Es wäre sehr schade, dafür ein Gericht beschäftigen zu müssen. Meine befreundeten Anwälte sehen das anders. Ich werde es gewiss nicht darauf anlegen, werde aber sicher versuchen, meine Ansprüche durchzusetzen, sollte es doch notwendig werden. Evtl. komme ich auch mit dem Händler noch in eine erfreuliche Absprache, mal abwarten...
Beiträge von Gravitar
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Joa, außer es liegt nicht in seinem Einflussbereich. Schreibst du drunter ja auch selbst.
Was wäre dies
Alles anzeigenJoa, außer es liegt nicht in seinem Einflussbereich. Schreibst du drunter ja auch selbst.
Stand bisher auch nicht zur Debatte und war keine Thema.
Es ging hier bisher um verspätete Lieferung, nicht darum, dass der Händler gar nicht mehr liefern will.
Alternative Bezugsquellen ist nicht (alle anderen BYD Händler warten ja genau so auf die Fahrzeuge) und die Bestellung wurde sofort mit der Vertragsunterzeichnnung ausggelöst.
Das wäre dann ein zutreffender Punkt.
Da wäre nur noch der Zeitpunkt interessant ab wann dies geschehen muss auch im Falle, dass er noch keine Kenntnis von einem aktuellen Status hat.
Was wäre dies?
Nun, ich bin selbständiger Arzt in eigener Praxis niedergelassen und nehme an Not- und Bereitschaftsdiensten teil. Zusätzlich werde ich auch zu Unzeiten schon mal zu einem Hausbesuch gerufen. Ich habe meine vertraglichen Verpflichtungen bezüglich einer Mobilität an die vertraglichen Verpflichtungen meiner Bestellung eines Neufahrzeugs angepasst. Ich habe also vertraglich die Weitergabe meines derzeitigen Fahrzeugs, daß ich bisher nutze, an die Lieferung meines Neufahrzeugs angepasst. Ähnlich, als wenn sich jemand eine Fahrkarte kauft, die an einen Anschlussflug oder Anschlusszug anknüpft. Der, der die vertraglichen Bedingungen nicht einhält, ist für den Folgeschaden verantwortlich. Ich kann mich zwar auch im Anschluss noch eine Weile organisieren, weil meine Partnerin auch noch über ein Fahrzeug verfügt, ist sie aber selbst beruflich darauf angewiesen, werde ich Mietwagen nehmen müssen und diese als Verzugsschaden zur Not einklagen....
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Ich habe ein paar Patienten, die sind Rechtsanwälte. Der Tenor ist folgendermaßen:
- Der Händler ist grundsätzlich verantwortlich für die rechtzeitige Lieferung- Er kann sich nicht ohne Weiteres von seiner Lieferverpflichtung entbinden, auch wenn er selbst keine Herstellung oder den Transport durchführt
- Lieferprobleme des Herstellers oder Transportprobleme können grundsätzlich eine Haftungsbefreiung begründen, wenn diese als höhere Gewalt oder unabwendbares Ereignis gelten
- Allerdings muss der Händler nachweisen, dass er alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen hat, um die Lieferung zu ermöglichen (z.B. alternative Bezugsquellen, rechtzeitige Bestellung).
- Zudem muss der Händler den Käufer unverzüglich über die Verzögerung informieren
Wie geschrieben, ich bin nicht scharf auf solch ein Szenario, die Rechtsprechung ist da aber schon auf Seiten des Käufers. Erst Recht, wenn der Händler seiner Informationspflicht nicht nachgekommen ist. Das ist er nicht und er reagiert nicht auf meine Versuche, mit ihm in Kontakt zu treten. Mal sehen, was ggf. ein Entscheidungsträger dazu meint...
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Lass das Fahrzeug mal einseitig einfedern (Motorhaube auf, Federbeindom oder Kotflügelverschraubung belasten) und höre, ob es re oder li knarrt. Für meine Ohren ne lockere Koppelstange des Stabilisators. Peanuts und leicht zu fixen....
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Mein unverbindlicher Liefertermin ist nun bald 4 Wochen in der Vergangenheit, gehört habe ich vom Händler nichts. Zwei versuchte Anrufe zu unterschiedlichen Uhrzeiten, bevor ich rechtlich interveniere suche ich gerne einen persönlichen Kontakt um unschöne Situationen zu vermeiden, liefen ins Leere. Also warte ich noch zwei Wochen und mache mit Anmahnung des Verzugs und Forderung der Lieferung aus einem unverbindlichen Liefertermin rechtlich einen verbindlichen Termin in 4 Wochen. Ein Nachweis von potentiellen Verzugsschäden sollte mir bei meinem Beruf leicht fallen...
Aber hoffentlich kommt es gar nicht so weit und eigentlich möchte ich das gar nicht so. Wir werden sehen...
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Ist das wirklich so? Ich hab im März bestellt, eine FIN habe ich auch auf Nachfrage nicht bekommen, der unverbindliche Liefertermin ist bereits 3 Wochen überzogen. Wenn die Karre noch hergeschifft und verteilt sowie aufbereitet werden muß, wird's aber ziemlich knapp mit den 6Wo überziehen bei unverbindlichem Liefertermin. Es sind keine 3 Wochen mehr. Ich bin gespannt...
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Habe ich auch gesehen und mich ein wenig gewundert. Gemäß KI liegt er falsch, sollte es aber auch besser wissen. Ich bin hin- und hergerissen, es gibt einfach zuviele Publikationen mit abweichenden Ergebnissen...
LFP vs NMC batteries: Complete fleet owner's guide 2025Compare LFP vs NMC battery technology for EV fleets. Learn about cost, safety, lifespan, and performance to choose the right chemistry for your needs.www.evinfrastructurenews.comhttps://www.mdpi.com/2313-0105/11/4/127
EV Batteries: Are Today’s Electric Car Batteries Already Obsolete? | go-e
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Erst einmal danke für den Artikel, den ich gerne gelesen habe. Ich halte ihn jedoch für reißerisch und wenig hilfreich in Bezug auf eine tatsächliche Höhe der Redispatch-Kosten und zusätzlich ideologisch verfärbt. Natürlich sind auch Informationen dabei, die nachdenklich stimmen, liest man bei vielen unterschiedlichen Quellen ohne politische Richtung (soweit das überhaupt möglich ist), so kommt man auch zu anderen Informationen. Alternativ genannt sei hier Wikipedia...
https://de.wikipedia.org/wiki/Redispatch_(Stromnetz)
oder die Bundesnetzagentur...
Bundesnetzagentur - Redispatchkosten
Es wird also Zeit, daß wir den sehr volatilen EE-Strom besser speichern und sinnvoller umverteilen können. Dabei ist nicht nur die Politik langsam. In unserer demokratischen Struktur möchte sich jeder Teilnehmer gesund verdienen und verlangt für seine Parzelle Land, auf der ein Windkraftwerk errichtet werden, horrende Pachtkosten, oder für die Durchleitung in einem Erdkabel der Nord-Süd-Trasse horrende Gebühren. Am besten soviel, daß er und seine Familie finanziell ausgesorgt haben und mehr für´s Nichtstun und Pacht kassieren können, als zuvor für harte Arbeit und vernünftiges Wirtschaften. Zur Not muß irgendeine Bodenlärche oder etwas anderes gefunden werden, das schützenswert eigene Argumente bestärkt. Bitte nimm mir nicht übel, daß ich hier etwas polemisch überziehe, aber die Gier einiger, die die Demokratie ausnutzen um auf Kosten der Allgemeinheit zu verzögern und zu verdienen nervt mich halt etwas. Manche stört ja schon der Blick auf eine neue Windkraftanlage, um all ihre Möglichkeiten auszuschöpfen, selbige zu verhindern. Da wird man doch gerne als in der Aussicht gestörter Bürger kreativ und motzig, Kraft eigener Arroganz.
So, genug palavert, vielleicht kannst du ja meine Bedenken entkräften. Auch überteuerte Einspeisungsvergütungen gehören in die Kategorie persönlicher Vorteil. Erhalte einfach die Vergütung, die am Markt zum aktuellen Zeitpunkt wirtschaftlich ist. Wenn wenig da ist möge man dir viel bezahlen, gibt es Strom im Überfluß, verwurste deine Energie bitte selbst. Du hast ein Haus und ein Fahrzeug und eine Entscheidung für PV getroffen, lebe mit den variablen Umständen....
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Hallo Treponem,
zunächst erst einmal danke für deine ausführliche Antwort. Ich bin ganz bestimmt nicht gegen regenerative Energieerzeugung und kenne die von dir beschriebenen Sachverhalte gut. Es ging jedoch in meiner Antwort um die Neujustierung der Entgelte ab 2027 und die Planungen von Frau Reiche, die diese Subventionen von Stromabnahme ohne Steuerbarkeit zum Garantiepreis abschaffen möchte und in eine Phase der Überproduktion nicht noch Geld für Strom ausgeben möchte, der aktuell nicht gebraucht wird und allen die Rechnung verteuert.
Gerne darfst Du mehr verdienen, wenn du Strom abgibst, wenn er dringend gebraucht wird. Vorzugsweise nachts oder/und in den Monaten November - März, wenn 80% meines Strombedarfs meiner Wärmepumpe entsteht. Dann trägst du maßgeblich zu einem Benefit bei, für alle Stromkunden. Das klappt aber so nicht. Allerdings möchte ich dir keine höhere Vergütung oder die Standard 7Cent bezahlen, wenn es gerade ein sonniger Augusttag, wie heute ist, wo von 9-18Uhr negative Strompreise gegolten haben. Nutze ihn so gut wie möglich selbst und refinanziere deine Investition, für mich rechnet sich das nicht, habe ich woanders schon vorgerechnet. Erst Recht nicht mit Opportunitätskosten.
Tibber ist auch nur ein skandinavischer Anbieter mit dynamischem Stromtarifen, mehr nicht. Die Kurse an der Strombörse sind relevant, nicht die eines Anbieters. Du bietest halt doch nur eine oder mehrere kWh an, wenn sie von der Allgemeinheit wenig benötigt werden und zusätzliches Geld kosten. Nicht immer, aber öfters.
Man muss die regenerative, nicht steuerbare Energiegewinnung aus privater Erzeugung irgendwie steuern können, das klappt (nur) über den Preis. Die Frau Reiche ist da eigentlich noch milde in meinen Augen, sonst würde sie dir an sonnenreichen Tagen die eingespeisten und zu negativen Preisen weiter verkaufte Energie in Rechnung stellen, dich für deinen Ertrag bezahlen lassen. Das wäre Marktwirtschaft. Dafür dürftest du an Tagen mit höheren Preisen mehr pro kWh verdienen, es dürften aber die weniger sonnigen sein...
Auch dein Einwand, wir brauchen mehr regenerative Energie, um auch in Zukunft mehr Wirtschaftszweige damit bedienen zu können, stimmt. Die brauchen die Energie aber zuverlässig auch bei Regen oder Schnee in Windstille, nicht nur, wenn die Sonne scheint. Also hilft es nur, wie bei dir übrigens auch, die überschüssige Energie zu speichern. Wäre das in akzeptablem Umfang möglich, gäbe es keine negativen Strompreise mehr, es geht also (noch) nicht.
Wir brauchen also etwas Zeit ohne garantierte Einspeisevergütung zu überhöhten Preisen im Sommer bei Sonne, bis Speicher in der Lage sind, diesen Überschuss aufzunehmen. Das Gesetz könnte das über den Preis der Einspeisevergütung erbringen und vielen Kunden auch ohne PV einen günstigeren Strompreis ermöglichen, ohne garantierte Abnahmen zu Zeiten, wo sich das monetär nicht lohnt. Deine Anlage hast du nicht errichtet, weil du allen einen günstigeren Strompreis ermöglichen wolltest, sondern vermutlich, um damit Stromkosten zu reduzieren und unabhängiger zu werden. Betreibe die Anlage doch autark, dann ist dein Nutzen immer persönlich und du kannst von deiner Investition tanken, fahren und dein Haus betreiben. Erwarte nur nicht, daß die Allgemeinheit zu allen Zeiten konstant abnimmt zu Preisen, die Angebot und Nachfrage nicht berücksichtigen... -
Sei doch bitte so nett, und begründe "kompletten Unsinn". Meine Erkenntnisse können falsch sein, ich habe sie aber nicht auf dem Kassenbon gelesen. Das wir Speicher brauchen, ist unbestritten. Das wir des Öfteren bei Sonnentagen mehr Strom produzieren, als wir brauchen und den temporär zu teuer abnehmen ist auch nicht falsch. In diesem Moment des Geschriebenen liegt der Preis bei 11,4Cent...