Beiträge von Phil

    Ich glaube der ehrenwerte Herr Weller ist schon lange nicht mehr durch seine eigenen Showrooms gegangen... Bei BMW muss man schon einen 5er kaufen, um ggf. mehr Qualität zu haben, als bei "den Chinesen". Den 3er hat BMW über die letzten Modellwechsel und Facelifts dermaßen kaputtgespart, dass dieser niemals 50% Aufpreis "zum Chinesen" wert ist.

    Nutzt du bei CarPlay nicht automatisch das Datenvolumen vom Smartphone?

    Nein, wird CarPlay verbunden, wird der WLAN-Hotspot vom BYD ausschließlich für die Kommunikation für CarPlay verwendet. Eine gleichzeitige Nutzung des Smartphone-Datenvolumens ist nicht möglich - brauchte ich bisher ja auch nicht.


    Ich hab‘s aber Gestern ausprobiert und mal den „Personal Hotspot“ mit dem Auto verbunden; kein Unterschied. Der Prozess war auch derselbe, von daher gehe ich davon aus, dass Updates vom Auto auch geladen werden können, wenn nur noch die „Standard-Datenverbindung“ vorhanden ist und man kein Abo abschließt - soweit kommt es noch.

    Eine KI-Zusammenfassung ist das Eine, die nicht vorhandene Formatierung des Posts das Andere. Aber ca. 70-80% der zusammengefassten Probleme habe ich bei mir am Auto. Da BYD bei Updates einige dieser Sachen nicht ändert - teilweise sogar noch verschlimmbessert - und auch in den neuen Modelljahren keine Verbesserung stattfindet, wird mein nächstes Auto kein BYD Seal mehr.

    Ich hab das Update auch noch nicht bekommen - bisher war ich eigentlich immer mit als erstes dabei. Kann es sein, dass man für das Update bzw. für die Meldung zu einem Update im BYD Daten braucht? Da ich zu 99,9% CarPlay nutze, ist mir erst letztens aufgefallen, dass das BYD Navi keine Ladestopps mehr einplant. Zuerst dachte ich an einen Fehler oder eine schlechte Internetverbindung, bis mir eingefallen ist, dass mein Wagen über 2 Jahre alt ist und damit vermutlich das Datenpaket abgelaufen ist. Remote-Funktionen über die App funktionieren aber noch. Ich kann beim Update tatsächlich auch auf "auf Update prüfen" klicken und dann tut er auch was - mit dem Ergebnis, dass kein Update vorliegt. Aber bräuchte es doch eine Datenverbindung - vielleicht per WLAN-Hotspot vom Handy - zu tun oder sollte das Update auch mit den "kostenlosen" Daten funktionieren?

    Verstehe ich auch nicht. Das iTAC-System wird beworben, muss aber bei jeder Fahrt neu aktiviert werden. Was hilft mir eine bessere Traktionskontrolle, wenn diese im Fall der Fälle nicht aktiv ist!? Ich hab's aufgegeben iTac zu aktivieren, finde es aber unfassbar bescheuert, so wie es aktuell implementiert ist.

    und Kosovo existiert da gar nicht obwohl seit fast 19 Jahren als Staat anerkannt

    Also China hat den Kosovo nie offiziell als Staat anerkannt - dort ist er noch im "Besitz" von Serbien.

    Also nutzt Du für die Freisprecheinrichtung Bluetooth anstatt CarPlay, richtig? Bei Bluetooth liegt im Auto nur die Verstärkung der Ausgabelautstärke vom Smartphone, aber nicht die eigentliche Lautstärke. Du kannst also am Smartphone die "Basislautstärke" einstellen und im Auto dann verstärken. Bei BYD kommt noch dazu, dass die Telefonie über einen anderen Kanal verstärkt wird, wie Medien - selbst wenn beides über's selbe Smartphone läuft.

    Du musst also darauf achten, dass nach der Verbindung das Smartphone ca. auf mittlere Lautstärke gestellt wird und beim BYD nicht nur die Medienlautstärke auf >0 steht, sondern auch die Telefonlautstärke. Das sind zumindest beim Seal getrennte Lautstärken, die auch beim verändern der Lautstärke parallel angezeigte werden. Wenn also Dein Telefon die Lautstärke auf 0 hat oder beim verändern der Lautstärke im Auto der linke Lautstärke-Anzeige auf 0 steht, hat man keine Ausgabe im Auto.

    Wir sollten uns von von der Annahme aus Verbrenner Zeiten verabschieden, wo eine Leistung immer und bei fast allen Bedingungen auch in hohem Fahrzeugalter zur Verfügung steht

    Also ohne das "auch in hohem Fahrzeugalter" würde ich mal aus der Aussage streichen. Verbrenner verlieren prinzipbedingt mit dem Alter an Leistung, weil das mechanische Spiel an allen Motorkomponenten mit den Jahren höher wird. Beim Turbo kann man sowas natürlich gut mit Software überdecken, sodass mit höherem Alter "einfach" der Ladedruck angehoben wird - so werden auch höhenbedingte Leistungsunterschiede kompensiert. Ein Verbrenner hat zwar seine Leistung vom Motorstart bis zum Ende der Fahrt, aber es sollte ja jedem bekannt sein, dass Verbrenner es gar nicht mögen kalt "getreten" zu werden, deshalb hält man sich in der Regel zurück - je mehr Leistung ein Fahrzeug hat, desto vorsichtiger sind in der Regel die Besitzer was das warm- und kaltfahren angeht.

    Der Unterschied zum Elektroauto ist, dass man als Fahrer nicht (mehr) selbst entscheiden kann, wieviel Maximalleistung zur Verfügung steht, weil das ganze per Software entschieden wird. Wo beim Verbrenner der Druck auf's Gaspedal ggf. zu einem höheren Dauerverschleiß führte, lässt ein Elektroauto diesen "Zusatzverschleiß" eben gar nicht erst zu - zumindest nicht ohne Softwareeingriffe. Die einen sind da sehr progressiv und fahren sehr eng an der Verschleißgrenze entlang - siehe Tesla. Das bedeutet dann, dass das Fenster, wo der Fahrer die volle Leistung abgreifen kann, extrem groß wird. Bei Tesla gibt es zwischen 100% bis ca. 30% kaum Leistungseinbußen. BYD scheint das Thema sehr viel konservativer anzugehen und fängt schon früh an, dem Fahrzeug Leistung wegzunehmen. Am Ende alles eine Frage der Philosophie, der Komponentenauslegung während der Entwicklung und der Softwarekomponenten zum Komponenten/Aggregatsschutz.

    Ich gehe schwer davon aus, dass es in spätestens 5-10 Jahren jede Menge "Chiptuning" geben wird, die exakt das Performancefenster in Richtung "oben" verschieben. Analog dem Chiptuning beim Verbrenner werden die Komponenten dabei extremer belastet. Fährt jemand nur 1.000km im Jahr, dafür Vollgas, macht das kaum einen Unterschied. Fährt jemand mit demselben Vollgas 30.000km im Jahr, wird es vermutlich zu einem Schaden kommen. Aber die bisherigen Studien scheinen sich ja alle einig darüber zu sein, dass die Komponenten aktuell (noch) erheblich sicherer ausgeführt sind, sodass Batterien und ggf. Motoren auch 800.000km locker überstehen. Auch hier wird sich über die Zeit herausstellen, wer als erstes in der Qualität "nach unten" geht, um die Marge zu erhöhen. Dann hält ein Auto eben erst nur noch 500.000km, dann 250.000km und irgendwann versucht es jemand zu übertreiben und baut ein "1.4 TSI"- oder "2.0 BiTDI"-Äquivalent als Motor und/oder Batterie ein. Der hält dann eben nur 100.000km, aber das bekommt man natürlich erst nach 5 Jahren überhaupt raus und dann beschweren sich die Kunden.

    Also bei meinem Seal stelle ich schon subjektiv fest, dass es einen Leistungsunterschied zwischen 100% und (sagen wir mal) 90% gibt. Bei anderen Herstellern wird von 100-30% dieselbe Leistung abgegeben, zumindest beim Seal scheint das schon sehr viel früher mit sehr viel mehr Abstufungen zu funktionieren. Bisher hat's mich aber noch nie so gestört.