Beiträge von Kosh

    Tjo, das sind halt nicht unbedingt die besten Vorraussetzungen um den produzierten Strom effektiv für sich selbst zu nutzen wenn man nie zuhause ist.

    Ich hab da doppelt Glück sozusagen. Ich hab viel Homeoffice bzw. kann ichs mir frei einteilen und meine Frau ist Lehrerin im nur einige km entfernten Nachbarort. Dadurch können wir auch untertags die Sonne fürs Überschussladen nutzen.
    Grundsätzlich kommen wir meist durch die ganze Woche mit einem vollgeladenen Akku.
    Diesen versuchen wir eben durch Überschussladen unter der Woche oder dann am WE wieder auf 100% zu bekommen. Zusätzlich habe ich mit aWatar einen dynamischen Stromtarif, der es gerade im Sommer sehr oft ermöglicht zu Tarifen rund um Null Cent oder auch im Minusbereich zu laden. Wenn der Tarif passt, lade ich das Auto auch mal damit voll.
    Man muss halt ein wenig vorrausschauend laden wenn man den vorhandenen Sonnenstrom möglichst effektiv nutzen möchte.

    @Kosh PV, Wallbox und Co waren kostenlos? Deine Rechnung laesst den Invest außer acht, oder ist die Anlage schon auf 0.

    Ich sprach ja nie vom Break Even, darum gings grad nicht. Ich sprach nur von den aktuellen Kosten des Betriebes...


    Natürlich hat die PV und zughöriger BYD HausAkku was gekostet vor knapp 3 Jahren. Aber diesen Invest hab ich auf Grund meines hohen Strom Verbrauchs getätigt und nicht wegen eines möglichen BEVs. Die ersten beiden Jahre hab ich sogar noch einige Hundert Euro verdient im Jahr und aktuell bin ich halt bei den knapp 13€ Kosten im Monat. Verglichen mit 250-280€ Stromkosten pro MOnat vor der PV würd ich mal sagen der Invest ist von jetzt weg in knapp 5 Jahren herinnen. Konservativ gerechnet kommt vielleicht noch ein Jahr oder 1,5 dazu, kommt halt drauf an wie sich Strom bzw. Leitungskosten weiter entwickeln.


    Der Seal U war dann die logische Konsequenz als mein Diesel voriges Jahr den Geist aufgab. Noch dazu unter dem Aspekt, dass man für die Einspeisung kaum mehr was bekommt. Also muss man den eigenen Verbrauch weiter in die Höhe treiben. Die Kosten für Wallbox und Installation waren eher gering auf Grund von Förderung in Ö und wenn ich mir ansehe dass ich vorher im Schnitt ca. 1800-2000€ an Benzinkosten im Jahr hatte dann haben sich auch die Kosten nach einem Jahr amortisiert.


    Vorher ein Verbrenner, der mir nur Geld gekostet hat. Vor allem die Reparaturen waren dann echt nimmer lustig. 6k allein im letzten Jahr des Betriebes wegen Getriebe, Urea Tank und Co.
    Jetzt ein BEV der hilft den Eigenverbrauch zu optimieren und gleichzeitig auch noch dafür sorgt dass sich die PV noch früher amortisiert...
    Und hier bitte nicht dagegen halten dass auch das Auto was gekostet hat und das den break Even nach hinten schiebt.. Jo eh.. hats auch, aber ich hätt sowieso ein Auto gebraucht und den Invest tätigen müssen...

    Wie Altblech schon anmerkte... einfach wirtschaftlich/ökonomisch die bessere Lösung...

    Wenn man ein Plug In Hybridfahrzeug richtig nutzt, macht das Auto Sinn. Die Kritik kommt doch nur daher, dass viele Hybridfahrzeuge von Firmen gekauft werden, um damit Steuern zu sparen. Die Fahrer sind dann oft zu faul zum Laden und haben es auch nicht nötig, da sie meistens Tankkarten von ihren Arbeitgebern haben. Ich fahre im Jahr ca. 15000 Km, wobei 70 bis 80% meiner Strecken in einem Umkreis von 50 Kilometern oder weniger sind. Laden kann ich zuhause an meiner Wallbox und von April bis Oktober kann ich aufgrund meiner Photovoltaik-Anlage kostenlos laden. Im Winter kostet mich der Strom nachts 17,5 Cent. Das Fahrzeug kommt nach dem Fahren immer an den Stecker und ist deshalb meistens voll geladen. Und für die Urlaubsfahrt nach Italien brauche ich nicht alle 300 Km nachzuladen. Deshalb habe ich mir jetzt auch den BYD Seal U DM-I Comfort mit der 26,6 Kw Batterie bestellt. Das bedeutet zukünftig lediglich nur noch maximal ein Drittel der Energiekosten und für den Fall einer Langstrecke ausreichende Reserven durch den Tank.

    Unter diesen Umständen ist ein Plug In Hybrid auf alle Fälle wirtschaftlich und sinnvoll.

    Tauscht man bei dir ein paar Zahlen aus kommt man auf die exakt gleiche Begründung die ich mir schön geredet hatte, warum für mich der Plug In genau das richtige ist.

    Dann hab ich noch ein wenig mehr recherchiert und meine Anforderungen nach Prios geordnet. Und aus meiner anfänglichen Meinung der Plugin ist "Das beste aus beiden Welten" wurde relativ schnell "Das schlechteste aus beiden Welten"... (2 Systeme zur Wartung, 2 Systeme die miteinander softwaretechnisch gut arbeiten müssen, ein Benzinmotor der wenig läuft und dadurch wieder anfällig ist, und und und...)
    UNd wenn man dann noch drauf kommt dass man fälschlicherweise seine 2-3 urlaubsfahrten prio technisch über die 95% aller anderen Fahrten stellt, nur weil man "Reichweitenangst" hat, dann wandelt sich das Bild ein wenig. Man fährt halt bei diesen Anforderungen die meiste Zeit den Benzinmotor ungebraucht durch die Gegend...und wie man weiß, ist das nicht unbedingt das beste für einen Benzinmotor...

    Wie auch immer... Für mich waren genau diese Zahlen und gründe dann ausschlaggebend für den Kauf des Elektros und nicht des Hybrids...

    Und ich sag jetzt bewusst.. Für Mich...
    Genauso wie für mich der Elektro auf Grund von Eigenheim, PV, Wallbox und Co. komplett alternativlos ist was Kosten anbelangt.
    Ich hatte im Jahr 2025 im Durchschnitt 13€ Stromkosten pro MOnat fürs ganze Haus incl. Auto und das bei einer Laufleistung von 16.000 km und 11,24MWh Verbrauch in Summe. Ca. 25% des gesamtstromverbrauches fallen aufs Auto, das heißt wir reden von 3,25€ im MOnat... Dann kommen da noch ca. 180€ an Kosten fürs DC Laden bei den urlauben dazu...
    Aber wir reden hier von meinem Anforderungsprofil und meinen Ansprüchen und Vorraussetzungen. Tausche 1-2 Parameter aus und das Blatt wandelt sich.

    UNd ja, so ehrlich sollte jeder von uns Emobilisten sein, es gibt genügend Leute für die ist ein Diesel noch immer die erste Wahl auf Grund ihres Anforderungsprofiles. Vertreter oder Consultants, die die schon erwähnten 500km am tag abspulen, für die ist der BEV nicht unbedingt das beste.
    Ja klar, es ginge irgendwie, aber einfacher ist der Skoda Diesel...
    UNd als Laternenparker in Wien würde ich auch nicht glücklich werden, das wäre mir eindeutig zu mühsam...

    Die Rechnung glaube ich geht so nicht auf, auf wenns nett gerechnet ist. Man muss beide Fahrzeuge mit 3 Jahren ansetzen. Der Markt zeigt, dass beim Seal U dmi (aktuell um 30.000 EUR) und dem vergleichbaren Tiguan eHybrid (rund 60.000 EUR) jeweils 50% Wertverlust zu erwarten sind. Und damit denke ich ist schon alles gesagt 😉

    Ja das denkst du... ich kann dir jetzt schon garantieren dass viele sagen werden, ja der Deutsche ist nachher nu immer mehr wert ;(



    Ich glaub es wurde alles gesagt, im Endeffekt, zumindest aus meiner Sicht, kann ich gar ned so viel Wertverlust haben was ich vorher weniger bezahlt habe gegenüber einem vergleichbaren deutschen Auto.


    Abgesehen davon hab ich vor, dass ich meinen Dicken sicher 10 Jahre fahre, um die Ersparnis dank PV und billigem Strom vollständig zu nutzen. Nach 3 Jahren ein neues wohlgemerkt "gekauftes" Auto, also nix leasing oder Kredit, zu tauschen macht für mich absolut keinen Sinn. Sowohl finanziell als auch technisch...
    Und nach 10 Jahren is eh kein Auto mehr was wert... Maybe kann ich zu dem Zeitpunkt dann die Akkus aus dem Auto für die PV im Haus nutzen, dann erübrigt sich das weiterverkaufen sowieso...

    Ich würd auch nicht mehr umsteigen wollen. Unter keinen Umständen.


    Allerdings komme ich schon immer mehr drauf in Diskussionen mit Leuten die das gar nicht so sehen, dass es hier eine gewisse Lernkurve gibt die man nehmen muss um die ganzen Vorurteile abzubauen oder sich auf die Veränderung einzustellen. Und das ist mitunter halt genau das Problem.
    Ich hab auch ne zeitlang gebraucht obwohl ich mich bewusst drauf eingelassen hab und ich fahr noch immer nicht längere Urlaubsstrecken ohne ne ordentliche Ladeplanung zu machen. Also einfach wohin fahren und dann anhand der Ladepunkte im Navi was anzusteuern mach ich noch immer nicht.
    Ich habs im Ski-Urlaub heuer probiert und wurde vom BYD in ein Industriegebiet gelotst wo dann nicht mal ne Ladesäule war... war ned unbedingt gut für mein vertrauen in diese Sache...


    Verstehe ich das richtig? Ich überlege nämlich gerade mir eine Kompressorkühlbox für den Italien Urlaub im Sommer zuzulegen...

    Ich darf/soll keine Kühlbox an der 12V Dose im Fond während der Fahrt betreiben?

    Da hast du Recht. Niemand schert sich um den nächsten....

    Ist auch bei den ganzen E-Autos so, immer DC und permanent 100% bei NMC Akkus, egal.... Hatte in der Verwandtschaft ein MYLR Firmenauto, das würd ich nicht kaufen wollen.

    Ich glaub weniger dass es nur daran liegt dass sich keiner um den nächsten schert... das wohl sicher auch...fehlende Tugend heutzutage...

    Ich lehn mich jetzt mal aus dem Fenster und sage, "wenns mir ned gehört, juckts mich einfach ned... hinter mir die Sinnflut, was kümmerts mich"...

    Wenns mir nicht gehört, is es nix wert, kümmer ich mich ned drum, is es mir scheix egal...

    Wir besitzen einfach kaum mehr was, es wird alles nur auf Zeit gemietet oder verwendet. Warum sollte ich also drauf aufpassen, oder sogar vielleicht noch drauf schauen dass der nächste auch noch was davon hat...
    Wenn mir das Auto eigentlich ned gehört, sondern ich es nur als "Abo" solange habe, wie ich dafür Münzen einwerfe und es danach einfach zurückgebe und mir was neues hole, solange werde ich nur bedingt gut drauf aufpassen. jaja.. es gibt da durchaus Ausnahmen...
    Ergo machen die meisten aber nur Dienst nach VOrschrift und machen das was nötig ist um bei der Rückgabe nicht drauf zu zahlen.