Mein "SUV-Leben" fing mit einem OPEL Zafira 2.2 von 2005 bis 2017 an. Bei km 12.000 umgerüstet auf LPG/Benzin. All die Jahre ohne Probleme. Dann ging's im Sommer 2017 los. Ausfall der Benzinpumpe in Norwegen, es folgten Wochen später Klimaverdampfer, Lichtmaschine, Klimaschalter. Reparieren lassen, Verkauf!
2017 - 2024 HYUNDAI Tucson 4-WD, Bei 32.000 km umgerüstet LPG/Benzin. Genau 1 Jahr nach Ablauf der Garantie wieder in Norwegen, kapitaler Doppelkupplungs-Getriebeschaden, Wagen am 01.09.23 in Norwegen zum Transporteur. Anfang Dezember! war er dann "schon" wieder in einer Berliner Werkstatt. Angeblich keine Ersatzteile von HYUNDAI lieferbar. Anfang März '24 nach 3 Monaten Werkstattaufenthalt und ganz knappen 9 k€, es fehlten 20 € daran, hatte ich ihn wieder. Verkauf.
Im Dezember '23 stand für mich schon fest, dass der Tucson nach der Reparatur verkauft wird und habe mich für einen NISSAN Qashqai e-Power J12 tekna als Vorführwagen entschieden. Im Januar '24 gekauft. In dem Qashqai-Forum tauchten im Juni '25 dort plötzlich Mängelberichte auf, dass es bei mehreren Wagen Probleme mit dem Hochstromgenerator, bis hin zu Totalausfällen gab, mit Kosten von rund 12 k€ für den Generator + knappen 10 k€ für den Austausch, jedoch wohl immer noch innerhalb der Garantiezeit. Diese Vorfälle waren auch NISSAN bekannt Das war für mich das Startzeichen, meiner hatte noch Garantie. Ein Fiasko wie mit dem Tucson wollte ich nicht noch einmal erleben. Ich hatte mich für den BYD Seal U DM-i entschieden und bestellt. Anfang September '25 Verkaufsanzeige aufgegeben und abgewartet. Nun für mich der Hammer! Nach ca. 4 Stunden, nachdem die Anzeige online gegangen ist, ruft mich mein NISSAN Händler an, warum ich den Wagen verkaufen will. Ich war baff erstaunt. Nach meiner Erklärung warum, hatte er davon jedoch "noch nie etwas gehört"! Er würde aber den Wagen gerne kaufen und fragte mich nach dem Preis. Nachdem er ja auch den Verkaufspreis in der Anzeige gelesen hatte, konnte ich ihm ja nun schlecht einen höheren Preis nennen. Er war auch sofort, ohne eines Handelsversuchs, einverstanden und ob ich ihm den Wagen noch am gleichen Tag oder am nächsten bringen könne. Der Mensch war hinter dem Wagen her, wie der Teufel hinter einer armen Seele. Am 10.09.25 wurde der Wagen mit 23.500 km übergeben. Er hat nicht einmal den Wagen gestartet oder sonst wie getestet, von außen und innen angesehen, Kaufvertrag, das war's!
Am 11.09.25 wurde der BYD zugelassen und am 19.09.25 habe ich ihn in BI abgeholt. Für die nächsten Jahre muss ich mir nun keine großartigen Gedanken über Reparaturkosten machen.