Beiträge von GWS Rentner

    ... nicht möglich ist da die 12V Batterie generell nicht darauf ausgelegt ist eine Kühlbox zu betreiben.

    Die von mir verwendete Kühlbox würde maximal 4A bei 12V benötigen.

    Diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Auch wenn es 'ne bessere Motorradbaterie mit 14 Ah ? ist, so wird diese doch im Fahrbetrieb geladen. Oder liege ichda falsch? Ein Zigarettenanzünder würde mehr Strom als

    4 A ziehen. Zudem ist ist die Steckdose auch noch abgesichert (10 A ?).


    Verstehe ich das richtig? Ich überlege nämlich gerade mir eine Kompressorkühlbox für den Italien Urlaub im Sommer zuzulegen...

    Ich darf/soll keine Kühlbox an der 12V Dose im Fond während der Fahrt betreiben?

    Wie in #2 zu lesen ist, habe ich mir in der Mulde unter der Ladfläche ein Dauerplus Kabel gesucht, mit einem 10 A Sicherungshalter versehen und in die hintere, linke Ablage die Steckdose verbaut. Ein Verlängerungskabel von vorn nach hinte auf die Ladefläche hat mir meine "Ästhetik" verboten. Über einen Zeitraum von ca. 30 Minuten habe ich beide Kühlboxen mit insgesamt 5 + 4 = 9 A nur auf Batterie laufen lassen und absolut nix ist passiert.

    Hier noch die Formel zur Ampereberechnung: Leistung (W) : Spannung (V) = Stromstärke (A)


    Zur Kompressorkühlbox kann ich dir die Arebos AR-HE-KK30/40/ oder 50 empfehlen. Ich habe mich für die 50-er entschieden. Sehr gute Kühlleistung und sehr leise. Schau dich um, es gibt auch viele andere gute Boxen.

    ... und wo soll dann der Fisch noch hin?


    Wenn auch ein wenig OT aber!

    Zum genaueren Verständnis werde ich das mal ein wenig aufbröseln.

    Seit über 10 Jahren fahren wir immer mind. 1 x im Jahr zu, aus D ausgewanderten, Freunden die nun ein gutes, erfolgreiches und glückliches Leben in Norwegen genießen.

    Da ich passionierter Angler bin, unsere Freunde, selbst begeisterte Angler, ganz in der Nähe eines Fjordes leben und auch noch ein Motorboot haben, ergibt sich daraus, dass wir immer Frischfisch mit nach Hause nehmen. Meistens ist es auf norwegisch Pollack oder auch Steinköhler. Das ist der Fisch, der in D als Seelachs verkauft wird, den es biologisch gar nicht gibt. Eine Verkaufsmasche der Fischhändler. Der frisch geangelte Fisch wird noch an Bord ausgenommen, ab in eine Kühlbox und spätestens 3 - 4 Stunden später bei unseren Freunden filetiert, vakuumiert und ab in die TK-Truhe, wo auch schon unsere Kühlakkus liegen.

    Am Abend vor unserer Abreise am nächsten Morgen werden etwa 18 - 20 Kg Fisch, samt Kühlakkus in die, auf - 20° C vorgekühlte Kompressor Gefrierbox in's Auto gepackt und per Verlängerungskabel auf Minusgraden gehalten. Bei der Abreise wird die Box umgestellt auf 12 V Bordspannung.

    Bis zum Hafen nach Oslo haben wir eine Fahrt von ca. 8 Stunden. Es erfolgt die Einschiffung auf die Fähre und dann ist es vorbei mit 12 V Bordspannung. Da wird dann die Kühlbox wieder auf 230 V Betrieb umgeschaltet und mit dem V2L Adapter der Strom vom großen Akku geholt.

    Da naturgemäß eine volle, mit tiefgefronenem Inhalt, Kühlbox weniger Strom frißt als eine leere, die erst noch runter gekühlt werden muss, sollte jedem einleuchten. Von der Einschiffung in Oslo bis zur Ausschiffung in Kopoenhagen vergehen ca. 20 Stunden. Mein Ziel und Erwartung ist einfach, dass diese 20 Stunden mit Ehaltung von min. 15° - 12° C erhalten bleibt. Ab Hafen Kopenhagen wird dann wieder über 12 V Bordspannung gekühlt. Danach folgen nochmals 2 Stunden Fähre von Gedser (DK) nach Rostock, die wohl ohne zusätzliche Kühlung auskommen. Von Rostock nach Berlin nochmals 2:30 Std. mit 12 V.

    Die ganze Familie, als auch wir freuen uns schon immer auf diese Bratfischgerichte, denn dieser selbst geangelte und sofort frisch verarbeiteter Fisch kann man einfach nicht mit dem Zeug aus der Supermarkt TK-Truhe vergleichen. Meine Familie und Ich können es nicht erklären, aber es ist so. Eine Delikatesse!

    GWS Rentner …..du wärst ein guter Ossi gewesen! Wenn du nicht sogar einer bist? 😯👍

    Na ja, so ganz Unrecht mit dem Ossi hast du ja nicht. Bin aber ein gebürtiger Bielefelder, also Ostwestfale, habe dort zwei abgeschlossene Handwerksberufe erlernt und einen davon als Meister "gekrönt", hab dann ein Fachstudium zum "Ingenör" gemacht, aber abgebrochen. Gründe, 1. Familie, 2. ich bin kein "Drehstuhlpilot" ich muss was mit den Händen machen, wobei mir der Kopfinhalt nicht im Wege ist und sein darf. Erst 1994 hat's mich in den Osten, nach Berlin, hier aber West, verschlagen.

    Es ist nun doch der von Temu geworden. Meine Frau hat den einfach hinter meinem Rücken, mir zur Überraschung bestellt und geschenkt. Ist doch lieb von ihr! Danke. Gut, dass ich noch nicht den Arebos bestellt habe, es wäre mein Favorit gewesen.

    Wie das bei mir immer so ist, ich versuche Gutes noch immer zu verbessern. Aufgrund des ja doch ernormen Gewichtes von ~ 30 kg und der Tatsache, dass ich den in meinem Keller lagern muss, ist mir aufgefallen, den kann man "Sch...e" tragen. Nicht wegen des Gewichtes, sondern er ist einfach unhandlich! Die linke Hand an der Vorderachse geht ja ganz gur, aber die rechte findet hinten am Hebewerk keinen richtigen Halt und ich möchte mir nicht 30 kg auf meine Knochen fallen lassen. Das macht Aua!!!

    Als Handwerker fällt mir meistens eine (Problem)Lösung ein.

    Oben, zwischen den beiden Seiten/Tragstreben ist eine kleine Blechmulde als Ablagefläche angebracht. Wenn man da sich einen Haltebügel aus gelochtem Montageband ...? Nee, nee zu labberig. Da muss schon was festes, aber nix schweres her. Flux ein Stück 15-er Kupferrohr her, eine Seite auf 8 cm im Schraubstock platt gedrückt und auf 90° abgewinkelt. Zur besseren Haptik 15 cm Ablaufschlauch einer Waschmaschine drüber gezogen und die nächsten 8 cm platt gemacht und abgewinkelt. Zwei Löcher 6,5 mm gebohrt, die Blechmulde gelöst und schräg angehoben, Bügel ran, 2 Flanschschrauben durchgesteck und mit selbstsicherden Muttern angeschraubt. Blechmulde wieder in die alte Position und ebenfalls mit den vorhandenen Blechschrauben wieder befestigt.

    Und schon ist eine Stelle da, wo man ordentlich zupacken kann. Arbeitsaufwand ca. 1/2 Stunde.

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    Um es gleich vorweg zu nehmen; BYD hat keinerlei Rückmeldung und/oder Reaktion auf meine Anfrage gezeigt. Schade, hätte ich nicht erwartet. Das war bei NISSAN anders!

    Ein alter Bibelspruch in abgewandelter Version; Wenn BYD dir nicht hilft, dann hilf dir selbst, oder frag das Forum. :thumbup:


    Zurück zum eigentlichen Problem.

    Ja, man kann die Entladezeiten, also die Zeiten, wo 230 V-Geräte vom großen Akku des Wagens aus betrieben werden können, ändern wie ich es selbst herausgefunden habe. Und so geht's:


    1. Unter Einstellungen (Zahnrad Symbol) > Energie > Aufladen und Entladen > VTOL anklicken


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    2. Anzeige: Verbleibende Dauer Einzelentladung z. Bsp. 5 Stunden : 00 Minuten

    VTOL und Einstellungen sind noch inaktiv (gegraut)


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    3: VTOL aktivieren, Einstellungen wird aktiv. Unter Einstellung kann man nun durch scrollen die gewünschte Entladedauer ändern.


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    4. Entladezeit auf z. Bsp. 15 Stunden geändert.

    In meinem Fall, wo sich das Fahrzeug auf einer ca. 20 stündigen Überfahrt, inkl. Ein- und Ausschiffung, auf der Fähre von Oslo nach Kopenhagen befindet und Frischfisch gekühlt werden soll, wird jedoch ein Motorstart bei zu schwachem Akku deaktiviert. Es darf ja nicht sein, dass der Verbrennermotor auf dem Fahrzeugdeck läuft, um den Akku aufzuladen.

    Werde das ganze jedoch vorher hier zu Hause testen. Die Kühlbox, samt Inhalt ist auf - 19 bis 20 ° C vorgekühlt und daher wird die Kühlbox mit ihrer 60 W Nennleistung nicht 20 Stunden durchlaufen, sondern soll lediglich einigermaßen die Kühltemperatur halten.

    Ja, das kann er unter Umständen.

    Meiner Meinung nach wird dieses Theme einfach überbewertet und die Hersteller solcher angeblicher "Schutzsuppen" verdienen sich dumm und dusselig.

    Schon vor ~ 20 Jahren haben wir in drei Motorradforen über Sinn und Unsinn darüber diskutiert. Meine Mühle und auch die der meisten anderen hatten alle ein Saisonkennzeichen, meist von April bis Oktober. Standen also ~ 5 Monate im Stall oder sonstwo. Übereinstimmend haben wir vor der Winterpause den Maschinen den Kragen bis obenhin voll gemacht. Ein leerer/halbvoller Tank ist gefährlich und wo Sprit ist ist kein Sauerstoff und somit keine Rostgefahr bei Wasser im Sprit! Die einzige Pflege haben wir der Batterie zukommen lassen. Meine Maschinen sind, sofern nicht die Batterie doch den Geist aufgegeben hat, alle im Frühjahr auf Tuck angesprungen.

    Bei all meinen Autos habe ich es genau so gehalten. Die standen und stehen auch scho mal max. 3 - 4 Wochen am Stück. Habe gerade mal nachgeschaut , die vorletzte Tankfüllung (E10) hat er im November 25 in Bielefeld erhalten und nun die letzte wieder in Bielefeld am 07.02. und da waren keinerlei Probleme.

    Selbstverständlich will ich niemanden davon abhalten diese Mittelchen zu verwenden, der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Jeder soll das tun was er mag. Für mich steht jedenfalls fest, diese Döschen und Fläschen bleiben im Regal.