Beiträge von fmgrmp

    Mittelschwere Änderungen sind jetzt live. General Report mit Filter für Ausreißer außerdem mit Einblendung der "eigenen" Werte zum Vergleich mit dem durchschnitt.
    Dashboard grafisch überarbeitet (bin aber immer noch nicht zufrieden, das wird noch dauern, außer eingeführt einen Streckfilter und EV/HEV(d)/HEV(s)

    Carnow mal einen BYD Seal U-DM-I Comfort als Neuwagen konfiguriert

    Also eine 3rd party Website, die Mist bei der Datenpflege gebaut hat? Vlt setzen die inzwischen sogar ein KI-Tool zum automatischen Einpflegen ein ...

    "Offiziell" ist die BYD Webseite (und alle Dokumente dort) und das, was einem der Händler "verkauft" (hat). Alles andere ist Schall und Rauch und rechtlich komplett irrelevant.

    "Mehrverbrauch" kann sein, aber vermutlich nicht mehr als ein "normaler Benziner" sondern "nur" mehr als ein (Mild-)Hybrid-Benziner. Normale Benziner rekuperieren nicht und der Motor ist regelmäßig im nicht optimalen Bereich.

    Die BYD PHEV sind auch nicht signifikant schwerer als ein "normaler" Benziner, weil die Batterie zwar wiegt, aber dafür das Getriebe fehlt und auch der Motor "kleiner" ist. Das Gewicht selbst spielt nur beim Beschleunigen und Bremsen eine signifikante Rolle und da greift dann halt Rekuperation bzw hohe Effizienz des E-Motors beim Beschleunigen.

    REAL Werte aus meiner Auswertung von mehreren Fahrzeugen im Echtbetrieb anbei. Wer teilnehmen will: byd-dm-stats.com ...

    Und wenn ich Benzin und Strom vergleiche im 10-30 km Bereich dann bin ich bei 18 kWh vs 6.5 l. Macht 56 kWh in Benzin und damit eine relative Effizienz von 32%. Im "normalen" Betrieb schafft ein Benziner ohne Hybrid-Technik das garantiert nicht.

    EDIT: Die 32% sind sogar noch unterschätzt, weil sie 100% beim E-Motor implizieren. Wenn der bei 90-95% liegt, dann wäre der Benziner bei 34-36%. Und das sind bei Benzinern schon fast Labor-Werte aka WLTP lol.

    Nein die DB ist erst mit dem 2.0 Update gekommen. Liegt vermutlich am EU Data Act. Dadurch dass der Wagen die Trip-Daten an BYD sendet, damit sie in der App angezeigt werden können (diese Energieverbrauchs-Grafik), sind sie verpflichtet, diese Daten auch dem Nutzer zur Verfügung zu stellen. Es scheint (!) auch so zu sein, dass das in anderen Welt-Regionen eben nicht passiert. Evtl werden wir also auf Verbrauchsdaten aus Australien, Südamerika etc verzichten müssen. User dort scheinen unisono die DB NICHT auf ihrem Auto zu haben

    Den kleinen Akku lädt man zu Hause. Zur Not sogar über Schukostecker. Weil man ja nicht "muss". Widerspenstige AC Ladesäulen hatte ich in Italien zu Hauf. Habe es öfter probiert - zum Testen halt - aber es war eher drama. Vorteil beim BEV ist natürlich, dass der einmal "voll geladen" ziemlich lange Fährt, so dass man natürlich mehr Alternativen hat. Insgesamt war die Ladeinfrastruktur im nicht touristischen Deutschlandnorden schon eher nicht prickelnd, fand ich.


    Statt Geld für Kaufförderung rauszuwerfen, sollte man lieber Geld für "vernünftige" Ladeparks etc ausgeben. Das "Umzu" entscheidet über den BEV Kauf imho.

    Und mir geht's darum, dass .. "man hinterher immer schlauer ist" - bloss hilft einem das dann ja nicht mehr. WENN jemand im Nachhinein feststellt, DASS ein BEV auch gepasst hätte ... ändert das ja nix mehr (so wie es HRK mal sang "was wirklich zählt, ist nur das was zu ändern ist"). Ich weiß auch nicht, ob man das wirklich so einfach "merken" kann? Denn WENN ich mal längere Strecken fahre, dann ja mit Verbrenner. Woher will ich wissen, wie das mit einem BEV geklappt hätte? Woher will ich wissen, wie unterwegs die Ladestationen waren etc pp? Ich denke mal, DA unterscheidet sich ein PHEV ja gar nicht vom Verbrenner. Und dass man "vor Ort" elektrisch fahren kann ... na ja, das war ja der Grund sich so ein Ding zu kaufen, das "auch" elektrisch fährt, oder?
    Das "einzige" wo ein PHEV vielleicht hilfreich (?) beim Umstieg auf EV ist: Man lernt das elektrische fahren zu schätzen. Aber ob das einen Unterschied macht, wenn man in 3 bis x Jahren eh keine sinnvollen Alternativen zu EV hat?

    NACH dem Kauf darüber nachzudenken, ob das Anwendungsprofil des Plugins nicht doch von einem EV gedeckt werden könnte

    Und der Mehrwert dieses Nachdenkens? Nachdem man gerade für eine 5 stellige Summe ein neues Auto gekauft hat? Ergebnis des Nachdenkens: Ups, hätte gereicht!!! Und jetzt? Wagen mit x-tausend Euro Verlust verkaufen?

    Fakt ist: Wer sich jetzt einen PHEV gekauft (oder geleast) hat, der hat einen. Zumindestens als "Normalbürger", der sein Geld nicht zum Fenster rauswerfen kann. Dh, wir reden im Prinzip von 3 bis 20 Jahren. In drei Jahren wird ein BEV schon positiver gesehen und in 20 Jahren kauft eh keiner mehr was anderes.

    Das "Nachdenken" NACH dem Kauf ist also weitgehend sinnbefreit. VORHER .. ist das deutlich sinnvoller ...

    um vielleicht einige DMi Nutzer zum Nachdenken anzuregen

    Soll das heißen, ich habe nicht nachgedacht, bevor ich 40.000 Euro für ein Auto ausgeben habe? Das ist vermutlich mehr Geld als alle meine Autos seit 1986 zusammen gekostet haben ...

    Wir fahren einen KIA Soul EV. Und hatten eine Dacia Lodgy dci 110 - zum Wohnwagen ziehen. Denn der Kia zieht halt nix. Der Dacia sollte weg. Weil der unseren Wowa zwar zog ... aber bei jedem LKW der überholt (schneller als 85 bin ich damit nicht gefahren) zog er nach links ... Und bergauf war halt Tempo 70 im Dritten und Plattgas angesagt.

    Also die Frage: BEV oder PHEV, denn ICE sollte es nicht werden. Problem beim BEV: Wir fahren 1.000 - 1.800 km einfache Strecke. Dann, wenn ALLE fahren. Dahin wohin alle fahren. Und um 200-250 km Reichweite zu bekommen UND schnell nachladen zu können, hätte es ein "aktueller" Elektro mit mindestes 80 kWh, besser 100, sein müssen. Die kosten aber ordentlich Geld.
    Also PHEV. Aber "modern", im Sinne vo "electric first" und der Verbrenner ist dann halt ein Kompromiss. Blieben MG, Leapmotor und BYD (wegen Anhängelast). Leapmotor war raus wegen Bedienkonzept. BYD eigentlich auch weil 48k. Dann im Juni einen für 38k als Vorführer gefunden und zack.
    Funzt. Hält 15 Jahre. Dann sind wir in Rente und der nächste wird dann ein selbstfahrender BEV.

    SEIT dem Urlaub im Sommer sind wird damit knapp 6.000 km gefahren und haben weniger als 80l getankt. Primär aus eigener PV so weit möglich. Fahren wir "mittellange" Strecken, dann mit dem Kia. Lang oder mit Anhänger mit dem Seal U DM-i.

    Und unser CO2-Fußabdruck? Haus von 1836 mit Wärmepumpe und A/C und inzwischen Energieeffizienzklasse A+, PV mit 17 kWp + 7.5 kWh Speicher, dazu halt der Kia (bestes ergebnis 2020 waren 98% Eigenstrom, "dank Corona", ansonsten um 80%).

    Nein, ich halte PHEV nicht für "gut". Sie sind aber halt besser als ein ICE und es gibt "Sonderfälle", wo ein BEV (noch) nicht passt. Wenn wir in 10-15 Jahren gebrauchte mit 120 kWh Feststoffbatterie für weniger als 20k Euro haben, sieht die Sache anders aus, aber bis dahin muss man sich halt strecken.
    Ich glaube (!) auch, dass die Anhänger-Situation absehbar mittelfristig schlechter wird, weil mehr BEV unterwegs sind und man dann noch seltener die Möglichkeit hat mit Anhänger "quer" zu stehen. Und Längslader sind noch selten - auch weil sie Platz und damit Geld kosten. Und auf einem völlig überfüllten Rastplatz abkuppeln und rangieren ... nein danke.