Genauer gesagt liegt es wohl an bestimmten „Blades“ mit einem defekten Controller-Kabel. Wenn dieses beschädigt ist, kann es vorkommen, dass der Wagen zeitweise schneller lädt, weil die Drosselung kaum greift. Gleichzeitig erhält das System jedoch fehlerhafte Rückmeldungen, wodurch die Ladeleistung an HPC-Ladestationen nicht korrekt reduziert wird. Das führt zu einer zu hohen thermischen Belastung und kann letztlich Schäden verursachen, eine regelrechte Kettenreaktion.
Beim Auslesen wurde festgestellt, dass der Akku nur noch eine nutzbare Kapazität von 32 % hatte, obwohl im Display noch ein Ladestand von 69 % angezeigt wurde. Ein weiteres Symptom war, dass der Wagen zwischendurch auch extrem langsam geladen hat, mit lediglich 62 kW.
Wenn der Wagen plötzlich kein Gas mehr annimmt, kann das ebenfalls mit der Hochvoltbatterie zusammenhängen. In dem Fall sollte man besser direkt einen Termin machen.
Wenn man den Fehler recherchiert, findet man ähnliche Fälle häufiger. Offenbar wurden teilweise fehlerhafte bzw. unzureichend isolierte Kabel verbaut. BYD ist der Fehler bekannt scheint das aktuell eher als Einzelfälle zu behandeln, statt eine groß angelegte Rückrufaktion zu starten.
Im schlimmsten Fall kann das Problem wie bei mir jedoch zu einem kompletten Ausfall führen.