentliche Ladepunkte zu haben. Fußläufig sind es mittlerweile immerhin so 12 Stück.


    Auf der Arbeit hab ich mich auch mal wieder aufgeregt: Vertragsbedingte Preisgarantie der dortigen Säulen nach 1 Jahr ausgelaufen (clever so eine kurze Laufzeit…) und jetzt still und heimlich 4 cent/kWh draufgeschlagen. Ärgerlich für einen Kollegen, der regelmäßig dort lädt.

    Außerdem musste ich in einer Besprechung zum xten Mal erklären, dass es sich NICHT um Schnelllader handelt, auch wenn die statt 11 kW sogar 22 kW könnten. 😒


  • Ich glaube man unterschätzt die Kosten ein wenig. Mein Bruder hat zwei 150kw Ladesäulen "auf dem Dorf" bei seiner Firma anlegen lassen.

    Das hat über n Jahr gedauert und ging damit los das die Stadtwerke den Bereich erstmal "erweitert erschließen" mussten.
    2x 300 KW waren schlicht nicht verfügbar. Heißt erst mal die Straße aufreißen, neuer Verteiler in der Ecke etc. pp.


    Alles in allem haben ihm als privater Unternehmer die beiden Ladesäulen grob 100 000 Euro gekostet. Und er lädt da erstmal nur 1 Auto dran :D


    Die Ladesäulen sind öffentlich Nutzbar und mit Payment etc. pp. Aber er geht nicht davon aus das sie sich innerhalb von 10 Jahren rentieren.

    Nur mal so als Vergleich: seine 100k Investition in den benachbarten Solarpark hat sich in ca. 7 Jahren von 100 auf 200k verdoppelt an ROI.

    Also aus Gewinn grünen als Privatunternehmer kannst du dein Geld wesentlich gewinnbringender einsetzen wenn du lokal vernetzt bist.



    Ich will nicht wissen was es Kostet wenn man in den Bereich des wirklichen Schnelladens mit 500 kw oder 1 Megawatt kommt.

    Am Ende brauchst du auf dem Weg dazwischen ja auch die Infrastruktur, ich denke nicht Umspannwerke, Transformatoren und co. überall drauf ausgelegt sind schnell mal 10x 500 kw oder 10 x 1000 kw anzuschließen.
    Das Flensburger Bus Unternehmen hatte zum Test ein dutzend Elektro Busse da. Da haben die Stadtwerke das schon im Stromnetz des Stadtteils gemerkt wenn die alle angeschlossen wurden. Und das waren nur n paar.

  • Jo, wobei wir hier schon Berichte verlinkt hatten mit solchen Berechnungen und die waren durchaus sehr schnell rentabel, deutlich unter 10 Jahren- allerdings im städtischen Bereich oder Industriegebieten mit Möbelhäusern, Baumärkten etc. Hätte ich hier ein gut zugängliches Grundstück an der Straße, ich würde es versuchen. Aber klar, die Basisinvestition ist erstmal zu teuer.


    Hab mich ja primär auch eher über die Preise an AC-Säulen aufgeregt 😉. Die setzen hier die Stadtwerke gerade massenhaft aus. Die haben es natürlich einfach, können sich ja selbst ihre Genehmigung geben bzw. handeln im Auftrag der Stadt.


    Ich drück die Daumen, dass sein Bruder die Investition schneller wieder raus hat!

  • Ausserdem gibt es staendig Verschiebungen im Roaming der Stadtwerke oder deren Apps sind einfach nur unbrauchbar.


    1) Leipziger Stadtwerke: Ich wollte ein paar Tage dort sein. Also App installiert, Konto erstellt - keine Authentifizierung moeglich, wiederholt, reproduzierbar - Octopus Ladekarte ging


    2) Berliner Stadtwerke - haben vor langer Zeit mal mit North-E super funktioniert, dann mal mit der Ladekarte der Muenchner Stadtwerke, mblty App geht gar nicht, Muenchner Stadtwerke auch nicht mehr.


    So wird das nix mit Geld verdienen. Ich unterstuetze sehr gern regionale Anbieter, auch wenn es mal teuerer ist - aber dann muss es auch funktionieren.


    ... ein paar Meter weiter steht Shell auf dem Rewe Parkplatz

  • Der hiesige Regionalversorger MUSSTE (stand zumindest so in der Mitteilung) das komplette gut ausgebaute AC Ladenetz verkaufen. Versteht kein Mensch. 🤯

    Ich glaub das hängt mit Regulierung / Monopol etc. pp zusammen.

    Klar 22 kw Lader sind deutlich günstiger zu realisieren, würden für die meisten Gewerbe / Läden auch reichen.
    Leider haben viele E Autos inkl. BYD Seal keinen 22 kw lader, da ist Polestar und Volvo mit der Geely Plattform etwas weiter.