DM-i war 8000 Euro günstiger
Damit konnten wir unsere neue Wohnung in der Türkei einrichten ![]()
Ich hätte gerne SEAL U gekauft und wäre damit definitiv ohne Probleme in der Heimat angekommen. ![]()
DM-i war 8000 Euro günstiger
Damit konnten wir unsere neue Wohnung in der Türkei einrichten ![]()
Ich hätte gerne SEAL U gekauft und wäre damit definitiv ohne Probleme in der Heimat angekommen. ![]()
Hi Sego!
Angenommen, ihr habt das Auto nun eine gewisse Zeit, kennt die positiven und negativen Seiten – würdet ihr den Seal U DM-i noch einmal kaufen?
Ja, nach 17.500km im DMi Design würde ich ihn wieder kaufen. Mein Fahrprofil und Bedingungen Zuhause sind aber anders als deine.
Glaube auch, dass du eher einen TDI suchst, so viel günstiger wirds mit einem PHEV in deinem Fall nicht.
Zu deinen anderen Fragen und Punkten: Verbrauch ist sehr variabel, 3-12 Liter wie du schreibst. Bin zufrieden mit Klima und Komfort, überholen kann man auch mit ihm. Service, Wartung und Co. scheint niederlassungsabhängig und auch subjektiv zu sein. Alles in allem zufrieden aber nicht überwältigend.
Werde mir demnächst den Xpeng G-irgendwas SUV (BEV) ansehen, aber der ist deutlich teurer und eben kein PHEV. Preis/Leistung für meine ~30km/Tag und ab und zu Mittel- & Langstrecke ist der DMi sowohl im Sommer als auch im Winter top 👍🏼
LG
mein Reisebericht mit dem DM-i:
hier lesen:
Der BYD Seal U dmi COMFORT / 26,6 kWh
weiter:
RE: Der BYD Seal U dmi COMFORT / 26,6 kWhund weiter:
BeitragRE: Der BYD Seal U dmi COMFORT / 26,6 kWh[…]
SORRY, SORRY, sorry for delay
Ich dachte, dass ich den 2. Teil ca. Ende September / Anfang Oktiober schon hier hochgeladen hätte
Wie bereits im 1. Teil geschrieben: SIM-Karte funktioniert NICHT in der Türkei![]()
musste somit die Klimaanlage vor der Abfahrt immer mit dem Schlüssel einschalten
"SEAL" Sichtungen: an jeder Ecke BYDs (SEAL, SEAL U, SEAL U DM-i)
byd-seal-forum.de/forum/thread/?postID=42756#post42756byd-seal-forum.de/forum/thread/?postID=43206#post43206…
Vielen Dank, ich habe Ihren Bericht gelesen, er war nützlich und informativ!
Er kommt weder an den Komfort noch an die Standfestigkeit eines Moskwich 412 ran. Im großen und ganzen Optisch super auch innen top macht einen hochwertigen Eindruck von unten alles Offen der Service ist schlecht ( zu mindest bei mir ) aber für das Geld kann ich nicht ein Highend Produkt erwarten.
Oh...)), Es ist überraschend, dass man in Deutschland den Moskwitsch 412 kennt. Aber... ich hatte mal einen 2141, eine Kopie des Audis aus jener Zeit, gut, aber... er brauchte viel Zuwendung. +)
Alles anzeigenHallo Sego,
ich habe deinen Post mindestens dreimal durchgelesen und habe jedes Mal das Gefühl gehabt, dass du hier irgendwie falsch bist (bitte verzeih, das ist wirklich nicht böse gemeint).
Du willst keinen reinen Elektrischen (du musst mit dem ja nicht Zuhause laden und Ladestation en gibt es an jeder Ecke), den Hybriden willst du hauptsächlich als HEV nutzen (was bringt er dir dann? Benzinersparnis? Die dürfte eher marginal ausfallen). Zudem willst du, so lese ich heraus, kraftvoll und spontan bei deutlich über 130 Km/h überholen, bzw. in diesem hohen Geschwindigkeitsbereich fahren.
Der richtige Wagen für dich ist eher ein potenter Turbodiesel. Dieser deckt alles ab, was du dir wünscht. Ich habe selbst bei Fahrleistungen von bis zu 80.000 Km pro Jahr derartige Fahrzeuge gefahren und war bestens bedient. Die Turbodiesel sind flott unterwegs, Geschwindigkeiten an oder über 200 Km/h definitiv kein Problem und dabei außerst sparsam. Wenn du dir dann noch ein bequemes Fahrzeug mit Lordosenstütze und Luftfahrwerk aussuchst, solltest du hervorragend reisen können. Ich selbst habe mich von solchen verabschiedet weil ich sie nicht mehr benötige, älter geworden bin und meine jährlichen Fahrleistungen deutlich reduziert sind
Überlege es dir vielleicht nochmals ob ein Hybrider, egal welcher Art auch immer, für dich das geeignete Fahrzeug ist.
Gruß Gerd
Vielleicht … ihr bringt mich gerade ins Grübeln 😄
Ich hatte das Gefühl, für mich das ideale Auto zum idealen Preis gefunden zu haben.
320 PS und das Drehmoment sollten meiner Meinung nach eigentlich eine entsprechende Dynamik liefern.
Klar, laden kann man heute fast überall. Aber ehrlich gesagt bin ich in dem Thema noch nicht wirklich drin – ich habe mich damit bisher einfach nicht intensiv beschäftigt.
Ich habe geschrieben, dass ich plane, das Auto überwiegend als HEV zu nutzen – das stimmt. Das bedeutet aber keineswegs, dass ich nicht tanken würde. Ich denke gerade darüber nach, informiere mich, das Thema ist für mich komplett neu.
Reine Elektroautos habe ich mir auch angeschaut. Hm … ich weiß nicht.
Ich bin es gewohnt, mit Klima zu fahren, Radio anzuhaben (nicht laut, meist Klassik, WDR3), Sitzheizung, wenn nötig usw.
Zum Beispiel kann ich mir im Sommer eine Reise nach Italien oder Spanien ohne Klimaanlage kaum vorstellen. Genau darum geht es mir: angegebene Reichweite vs. reale Reichweite.
Ideale Sparbedingungen (ohne Klima, langsam fahren usw.) oder normales, komfortables Fahren mit etwas Fahrspaß?
Klar, nur Pendeln zur Arbeit und Laden über PV – dann ja. Aber auch da sind die Preise für diese Autos alles andere als niedrig.
Was den Diesel angeht: Da stimme ich zu und sehe ihn ebenfalls als Option, z. B. einen Mazda CX-60 Diesel – warum nicht.
Und vielen Dank für deinen Beitrag und deine Meinung! 😊👍
Klima und Radio sind kein Problem, der Verbrauch macht nicht viel aus…sparen tut man eher am Gaspedal. Das sind ganz andere Dimensionen, was die kW angeht!
E-Autos haben hauptsächlich im Winter oder eben bei sehr flotter Fahrweise einen spürbar höheren Verbrauch. Wäre ggf. im Winter in den Alpen etwas lästig mit einem reinen Stromer.
Finde auch, dass man mit 300 PS schon ganz gut von der Stelle kommt 😁.
Wenn du die Zeit und Muße hast, fahre die Modelle mal, den Plug-in, den reinen EV…andere Marken. Preis-Leistung ist bei BYD schon echt prima. Aber wie du ja schon hier und sonstwo gelesen und geschaut hast, er hat auch seine Schwächen und Macken. Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen und das Risiko ein „Montagsauto“ zu erwischen, hat man leider bei jedem Neufahrzeug.
Kleiner Nachtrag zum Diesel vielleicht noch:
Gebraucht gibt es Dieselfahrzeuge zurzeit vergleichsweise günstig. Eine Bekannte hat ihren soeben verkauft und ist da preismäßig ganz schön geerdet worden (habe ich Klugscheißerin ihr ja vorher gesagt, aber naja…). Ich frage mich, wann die Restwertdiskussion mal bei Dieseln oder Verbrennern allgemein aufgemacht wird und nicht nur bei den E-Autos, die in 10 Jahren ja nichts mehr wert sein sollen auf dem Markt 🤔.
Aber es ist Segos Thread und seine Fragestellung. Will da nicht zu weit abschweifen.
Zumal es ja bei gebrauchten E-Autos noch gar keine relevanten Erfahrungen geben kann. Da sind mMn viele Schwarzmaler und Miese Peters aka DieselDieters mit dabei. Die ganz neuen Modelle egal mit welcher Motorisierung kosten eben auch meist nen stolzen Preis. Bei E-AUTOS kommt mMn nach noch eine sehr begrenzte Verfügbarkeit hinzu. Zumindest bei bestimmten Modellen. 🔋😬
Ein Besitzer eines BYD Seal U DM-I aus Russland (nicht mein Gerät) teilte seine Gedanken mit. Es ist ein längerer, aber dennoch interessanter Text.
😉
Übersetzt (sehr gut), ChatGPT
Üblicherweise beginnt ein Bordtagebuch mit den berühmten „Qualen der Wahl“ – oder mit deren völliger Abwesenheit.
Ich habe mich jedoch, wie so oft, für einen etwas anderen Einstieg entschieden und wage es, meine eher „philosophischen“ Gedanken darüber zu teilen, wie wir eigentlich an diesen Punkt gekommen sind.
Es wird viel Text geben. Persönliches. Subjektives.
Also. Die langjährigen Abonnenten wissen es bereits: Dieser Chinese ist inzwischen der dritte in unserer Familie. Der erste war ein Li L7, danach kam der WEY 80 – beide noch in Russland. Doch der Fortschritt ist gnadenlos, Nanotechnologien marschieren voran, und plötzlich steht in Italien ein BYD vor der Tür – chinesischer geht’s kaum 😉
Dieselben Abonnenten erinnern sich sicher auch daran, dass ich vor den Chinesen ebenfalls „Chinesen“ gefahren bin – allerdings mit dem Badge Volvo XC90 T8. Und ehrlich gesagt: Die haben sich ziemlich gut geschlagen.
Und noch früher – mit Gottes Hilfe und meinem eigenen Arbeitseinsatz – fuhr unsere Familie unter der Führung eures ergebenen Dieners BMWs aller Art: GT5, X5, X3, X7, GT6…
Einmal hat sich sogar ein Q7 in Vollausstattung eingeschlichen – aber daran erinnern wir uns lieber selten. Wie an einen peinlichen Schulfehler.
Und dann gab es diese seltene Spezies Mensch, die eine sakrale Frage stellte:
Wie kann man nach all diesem schweren deutschen „Premium“ auf ein chinesisches „Halbwesen“ herabsteigen?
Nebenbei bemerkt: Es sind inzwischen vier Jahre vergangen, in denen China den russischen Markt aktiv erobert hat (den Weltmarkt lassen wir mal außen vor).
Und trotzdem gibt es in der Heimat immer noch Leute, die den chinesischen Automobilbau nicht nur nicht akzeptieren – sie sind der festen Überzeugung, dass ihre Meinung von allen anderen gehört werden MUSS, am besten im Stehen, stramm und mit Asche auf dem Haupt.
In dieser Hinsicht habe ich Glück: Der Großteil meiner Abonnenten sind vernünftige, gut erzogene Menschen mit Humor.
Selbst wenn meine neuen Bordtagebücher bei ihnen innerlich einen klassischen Facepalm auslösen – sie lassen es sich nicht anmerken, halten durch und abonnieren sogar weiter 😄
Aber manchmal schaut doch so ein alternativ Begabter vorbei, der mir mitteilt, welchen „nächsten Haufen Mist“ ich mir gekauft habe, mir einen dramatischen Absturz meines Wohlstands diagnostiziert oder gleich eine finale Analyse liefert wie:
„Früher warst du wohl ein schwacher Manager auf leichtem Geld, jetzt bist du fertig – fährst chinesische Karren und verteidigst China!“ 🤣
Nun ja… Ich bin wohl zu alt, um mir fremde Meinungen über mich zu Herzen zu nehmen.
Vielleicht haben sie sogar recht. Der Junge ist abgestürzt 😁
Und wisst ihr was? Ich bereue es keine Sekunde.
Ich glaube, der Punkt ist folgender: In relativ jungen Jahren hatte ich das Glück, teure deutsche Premiumautos zu besitzen und zu fahren.
Damals waren das die technologisch und komfortmäßig besten Fahrzeuge im (Massen-)Premiumsegment:
Kameras, Sitzbelüftung, verstellbare Rückenlehnen, elektrische Anhängerkupplungen, mitlenkende Hinterachsen, Allrad mal mit Torsen, mal mit xDrive.
Head-up-Displays, Laserlicht und all diese Magie – Top-Optionen, die wir genutzt haben (okay, manche eher zum Angeben).
Und dann kam das Unvermeidliche: Sättigung.
Womit will man mich noch überraschen?
Nappa? Ja, Nappa.
390 PS aus einem 3-Liter-Diesel im X3? Nett.
Luftfahrwerk? Gut.
Kristalle im Innenraum? Ganz hübsch.
Schon vor dem Wegzug habe ich mich manchmal gefragt: Was kommt als Nächstes?
Range Rover? Klar, könnte ich. Schön, edle Materialien – aber es hat mich nicht gepackt. Außerdem wollte man mir keinen verkaufen. Wahrscheinlich dachte man, ein echter Range-Fahrer kommt nicht in Lee-Shorts und Sneakers. Ich hätte wohl im Wollanzug für eine Million auftauchen sollen.
Amerikaner? Alle klagten über Ölverbrauch bei neuen Tahoe und Escalade. Irgendwie traurig.
Es fühlte sich an, als hätte ich mein automobiles Maximum erreicht: nichts Neues, nichts überrascht.
Dann kam der Umzug.
Dann die traurigen Ereignisse der letzten Jahre.
Dann die Expansion der Chinesen – glänzend, günstig, vielfältig.
Und gleichzeitig die deutsche Premium-Dreifaltigkeit, deren Preise sich aus bekannten Gründen verdreifacht haben.
Mein X7 M Sport Pro kostete 6,5 Mio. Danach 14–16 Mio. Heute vermutlich 20. Ich habe nicht nachgeschaut – Nerven schonen.
Und dann tauchten die Li-Autos auf…
Ein Wunderwerk. Master-Accounts, Bildschirme, Plug-in-Hybrid mit riesiger Batterie, verrückte Elektro-PS, Funktionalität wie ein MacBook, getränkt mit einem Energydrink von der Gazprom-Tankstelle!
Ich setzte mich einmal in einem ehemaligen Mercedes-Autohaus hinein – und war sprachlos.
Ein Mensch mit 204 cm Körpergröße stellte sich eine einfache Frage:
Warum ging das früher eigentlich nicht so?
Außen wie ein X5 – innen wie eine Boeing 747.
Panoramadach, ohne mit dem Kopf anzustoßen.
Ich setze mich hinter mich selbst – und kann locker die Beine überschlagen.
Weiche Sitze, kein Druck auf den Ischiasnerv.
Luftfahrwerk weicher als im Q7.
Infotainment smarter als mein iPhone.
0–100 in 4,9 Sekunden – wie ein gechippter X7 40d.
Und fast kostenloses Fahren in der Stadt elektrisch
Und das alles für 5 Millionen? Eingepackt!
Das war ein neuer Experience.
Ja, die ersten Wochen waren etwas adrenalingeladen: SIM-Karten, Master-Accounts, Support-Chats à la
„Ich bin gerade im Urlaub in Shenzhen, kann nicht vorbeikommen“ – als wüssten sie nicht, dass wir hier alle atmen.
Aber sie haben alles eingerichtet, aktiviert, aktualisiert.
Danach: Original-Zubehör, Vorhänge, Ladegeräte, Matten…
LEGO für erwachsene Jungs.
Neuheit gewünscht? Bitte.
Komfort? Mit Dynamik dazu.
Vmax zu niedrig? Volvo XC90 hat mir längst gezeigt, dass 180 km/h ein sehr gesunder Lebenswert sind.
Mein Schutzengel hat endlich aufgehört, Nachtschichten zu schieben.
Ein Jahr später taucht in der Heimat die Traumform auf: der Minibus.
Manchmal glaube ich, ich wurde als Rentner geboren – wenn man dem Klischee glaubt, dass Kombis, Vans und jeder Volvo nur was für Senioren sind.
WEY 80.
Ich stieg ohne jede Hoffnung ein – in europäische und japanische Vans passte ich höhenmäßig nie rein.
Also rein, Kopf eingezogen, Sitz runter…
Und dann: Heilige Scheiße!
Ich stoße nicht mit dem Kopf an! Sogar mit Schiebedach!
Die Entscheidung fiel unterbewusst: Wir nehmen ihn.
Es blieb nur, meine Frau zu überzeugen – die Minivan-Formfaktor ungefähr so liebt wie ich eine Luftsteuer.
Heute weiß ich: Ich habe absoluten Zen erreicht.
Schiebetüren.
Kinder, die auf allen Reihen ausflippen.
490 PS.
Das ist echte Freude.
Und alles zur richtigen Zeit:
Wenn man älter wird.
Wenn Alltagsstress genug Adrenalin liefert.
Wenn ein weicher Sitz und Ruhe wichtiger werden als „Handling wie auf Schienen“.
Und all das für 6 Mio. statt 17.
Klar, 6 Millionen sind auch kein Trinkgeld – ich habe sie nicht im Lotto gewonnen.
Aber die Sofa-Experten, bei denen entweder alles deutsch ist oder nichts, erzählen weiter von „billigen Chinesen“, die sich nur die „Armen“ leisten können.
Nichts für ungut – reden wir weiter, wenn sie ihr Schulabschlusszeugnis abgeholt haben 🤣
Und jetzt: Europa.
Gleiche Tendenzen.
Die deutsche Premium-Dreifaltigkeit steckt in einer Stilkrise:
verspielte Blümchen in Mercedes-Rückleuchten,
zweistöckige Audis,
BMW X2 aus der Kategorie „Was haben wir euch getan?“,
verunstalteter X7,
eine Siebener-Reihe ohne Charisma, dafür mit Frankenstein-Gesicht (sorry, Signore).
Und das alles ab 80.000 € – Basisversionen mit manuellen Sitzen, hartem Kunstleder und knarzenden Panels, sobald man schwer ausatmet.
Technologie? Die gleiche.
Mehr Optionen? Nein.
Mehr Logos? Ja.
Mehr Ambientebeleuchtung? Klar.
Leuchtende Monobrauen? Natürlich.
Preis? Dreimal so hoch.
Und vor diesem Hintergrund kommen die Chinesen nach Europa – selbst nach Verzollung halb so teuer.
Deshalb: ohne langes Suchen und Zweifeln – BYD.
Chinese.
Klassengleich mit Tiguan, Q5, X3, Peugeot 3008, Renault Espace.
Vollausstattung ab Werk: Heizung, Belüftung, Panorama, HUD, ruckelfreies Infotainment, hochauflösende Kameras, Assistenten, starker Hybrid.
Preis: 1,5–2× günstiger als der nächste Konkurrent.
Ja, es gibt Schwächen – darüber schreibe ich später.
Aber ich bezweifle, dass sie auch nur die Hälfte der Preisdifferenz rechtfertigen.
Ich bin da sogar noch nett – aus alter deutscher Gewohnheit.
Warum ein Chinese?
Weil es ehrlich ist.
Verständliche Qualität für vernünftiges Geld.
Oder um Zlatan (der über IKEA sprach) zu paraphrasieren:
„Rich people don’t buy Chinese cars!“ —
„No. But intelligent people do!“ 🤣
Gestern habe ich auf YouTube eine detaillierte technische Zerlegung gesehen – eine reale Analyse an einem originalen Elektromotor des BYD Seal U DM-i auf dem Prüfstand.
Dabei wurde sehr anschaulich gezeigt, wie das Antriebssystem konstruiert ist.
Elektromotor und Generator sind in einem gemeinsamen Gehäuse (Kurbelgehäuse) integriert.
Es gibt keinerlei Riemen- oder Kettenantriebe – die gesamte Kraftübertragung erfolgt über Zahnräder und ein festes Reduktionsgetriebe.
Auch die mechanische Kopplung mit dem Verbrennungsmotor ist konstruktiv sauber und logisch gelöst, ohne unnötige Zwischenstufen.
Ich bin kein studierter Ingenieur, habe aber einen soliden technischen Hintergrund und langjährige praktische Erfahrung.
So habe ich beispielsweise einen Moskwitsch 2141 vollständig selbst zerlegt und wieder aufgebaut – inklusive Motor (Kurbelwellenbearbeitung) und Fahrwerk.
Aus dieser Perspektive betrachtet hat mich BYD konstruktiv und technologisch wirklich beeindruckt.
Das System wirkt durchdacht, kompakt und auf Effizienz optimiert.
Der von BYD angegebene thermische Wirkungsgrad von bis zu 43 % ist in diesem Zusammenhang absolut plausibel und technisch bemerkenswert.
2. Politik (ich mag sie nicht und beteilige mich nicht daran, aber …):
China ist weder Freund noch Feind, sondern ein extrem starker wirtschaftlicher Konkurrent. Es gibt gewisse Sorgen, dass man chinesischen Herstellern in Europa irgendwann „den Sauerstoff abdreht“ – Zölle, Einschränkungen, etc.
Wie seht ihr das Thema Ersatzteile, Service, Garantie? Entschuldigt die Frage, aber wir leben in unsicheren Zeiten.
Ja, unsichere Zeiten ist schon richtig. Aber anders als die USA ist die EU, wegen ihrer Abhängigkeit von China, gezwungen "Vernunft" walten zu lassen.
Bestes Beispiel sind die aktuellen "EU Mindestpreis China E-Auto Leitlinien" ,die nicht nur die Strafzölle verhindern, sondern die Chinesen gerade dazu zwingen in EU so richtig fette Gewinne einzufahren, wenn man bedenkt, dass die Autos in China nur die Hälfte und weniger kosten.
Außerdem produziert gerade BYD verstärkt in Europa was eine kontinuierliche Teileversorgung sicherstellt.
Also auch bei BYD Thema Ersatzteile, Service, Garantie alles wie gehabt - Hauptproblem ist die Werkstatt / Händler vor Ort.