Beiträge von Hakku

    Am Wochenende ging es für mich nach Dortmund. Heißt, mit 100 % hier in Ludwigsburg los zu meinen Eltern, wo ich mit 77 % ankam. Per Schuko habe ich dann auf 82 % geladen, mit denen wir gestartet sind. Zwischenstopp war bei Oranier in Sechshalden, wo wir wieder bis ca. 70 % (ungewollt) geladen haben - ich weiß aber nicht, mit wie viel wir angekommen sind. In Dortmund waren es dann am Ende noch ca. 30 %, mit denen wir ankamen. Geschwindigkeit war auf 135 eingestellt, selten schneller wenn ich mal überholen musste. Der Verbrauch war am Anfang deutlich höher, so bei 23 kWh. Als wir in Dortmund einfuhren hatte ich sogar auf die letzten 50 Km lediglich einen Verbrauch von 12,3 kWh. Einen Wert, den ich hier in Ludwigsburg niemals erreichen werde. Da merkt man die Höhenunterschiede einfach viel zu sehr.


    Auf der Rücktour sind wir wieder mit 100 % gestartet. Da ich definitiv zwischendurch laden musste, bin ich die 120 Km mit 150-160 wenn möglich gefahren, so dass wir wieder bei Oranier in Sechshalden laden konnten. Dort auf 79 % geladen - hat leider länger gedauert, weil die Ladeleistung dort kontinuierlich alle 5 Sekunden ca. um 1 kW absinkt. Daher musste ich zwei Mal das Laden neu beginnen. Von dort aus bin ich mit 125 auf der Autobahn weiter gefahren und kam mit ca. 24 % bei meinen Eltern an. Sportlich dann bis Ludwigsburg, es ohne weiteren Ladestopp zu probieren. Aber es hat geklappt. Ich kam mit 4 % an und habe heute weitere 2 % verbraucht, ehe ich bei meiner Arbeitsstelle ankam. Seit dem lädt es mit bis zu 11 kW vor sich hin.


    Die Gesamtstrecke sind ca. 415 Km von Ludwigsburg aus. Mit 100 % hätte ich es aber so niemals geschafft. 110 %, also so 90 kWh muss man da schon rechnen, wenn man nicht schleichen möchte. Wenn die Ladeleistung zudem nicht eingebrochen wäre, hätten so Stopps von 10-20 Minuten gereicht. Also nicht wirklich länger als mit dem Verbrenner.


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    Ob sich das lohnt? 200 Km kann ich mir so schon gar nicht vorstellen. Da bin ich ja mit dem ICE schneller von Stuttgart aus in Frankfurt als mit dem Flugzeug. Bei 800 Km kommt es auch drauf an, brauche ich mit dem ICE 5,5-6 Stunden.

    So, meine - leider sehr negative - Erfahrung mit diesem Ladepark.


    Bei meinen Eltern bin ich mit 82 % gestartet, um also nach Dortmund zu kommen, war ein Stopp definitiv Pflicht, da kommt ja der hier genannte gerade recht. Angekommen, keiner da, konnte mir also jede Säule aussuchen. Die Überdachung lohnt sich bei Sonnenschein erst ab Mittag, wenn der Schatten kommt, ansonsten steht man in der Sonne - was aber soweit kein Problem ist.


    Was mir auffiel war, dass die Ladeleistung sehr schnell eingebrochen war. 150 kW waren anfänglich gut, doch dann ging es so alle 5 Sekunden um eine kW nach unten bis es am Ende 12-13 kW Ladeleistung waren - wohlgemerkt war die Batterie zu diesem Zeitpunkt bei knapp über 60 %.. Gut, kann vorkommen, also umstöpseln. Problem war, dass ich das Laden nicht beenden konnte. Das Kartenlesegerät hat einfach meine Karte bzw. mein Smartphone nicht mehr lesen wollen. Ein neuer Vorgang am anderen Kabel hätte man aber problemlos starten können. Und mir war zu diesem Zeitpunkt nicht klar, wie ich aus dem Auto heraus das Laden beenden und das Kabel entriegeln konnte. So wurden aus geplanten 20-25 Minuten dann eine Stunde. Hotline? Fehlanzeige. Es sind zwei Ansprechpartner genannt, bei einer kommt sofort eine Absage, die das Gespräch beendet, bei der zweiten Person dagegen immer wieder das besetzt Zeichen. 20 Minuten, 30 Minuten, egal was man macht. Die Standard-Hotline - auch keine Chance. Oranier kümmert sich um Küchen und Öfen, bei der 3. Option dagegen kommt man nach ca. einer Minute wieder an den Anfang zurück.

    Meine Mutter hat dann aus den anderen beiden Optionen irgendwann heraus doch mal eine Dame erreicht, die natürlich nicht zuständig war. Sie war aber so freundlich, dass sie den noch anwesenden Hausmeister informieren und zu uns schicken konnte. Der Herr war wirklich überaus nett, konnte aber ebenfalls nicht direkt helfen. Irgendwann erinnerte er sich, dass er mal mit jemandem von Swarco (Hersteller der Ladesäule) Kontakt hatte und rief den Herren an. Glücklicherweise ging er ran. Der konnte nicht auf Anhieb feststellen, was das Problem war, mir aber ziemlich genau sagen, wie ich ohne Autoschlüssel die Kabelverriegelung lösen und das Laden beenden kann. Einfach 2x kurz hintereinander auf die Entriegelung an der Fahrertür drücken.


    Das Problem hätte natürlich viel einfacher gelöst sein können, hätte ich selbst gewusst, was ich tun muss. Ich kam aber nicht drauf und dann bin ich unter Stress darauf angewiesen, dass mir jemand hilft. Und genau da setzt meine schlechte Bewertung an. Der Ladepark ist ansonsten Top. Viele Säulen (zwei sind nicht überdacht, damit e-LKW laden können), die Klos sind sauber - Pissior kostenlos, das andere 50 Cent. Automaten sind auch preislich in Ordnung - Kaffeeautomat war kaputt. Aber dass man keinerlei Person in der Firma erreicht, die einem helfen kann und dann zur Not der Hausmeister kommt, geht gar nicht. Im Übrigen meinte er sofort, dass die Person, bei der immer das besetzt Zeichen kommt, schon gar nicht mehr für Oranier tätig sei. Noch besser. Im schlimmsten Fall hätten wir noch Stunden warten müssen, bis das Laden beendet wird.


    Heute, auf dem Rückweg sind wir dennoch nochmals dahin. Dieses Mal wussten wir ja, was Sache ist und wie wir das Kabel entriegeln können. Und wieder gab es das Problem mit der Ladekurve. Es fing super gut an und sinkt dann in einem wahnsinnigen Tempo auf bis zu 12 kW. Ist mir an drei Säulen passiert, bei der letzten haben wir es immerhin dann auf 80 % geschafft, mit der ich meine Eltern absetzen und dann noch bis Ludwigsburg fahren konnte.


    Und weil alles nicht zu geil war kommen noch zwei i-Tüpfelchen, die aber nichts mehr mit dem Ladepark zu tun haben. Auf der A45 hat man elendig viele Baustellen. In einer Baustelle habe ich ein 80er Schild übersehen und dann geblitzt.. Ich muss halt immer aufmerksam sein, aber das war nach dem Ladechaos am Freitag, da war ich noch ein wenig angefressen. Und heute, auf dem letzten Stück auf der Autobahn ein schöner Steinschlag. Nun habe ich einen tollen Riss in der Scheibe und darf hoffen, dass ich kurzfristig einen Termin für die Reparatur erhalte..

    Ich verstehe das Problem ehrlich auch nicht und hatte es in einem privaten Chat mit jemandem aus dem Forum.


    Alle Autos haben eine SIM-Karte, durch die diese mit dem Internet verbunden sind. Es kann doch nicht so schwer sein eine Software bereitzustellen, über die die Händler mithilfe der FIN/VIN schauen können, wo sich das Fahrzeug befindet. Im Zweifel, wenn es auf hoher See keinen Empfang gibt, zumindest mal den letzten Standort.. Ich hoffe, dass es künftig mal besser wird.

    Hakku


    Also so ein Glück Förderung für Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen. Kommt hier an, da Haushalte mit höherem Einkommen nicht antragsberechtigt sind, was für eine Logik.

    Der Kommentar ist 1:1 aus Facebook kopiert. Der entsprechende Satz ist nicht von mir. Bitte das beachten.


    Aber es ist schon soweit korrekt. Ja, große Einkommen dürften den Antrag gar nicht stellen. Aber es geht darum, dass vermehrt die größeren Förderungen von 5 TEUR gewährt werden, weil die meisten unterhalb von 45 TEUR zu versteuerndem Einkommen sind und nicht unterhalb von 80 oder 90 TEUR.

    Hier ein Kommentar, den ich aus Facebook kopiert habe:


    "Die BAFA hat für den Stichtag 01. August einige Daten und Angaben rund um die E-Auto Förderung bereitsgestellt:


    • Bewilligte Anträge: 26.875 Stück


    • Ausgezahlte Förderung: 117 Millionen Euro


    • Verteilung auf Antriebsarten: 92% BEV / 8% Hybride


    • Verteilung Anschaffungsart: 50/50 auf Kauf und Leasing


    • Anträge nach Einkommensstufe:

    ~50% niedrigste Einkommensstufe (bis 45.000€ Jahreseinkommen)

    ~48% der nachfolgenden zwei Einkommensstufen (bis 60.000€ & 80.000€ Jahreseinkommen)

    ~3% der Anträge aus den beiden höchsten Einkommensstufen (bis 85.000€ & 90.000€ Jahreseinkommen; Laut BAFA "keine 1.000 Anträge")


    • Haushalte mit Kindern:

    Knapp 2/3 der Antragsteller (63%) geben keine Kinder an


    • Durchschnittliche Fördersumme pro Antrag: 4.350€


    • Top 3 Konzerne:

    Volkswagen - 6.239 Anträge

    Tesla - 4.590 Anträge

    Stellantis - 3.838 Anträge


    • Top 3 Marken:

    Tesla - 4.590 Anträge

    Skoda - 2.636 Anträge

    Cupra - 1.167


    • Top 3 Modelle:

    Tesla Model Y - 3.067 Anträge

    Skoda Elroq - 2.148 Anträge

    Tesla Model 3 - 1.157 Anträge


    • Bauorte der geförderten Modelle:

    Deutschland - ~30%

    China - ~25%


    Es ist gut zu sehen, dass die Förderung da ankommt wofür sie gedacht ist - bei Haushalten mit kleinen und mittleren Einkommen :)


    Was sagt ihr zu den Zahlen?


    Quellen:

    BAFA - Energie - Monatliche Statistik zur E-Auto-Förderung (Stand 1. August 2026)

    https://www.electrive.net/2026…auto-foerderung-bekommen/ "

    Ausschalten muss man es trotzdem, kann man auch dem Zitat entnehmen.


    Ist dann wie die Abdeckung für die Kamera beim Laptop, damit man sich einfach nicht beobachtet fühlt oder man Angst hat, dass man trotzdem aufgezeichnet wird oder was es nicht noch alle gibt.

    Alles klar. Dann brauche ich das tatsächlich nicht. Soll mich die Kamera halt beobachten, wenn ich in der Nase bohre!

    Ich hatte einen ProCeed GT MY2024 und hatte ebenfalls GjR drauf. Bin mit denen bis zum Maximum, was ca. 240 Km/h waren, gefahren. Tatsächlich kann ich mich an nur drei Stellen in den zwei Jahren meines Leasings erinnern:

    1. mit 30 schnell noch um eine enge Kurve (glaube es war minimal nass, weiß es nicht mehr genau) -> da bin ich fast in den Bordstein gerutscht, war aber hier eher zu schnell

    2. diesen Winter, als es einmal ein richtiges Schneechaos gab -> auch hier bin ich trotz angepasster Geschwindigkeit auf einer Kreuzung gut gerutscht -> Beweis für mich, dass ich mit den GjR gerade bei Schnee extrem vorsichtig sein muss, allerdings fahre ich nie in die Berge

    3. beim Fahrsicherheitstraining -> typischer Test auf nasser/glatter Fahrbahn -> bin aufgrund der GjR weiter gerutscht, als andere mit damals Winterreifen. Im Gegenzug konnte ich aber den Test, der einen Reifenplatzer simulieren soll, problemlos "meistern"


    Für mich war klar, trotz dieser drei Ereignisse, dass ich wieder auf GjR gehe - auch hier die Michelin Crossclimate 3 Sport. Und bislang hatte ich auch keinerlei Probleme. Bei Nassen Bedingungen muss ich mich eh mehr zügeln und im Schnee einfach immer vorsichtig fahren. Ich bin einfach froh, wenn ich die Reifen nicht wechseln muss.