Beiträge von GWS Rentner

    Es ist nun doch der von Temu geworden. Meine Frau hat den einfach hinter meinem Rücken, mir zur Überraschung bestellt und geschenkt. Ist doch lieb von ihr! Danke. Gut, dass ich noch nicht den Arebos bestellt habe, es wäre mein Favorit gewesen.

    Wie das bei mir immer so ist, ich versuche Gutes noch immer zu verbessern. Aufgrund des ja doch ernormen Gewichtes von ~ 30 kg und der Tatsache, dass ich den in meinem Keller lagern muss, ist mir aufgefallen, den kann man "Sch...e" tragen. Nicht wegen des Gewichtes, sondern er ist einfach unhandlich! Die linke Hand an der Vorderachse geht ja ganz gur, aber die rechte findet hinten am Hebewerk keinen richtigen Halt und ich möchte mir nicht 30 kg auf meine Knochen fallen lassen. Das macht Aua!!!

    Als Handwerker fällt mir meistens eine (Problem)Lösung ein.

    Oben, zwischen den beiden Seiten/Tragstreben ist eine kleine Blechmulde als Ablagefläche angebracht. Wenn man da sich einen Haltebügel aus gelochtem Montageband ...? Nee, nee zu labberig. Da muss schon was festes, aber nix schweres her. Flux ein Stück 15-er Kupferrohr her, eine Seite auf 8 cm im Schraubstock platt gedrückt und auf 90° abgewinkelt. Zur besseren Haptik 15 cm Ablaufschlauch einer Waschmaschine drüber gezogen und die nächsten 8 cm platt gemacht und abgewinkelt. Zwei Löcher 6,5 mm gebohrt, die Blechmulde gelöst und schräg angehoben, Bügel ran, 2 Flanschschrauben durchgesteck und mit selbstsicherden Muttern angeschraubt. Blechmulde wieder in die alte Position und ebenfalls mit den vorhandenen Blechschrauben wieder befestigt.

    Und schon ist eine Stelle da, wo man ordentlich zupacken kann. Arbeitsaufwand ca. 1/2 Stunde.

    1771515724874.jpg  1771515724891.jpg

    Um es gleich vorweg zu nehmen; BYD hat keinerlei Rückmeldung und/oder Reaktion auf meine Anfrage gezeigt. Schade, hätte ich nicht erwartet. Das war bei NISSAN anders!

    Ein alter Bibelspruch in abgewandelter Version; Wenn BYD dir nicht hilft, dann hilf dir selbst, oder frag das Forum. :thumbup:


    Zurück zum eigentlichen Problem.

    Ja, man kann die Entladezeiten, also die Zeiten, wo 230 V-Geräte vom großen Akku des Wagens aus betrieben werden können, ändern wie ich es selbst herausgefunden habe. Und so geht's:


    1. Unter Einstellungen (Zahnrad Symbol) > Energie > Aufladen und Entladen > VTOL anklicken


    1771500063618.jpg


    2. Anzeige: Verbleibende Dauer Einzelentladung z. Bsp. 5 Stunden : 00 Minuten

    VTOL und Einstellungen sind noch inaktiv (gegraut)


    1771500063596.jpg   1771500063585.jpg


    3: VTOL aktivieren, Einstellungen wird aktiv. Unter Einstellung kann man nun durch scrollen die gewünschte Entladedauer ändern.


    1771500063576.jpg


    4. Entladezeit auf z. Bsp. 15 Stunden geändert.

    In meinem Fall, wo sich das Fahrzeug auf einer ca. 20 stündigen Überfahrt, inkl. Ein- und Ausschiffung, auf der Fähre von Oslo nach Kopenhagen befindet und Frischfisch gekühlt werden soll, wird jedoch ein Motorstart bei zu schwachem Akku deaktiviert. Es darf ja nicht sein, dass der Verbrennermotor auf dem Fahrzeugdeck läuft, um den Akku aufzuladen.

    Werde das ganze jedoch vorher hier zu Hause testen. Die Kühlbox, samt Inhalt ist auf - 19 bis 20 ° C vorgekühlt und daher wird die Kühlbox mit ihrer 60 W Nennleistung nicht 20 Stunden durchlaufen, sondern soll lediglich einigermaßen die Kühltemperatur halten.

    Ja, das kann er unter Umständen.

    Meiner Meinung nach wird dieses Theme einfach überbewertet und die Hersteller solcher angeblicher "Schutzsuppen" verdienen sich dumm und dusselig.

    Schon vor ~ 20 Jahren haben wir in drei Motorradforen über Sinn und Unsinn darüber diskutiert. Meine Mühle und auch die der meisten anderen hatten alle ein Saisonkennzeichen, meist von April bis Oktober. Standen also ~ 5 Monate im Stall oder sonstwo. Übereinstimmend haben wir vor der Winterpause den Maschinen den Kragen bis obenhin voll gemacht. Ein leerer/halbvoller Tank ist gefährlich und wo Sprit ist ist kein Sauerstoff und somit keine Rostgefahr bei Wasser im Sprit! Die einzige Pflege haben wir der Batterie zukommen lassen. Meine Maschinen sind, sofern nicht die Batterie doch den Geist aufgegeben hat, alle im Frühjahr auf Tuck angesprungen.

    Bei all meinen Autos habe ich es genau so gehalten. Die standen und stehen auch scho mal max. 3 - 4 Wochen am Stück. Habe gerade mal nachgeschaut , die vorletzte Tankfüllung (E10) hat er im November 25 in Bielefeld erhalten und nun die letzte wieder in Bielefeld am 07.02. und da waren keinerlei Probleme.

    Selbstverständlich will ich niemanden davon abhalten diese Mittelchen zu verwenden, der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Jeder soll das tun was er mag. Für mich steht jedenfalls fest, diese Döschen und Fläschen bleiben im Regal.

    Güde, Arebos, Scheppach, Parkside (LIDL), und, und, und lassen alle in Cina fertigen.

    Güde mit der Zusage Qualitätsstufe Q9 einzuhalten, was auch immer das heißen mag. Habe noch einen bei Temu entdeckt der den anderen beiden ebenbürtig erscheinen lässt. 3 t, Hubbereich 75 - 510 mm, 106,14 EUR.

    Güde + Versand, Temu und Arebos +AR-HE-RWH3F, 3 t, Hubbereich 130 - 508, 98,31 EUR. inkl. Versand. Meine momentane Tendenz geht zu Arebos, allein schon wegen des zusätzlichem Fußpedals.

    Für den DMI haben ich mir den bei Amazon besorgt.



    Du weißt aber schon, dass der Wagen beim einseitigen Anheben einen, wenn auch nur relativ leichten, Kreisbogen beshreibt, dadurch der Schwerpunkt sich in Richtung Wagenmitte verändert. Diese Art von Wagenheber dann immer schräger stehen, kippen, instabil werden... bis sie, je nach Untergrund, wegrutschen können!


    Die sogen. Rangierwagenheber haben Rollen, die dem Schwerpunkt folgen und daher einigermaßen stabil bleiben. Früher da hatten die Wagenheber, ich glaube für VW Käfer zum einstecken in Vierkantrohre am Chassis, einen abgerundeten Fuß, der schräg angesetzt wurde und wenn der Wagen hoch gekurbelt wurde, immer mehr in die Senkrechte und somit in eine stabile Lage kam. Wer erinnert sich noch? Woran ich mich auch noch erinnere ist, dass in die Schweller kleine Dreiecke, mit der Spitze nach unten, geprägt wurden. Diese Deiecke zeigten den Ansatzpunkt für die Wagenheber an.


    * Unsere Seite enthält Affiliate-Links, für die unser Forum möglicherweise eine Vergütung bekommt.

    Ja, ihr habt beide Recht. Habe auch noch einen von der Sorte. Ich glaube, ich fahre mal bei der BSR (Berliner Stadt Reinigung) und lade ab! ;)


    Den von Güde kenne ich gar nicht. Werde ihn mal genauer unter die Lupe nehmen. Danke für den Tipp.

    Die Ansetzpunkte sind ja genau richtig, jedoch habe ich leider mit meinem Wagenheber eine negative Erfahrung machen müssen.

    Bei meinem kleinen 2 t Rangierwagenheber habe ich schon für meinen e-Power mittels eines kurzen 1 1/4" Stahlrohr (Stück Wasserleitung) um 50 mm erhöhen müssen, da die ursprüngliche max. Höhe 350 mm nicht ausreichte , um die Räder vom Untergrung frei zu bekommen. Und bei meinem Seal U DM-i reichten nicht einmal die jetzigen 400 mm aus, somit musste ich zusätzlich noch eine kurze Holzbohle von 40 mm Stärke unter den Wagenheber legen.

    Da ich bei solchen Aktionen, seit mir 1969 mein kleiner Fiat 500 D mal auf meinen Oberschenkeln gelegen hat weil der Wagenheber weggeruscht ist, sehr, sehr vorsichtig bin und habe vor der Demontage des Rades 2 Unterstellböcke positioniert. Da damals zufällig mein Vater und ein Nachbar in der Nähe waren, konnte sie die "kleine Kiste" soweit anheben, dass ich mich gbefreien konnte. Seitdem nur noch mit Unterstellböcken!


    1771172350947.jpg  byd-seal-forum.de/attachment/5591/ von dem linken habe ich zwei genommen. Habe auch noch 2 mit Holz für glatte Flächen.


    Gut, dass ich auch diesesmal mit Böcken abgesichert hatte. Wie auf den Fotos zu sehen, liegt oben auf dem Teller des Wagenhebers eine Hartgummischeibe (ähnlich einem Eishockeypuck).


    1771171241397.jpg    1771172350935.jpg 1771171241378.jpg


    Der Ansatzpunkt, den Icefeldt in #11 gelb markiert hat, habe ich genau in die Nut des "Puck's" plaziert und den Wagenheber hochgepumpt. Als die Räder aus der Feder war, wurden die Böcke positioniert. Es fehlten nur noch wenige Zentimeter, um das Rad frei zu bekommen, da knallte einmal und der Wagen sackte ca. 4 cm ab bis auf die Böcke. Ein Wahnsinnsschreck!

    Was war passiert? Vermutlich wegen des nochmals höheren Gewicht des BYD gegenüber des e-Power ist der Gummiklotz senkrecht gespalten (hier ist ein neuer zu sehen), der Wagenheber weggerutscht und der Auflageteller sowie eine Hälfte des Gummiklotzes haben sich zwischen diesem Ansatzpunkz und Schweller verkeilt. Gottlob konnte ich beides schnell und leicht entfernen. Es sind auch keinerlei Verformungen oder Beschädigungen am Schweller oder sonstwo zu erkennen gewesen. Dank den Böcken!

    Von nun an werde ich bei so etwas noch vorsichtiger sein. Bin sogar am Überlegen mir einen pneumatischen Wagenheber anzuschaffen, allein schon wegen der größeren Auflagefläche. Strom und Druckluft ist vorhanden!

    Oh ja, nun verstehe ich es auch. Mit dem Druckausgleich und kein Vakuum ziehen durch Belüftungslöcher ist mir seit ziemlich genau 60 Jahren bekannt. Nur nicht, dass man dafür ein Aktivkohlefilter benötigt wird, der dann auch noch gewechselt werden soll/muss.

    Man ist alt wie 'ne Kuh und lernt immer noch dazu!