Laden über 230v Haushaltssteckdose

  • Hallo,


    endlich wird unser BYD Seal U DM-i Comfort geliefert.


    Jetzt habe ich eine Frage zum Laden des Fahrzeugs.

    Als Mieter in einem Mehrfamilienhaus.


    Da die Hauseigentümer mir die Installation einer Wallbox nicht genehmigen möchten, habe ich mir einfach ein 3x2,5²-Erdkabel von meinem Keller bis zu meinem Stellplatz verlegt.

    Die Steckdose im Keller hat eine 3 x 1,5³-Zuleitung und mit 16 A abgesichert. Die Erdleitung zum Stellplatz hat eine Länge von ca. 21 Metern.

    Die 3x2,5²-Leitung ist auch zusätzlich mit 16-A-Absicherer und mit einem Verbrauchszähler versehen.


    Ich nehme an – so wurde es mir gesagt –, dass diese Leitung vollkommen ausreicht, um den BYD zu laden.



    Jetzt komme ich zu meiner Frage.


    Wie hoch ist der Ladeverlust an einer Haushaltssteckdose?


    Lohnt es sich, diesen Ladeverlust hinzunehmen, oder ist es doch preiswerter, an eine Ladesäule zu fahren?

    Wir zahlen bei unserem Stromanbieter zurzeit 28 Cent pro kWh.

  • Da die Hauseigentümer mir die Installation einer Wallbox nicht genehmigen möchten,

    Geht meines Wissen nach nicht mehr "einfach so".

    Google sagt auch:


    Zitat

    Seit der Reform des Mietrechts im Dezember 2020 haben Mieter in Deutschland gemäß § 554 Abs. 1 BGB einen gesetzlichen Anspruch auf die Genehmigung einer Ladestation an ihrem fest gemieteten Stellplatz.


    Bei Bedarf daingehend also nochmal informieren/nachforschen.


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    Wie hoch ist der Ladeverlust an einer Haushaltssteckdose?


    ~400W hast du an Eigenverbrauch der Systemkomponenten des Fahrzeugs. Dazu dann noch Umwandlungsverluste.

    Je nachdem mit wieviel Ampere du lädst kannst du die ja ausrechnen was mindestens an Verlusten draufgeht.

  • Hallo Icefeldt,


    ich bin, was die Berechnung von Strömen angeht, absolut unwissend und weiß auch nicht, wie ich da etwas berechnen soll und wie die Ergebnisse aussehen müssten.

    Daher habe ich die Hoffnung, dass es jemand für mich machen und mir auch alles erklären könnte.

    Und zur Montage einer Wollbox:
    Ich habe das Thema bei der Hausverwaltung angesprochen, mit dem Ergebnis, dass man das erst bei einer Eigentümerversammlung besprechen müsse und das könne dauern.
    Daher meine Lösung über die Steckdose im Keller.

  • ... kann auf Dauer keine 16 A ab.

    Brandgefahr!

    Dann hätten wir schon längst Feuer gehabt.

    Hier gibt es schon zwei Mieter, die einen Plug-in-Hybriden haben.


    Der eine lädt sein Fahrzeug über eine Steckdose auf dem Balkon (ein BMW), der andere über eine Steckdose im Keller (ein Mitsubishi).

    Ich werde es aber beobachten. Wenn die Zuleitung oder die Steckdose zu warm werden, muss doch eine Wollbox her.

  • Dann hätten wir schon längst Feuer gehabt.

    Hier gibt es schon zwei Mieter, die einen Plug-in-Hybriden haben.

    Dann haben sie die Ladeleistung begrenzt oder sind Lebensmüde.


    Gemäß IEC 60884-1 hält eine Schuko-Steckverbindung den Nennstrom von 16 A nur für eine Stunde aus.

    Als Dauerlast werden maximal 10-12 A empfohlen.


    Wenn die Zuleitung oder die Steckdose zu warm werden, muss doch eine Wollbox her.

    Die 2,5 mm² können das ab, es geht nur um den Stecker:


    pasted-from-clipboard.png


    PS:

    Gerade wenn KEINE richtige Lademöglichkeit zu Hause existiert, wäre ein BEV besser gewesen... ;)

  • Habe ja auch keine Lademöglichkeit in der Tiefgarage (Mietwohnung), lade daher unterwegs DC (was ziemlich gut funktioniert seit ca. 54.000 km und 3 Jahren fast).

    Hatte eh auch mal gegengerechnet, wie viel ich Laden müsste (bei 39 Cent DC zu 30 Cent Haushaltsstromtarif), damit sich eine Wallbox ohne PV-Anlagenanschluss rechnet für mich dort.

    Hätte sich niemals gelohnt (mit der Unsicherheit, dass es eine Mietwohnung ist).


    Nun wurden in der vergangenen Woche Arbeiten in der Tiefgarage angekündigt von einer Elektrofirma.

    Hatte auch gedacht, dass sich einige Eigentümer im Haus nun Wallboxen montieren lassen.

    Was jedoch gelegt wurden, sind normale Steckdosen.


    Vermutlich - das hatte ich schon mal gehört - ist der Netzanschluss nicht für Wallboxen mehr ausreichend dimensioniert hier im Gebiet, dass die Erweiterung hätte von der Eigentümergemeinschaft hätte getragen werden müssen. Die Kosten lagen jedoch hierfür jenseits von gut und böse.


    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jetzt plötzlich die Innenraumreinigung mit Staubsaugern 14 Jahre nach Fertigstellung der Wohnungen Priorität bekommen hat.

    Ich würde vermuten, dass hier Autos perspektivisch geladen werden sollen.

    Da bin ich dann schon gespannt.


    Verstehe nur nicht, warum man sich nicht dann als Eigentümergemeinschaft für eine gemanagte Lösung von Wallboxen ggf. entschieden hat (was der Netzanschluss vielleicht noch ausgehalten hätte).

    Bin jedoch aktuell der einzige, der ein batterieelektrisch Fahrzeug in der Tiefgarage stehen hat, mir würde aber - aus den hier genannten gründen - es niemals einfallen, außerhalb von Notsituationen über eine Steckdose zu laden.

  • Hallo Icefeldt,


    ich bin, was die Berechnung von Strömen angeht, absolut unwissend und weiß auch nicht, wie ich da etwas berechnen soll und wie die Ergebnisse aussehen müssten.

    Daher habe ich die Hoffnung, dass es jemand für mich machen und mir auch alles erklären könnte.



    230V Spannung hat unser Netz.

    Von 6 -12 Ampere Strom solltest du dich, wie oben beschrieben, einstellbar am Adapter bewegen.

    Leistung = Spannung x Strom


    6A x 230V = 1380W

    8A x 230V = 1840W

    10A x 230V = 2300W

    12A x230V = 2760W


    und davon gehen ~400W Leistung für Eigenverbrauch drauf.


    also Verlust von:


    28,99% bei 1380W

    21,74% bei 1840W

    17,39% bei 2300W

    14,49% bei 2760W

  • Naja der beiliegende Ladeziegel (zumindest beim Seal EV) hat deswegen auch nur 1800W (8A) davon kommen aber nur 1400W an im Auto. Daher mit dem beiliegenden Ladeziegel kein Problem.

    Seal 2026 AWD Atlantis Grey/Black

    Abgeholt 30.07.26 Software 2.2.0