PlugIn vs BEV vs Verbrenner

  • Und mir geht's darum, dass .. "man hinterher immer schlauer ist" - bloss hilft einem das dann ja nicht mehr. WENN jemand im Nachhinein feststellt, DASS ein BEV auch gepasst hätte ... ändert das ja nix mehr (so wie es HRK mal sang "was wirklich zählt, ist nur das was zu ändern ist"). Ich weiß auch nicht, ob man das wirklich so einfach "merken" kann? Denn WENN ich mal längere Strecken fahre, dann ja mit Verbrenner. Woher will ich wissen, wie das mit einem BEV geklappt hätte? Woher will ich wissen, wie unterwegs die Ladestationen waren etc pp? Ich denke mal, DA unterscheidet sich ein PHEV ja gar nicht vom Verbrenner. Und dass man "vor Ort" elektrisch fahren kann ... na ja, das war ja der Grund sich so ein Ding zu kaufen, das "auch" elektrisch fährt, oder?
    Das "einzige" wo ein PHEV vielleicht hilfreich (?) beim Umstieg auf EV ist: Man lernt das elektrische fahren zu schätzen. Aber ob das einen Unterschied macht, wenn man in 3 bis x Jahren eh keine sinnvollen Alternativen zu EV hat?

  • Reiner Stromer ist halt noch nicht bei jededem angekommen, akzeptiert es :) .Den Wertverlust, erstens als BYD Fahrer anzusprechen was wir ja alle sind, niemand weiß wo die Marke in 10 Jahren und bei den schnellen Technologie Sprüngen steht ist auch so ne Sache. Gerade jemand der nen Stromer fährt, in 5-10 Jahren ist die Technik sowas von überholt. Lade Infrastruktur ist auch noch nicht überall so gut das man entspannt an jeder Ecke Laden kann. Keine Frage Elektro ist im Vormarsch, aber wird noch dauern.

  • Ich kann nur für mich sprechen und das sollte jeder so machen. Es gibt von mir hier einen Beitrag, wo ich auch gefragt hatte, ob ich einen PHEV oder einen EV kaufen sollte. Der einstimmige Tenor nach angeben meiner Eckdaten (Kilometer im Jahr und in der Woche so wie die Strecken) kauf einen EV. Wenn man dann mal in sich gegangen ist, war es auch die einzige logische Entscheidung.


    Ich will damit sagen das man über das Thema Diskutieren kann es aber nichts bringt, weil bei jedem die Anforderungen anders sind. Der eine hängt den ganzen Tag auf der Autobahn, weil er schnell von A nach B muss. Der andere will oder muss einen schweren Anhänger ziehen und wieder andere fahren nur zweimal in der Woche Max 50 km.


    Dafür haben wir doch die Möglichkeit das jeder für sich den passenden Antrieb aussuchen kann. Es gibt also keinen Grund hier zu Diskutieren. Ich habe mich für den EV entschieden, weil er am besten zu meinem Fahrprofil passt.

    Zur Zeit noch Kia Sorento GT Line. Bestellt ein Seal U BEV als Design der im August kommen soll.

  • weil bei jedem die Anforderungen anders sind.

    So ist es. Ich kenne einige die sind so super zufrieden mit ihrem BEV. Beim Gespräch hat mir dann als Beispiel erzählt, dass er in 2 Jahren noch nie ! öffentlich geladen hat. Der hat keine Ahnung wie es dir geht in Südfrankreich, in der Toskana oder in Kroatien.

    Ein anderer erzählt wie toll sein eAuto ist, fährt aber keine 10.000 km im Jahr und immer nur so im Umkreis von 200 km herum. Passt ja alles, für diese Anforderungen ist ein eAuto auch meiner Erfahrung nach sehr gut und alternativlos.


    Diese Leute sind aber nie mit Anhänger, Rädern hinten, bei Sturm und Regen, über steile Bergstraßen längere Strecken gefahren. Kennen es auch nicht wenn man bei strömenden Regen versucht eine Ladestation, die natürlich nicht überdacht ist, zum laufen zu bringen. Wissen auch nichts davon, dass man irgendwo im Nirgendwo vielleicht nur eine AC Ladestation findet weil die nächste DC Station zwar „nur“ 30 km weit weg ist, bis man aber dort ankommt eine sehr kurvenreiche Straße fahren muss, der Umweg nur um zu laden enorm ist. Sind auch nie in den Alpen im tiefsten Winter gefahren, dann wenn die Reichweite nochmals um 30% einbricht.

    Kennen auch nicht den Frust wenn man in der Provence versucht eine AC Ladestation, die einzige weit und breit zum laufen zu bringen und frustriert einsehen muss, bis der BEV so einfach hand zu haben ist wie ein Verbrenner wird es noch dauern, vermutlich noch viele viele Jahre.


    Als ich wieder auf meinen 10 Jahre alten Diesel umgestiegen bin dachte ich das Auto wurde neu erfunden. Unglaublich man fährt zur Tankstelle und nach unglaublichen 5 Minuten sind 800km im Akku, ich konnte es nicht glauben. Und ein Wahnsinn, die Preise sind von aller weiten zu sehen und unglaublich ich benötige keine App, keinen Vertrag, ich fahre einfach so hin und tanke. Tolle Erfindung. Nach Jahren mit einem BEV erlebe ich die mobile Welt aus einer neuen Perspektive, habe ganz vergessen wie einfach alles sein kann.

  • Nun was soll ich sagen, längere Strecken bzw. Urlaub machen wir dann mit dem Wohnmobil. Reichweite 1000 km mit Diesel. Ich werde aber sicherlich auch meine Erfahrungen mit dem E-Auto auf längeren Strecken machen und werde dann bei Gelegenheit berichten, wie es war. Bei dem Tarif und Karten Dschungel wird es aber sicher keine schöne Erfahrung. Leider kann man da nur sagen und das ist auch ein großer Punkt das die E-Mobilität noch lange braucht, bis sie in allen Köpfen akzeptiert wird. Erst wenn es so einfach ist wie Diesel oder Benzin zu tanken mit klaren Preisangaben an den Säulen bevor ich anfange zu laden.


    Ich glaube das heute schon mehr Leute Elektrisch fahren würden, wenn das Laden einfacher gemacht würde. Ich glaube sogar das die Ladezeit eher egal ist aber den undurchsichtigen Tarif und Kostenstruktur das größte Hindernis für Neueinsteiger darstellt.

    Zur Zeit noch Kia Sorento GT Line. Bestellt ein Seal U BEV als Design der im August kommen soll.

  • iredamit Stimmt! Ich hole den EV nur raus, wenn das Wetter gut ist. Und Berge fahr ich auch nicht hoch, sondern nur runter.


    Ein paar Punkte gehe ich definitiv mit aber die Bilder, die du hier projizierst….ok. Da bin ich raus. Nachts, bei Sturm und Regen, Ladesäule suchen, die dann nicht funktioniert….ok. Das kann schon mal passieren. Also….nicht den Leuten, die sich damit ernsthaft auseinandersetzen, aber sonst schon.


    Wenn das Laden sooo problematisch ist….wie lädt man dann den kleinen Akku? Dann macht doch der reine Verbrenner sowieso mehr Sinn? Wenn man will, findet man Wege. Wenn man nicht will, findet man Gründe. Nicht immer, aber meistens stimmt der Spruch. ✌️😬

    🖤❤️‍🔥💛Zufriedener Fahrer eines BYD SEAL U DESIGN EV SNOW WHITE 🥰 *Summsi* 10/2024/Version 2.1.0💛❤️‍🔥🖤

  • Ich muss hier mal ne kleine Friedenspfeife anzünden! Einige meiner letzten Worte klingen viel zu negativ. Das war nie und ist nicht meine Absicht. Sorry dafür. Es geht mir hier auch gar nicht um eine Diskussion reiner EV gegen Verbrenner. Es geht um BEV und PlugIn.

    Wenn die hier und anderswo mehrfach genannt und bereits diskutieren Ladeproblematiken so eine große Rolle spielen….wieso dann PlugIn und nicht reiner Verbrenner. Mit einigen Problemen beim Laden müssen sich die EV-Nutzer ebenfalls rumschlagen, andere sind quasi nicht existent und aus der Luft gegriffen bzw. lassen sich ohne Probleme vermeiden.

    Viele der im DMi-Forum diskutierten Probleme resultieren aus dem Zusammenspiel von 🔋⚡️ und 🔥. Weshalb also ein Zusammenspiel der beiden Antriebsformen, wenn das Laden so problematisch ist und so eine große Rolle spielt?

    Vor gut hundert Jahren wären die Argumente sicher ziemlich ähnlich gewesen. Wozu muss ich Öl raffinieren, irgendwoher holen und ins Auto füllen, wenn doch Rosinante im Stall nur ein bisschen Hafer in der Woche braucht?

    Ich fahre nen Stromer, weil ich selbst unter ungünstigsten Bedingungen maximal (wenn überhaupt) genauso teuer fahre wie mit nem Verbrenner. Zum allergrößten Teil fahre ich definitiv viel preiswerter als mit nem Verbrenner. Umweltfreundlicher noch dazu. Die Abzockerei an der Tanke, die Suche nach dem günstigen Preis in der Umgebung usw , also die negativen Seiten des Verbrenners tauchen in solchen Diskussionen nahezu nie auf.


    tbc

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  • Die Abzockerei an der Tanke, die Suche nach dem günstigen Preis in der Umgebung usw , also die negativen Seiten des Verbrenners tauchen in solchen Diskussionen nahezu nie auf.


    tbc

    Na ja das passt aber auf alle Antriebsarten. Als Verbrennerfahrer muss ich irgendwo an die Tanke. Man kann natürlich nach der günstigsten Tanke suchen, was aber nur in einem kleinen Radius wirklich Sinn macht.


    Beim Laden ist es eben auch Abzocke, wenn ich die kwh 70 Cent oder mehr bezahlen soll, weil ich an der öffentlichen Ladesäule laden muss. Einzig derjenige der wirklich zuhause für 30 Cent laden kann und eventuell auch noch Solar hat kommt gut weg bei Laden. Das betrifft aber den PHEV-Fahrer genauso wie den BEV Fahrer.

    Zur Zeit noch Kia Sorento GT Line. Bestellt ein Seal U BEV als Design der im August kommen soll.

  • Den kleinen Akku lädt man zu Hause. Zur Not sogar über Schukostecker. Weil man ja nicht "muss". Widerspenstige AC Ladesäulen hatte ich in Italien zu Hauf. Habe es öfter probiert - zum Testen halt - aber es war eher drama. Vorteil beim BEV ist natürlich, dass der einmal "voll geladen" ziemlich lange Fährt, so dass man natürlich mehr Alternativen hat. Insgesamt war die Ladeinfrastruktur im nicht touristischen Deutschlandnorden schon eher nicht prickelnd, fand ich.


    Statt Geld für Kaufförderung rauszuwerfen, sollte man lieber Geld für "vernünftige" Ladeparks etc ausgeben. Das "Umzu" entscheidet über den BEV Kauf imho.

  • Das kann schon mal passieren. Also….nicht den Leuten, die sich damit ernsthaft auseinandersetzen, aber sonst schon.

    Sorry, aber das ist definitiv in Kommentar der überflüssig ist. Glaube es gibt wenige, sehr sehr wenige BEV Fahrer die sich so mit dem Auto, den Tarifen, den Apps und und und beschäftigt haben wie ich. Nur ein Beispiel: Ich habe einem kleinen Hotel in Florenz geholfen seine Ladestation auf Going Electric einzutragen. Ich fragte ihn warum er das nicht eingetragen hat, wäre ja Werbung für Gäste. Er sagte, dass sein Elektriker sagt, dass er mindestens 2000.- bezahlen muss um das öffentlich zu machen und das wäre ihm zu teuer. Das Gleiche Spiel habe ich von einem Hotelier in den Dolomiten gehört, auch dem habe ich geholfen seine Ladestation einzutragen.

    Für einen Beitrag wie Software Entwicklung und Ausrollung bei Tesla funktioniert habe ich im Tesla Forum die meisten Likes erhalten die je ein Beitrag erhalten hat.


    Ich könnte die Liste lange fortsetzen, also überlege dir in Hinkunft was du von dir gibst und welche Mutmaßungen du anstellst ohne jemanden zu kennen..