BYD Seal U DM-i: EV/HEV Nutzung & Einfahrphase – wie macht ihr’s?

  • Ich hab AUTO Langstrecke als angenehmer empfunden weil er die 50% Akku ala Puffer nach Bedarf nutzen kann und bei gemütlichen 110-120kmh nachladen kann ohne so hoch zu drehen.

    Hab jetzt in Prag nur den Verbrenner genutzt weil ich zu gemütlich war mich um Lade Infrastruktur zu kümmern. Ist schon schwer genug dort zu Parken, da will ich nicht auch noch mit Ladesäulen rum jonglieren. Aber in meiner Stadt fahr ich rein elektrisch.

  • Guter Tipp, man will ja vermeiden dass die Kolben das Tageslicht erblicken. 8)

    Grüße

    Peter


    Seal U DM-I Boost / Snow White / Pirelli Cinturato in schwarz

  • Hallo zusammen, hab meinen dmi Comfort vor 2 Wochen abgeholt. Wohne Köln-Bonn und sind jetzt in Dänemark. Hab die 2k jetzt erreicht. Die Strecke war jetzt ca.800 km und habe 6 Liter verbraucht. Im Eco Modus bei SOC Auto und einer Reisegeschwindigkeit im Schitt 100 - 130.

    Zum Start Akku 98% während der Reise runter bis 9km Restreichweite. Dann wieder rauf bis 40% pendelt dann immer hin und her. Gottseidank nie ein echtes Aufheulen des Motors gehört. Das war echt meine größte Befürchtung.

    Aber alles gut, bin zufrieden mit der Schleuder, bis jetzt 😉

  • Hey zusammen

    Ich bekomme meinen seal u dmi comfort erst im August.

    Ich habe einen Arbeitsweg hin und zurück ca 60km

    Davon sind 70% Autobahn und 30% Stadtverkehr. Könnte ich die komplette Strecke nur im EV fahren?

    BYD Seal U DM-i Comfort | Time Grey | bestellt 25.3.26 | Liefertermin 18.8.26

  • Hey zusammen

    Ich bekomme meinen seal u dmi comfort erst im August.

    Ich habe einen Arbeitsweg hin und zurück ca 60km

    Davon sind 70% Autobahn und 30% Stadtverkehr. Könnte ich die komplette Strecke nur im EV fahren?

    Bei der Fahrweise sollte die Strecke ohne Probleme im EV Modus machbar sein. Bei meinem Arbeitsweg von 150 km (davon 85% Autobahn 120km/h) fahre ich die ersten 90 km komplett ohne den Verbrenner, erst danach springt dieser ab und zu an.

  • Auch wenn mein Händler meinte das ein Einfahren nicht mehr nötig sei bei den aktuell und modernen Autos, bei diesem hier in speziellen, werde ich es glaube ich so halten das ich den SOC auf 40% stelle, im HEV Fahre und dann, sobald die 40% erreicht sind, den Rest der Woche, bis zum nächsten Laden (entweder Fr o. So.) alles so belasse, damit der Motor auch mal ans Arbeiten kommt und was zu tun hat. Ich denke einfach dass das nicht die schlechteste Idee ist.


    Gestern habe ich den „Jungs“ meiner Werkstatt meinen neuen Comfort vorgestellt. Es waren auch alle soweit recht angetan und waren durchweg vom Design, der Ausstattung dem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis begeistert.

    Der Chef von der Werkstatt, und einer meiner ältesten guten Freunde, konnte so weit auch nichts Negatives berichten, außer dass die Teilelieferung bzw. deren Verfügbarkeit, anscheinend, für nicht Vertragswerkstätten eine Katastrophe bzw. nicht existent wäre. Was er mir auch in deren System zeigen konnte. Aber, während der Garantie, meinte er, kein Problem, solange ich mich an die Vertragswerkstatt halte, vor allem, was die Inspektion angeht.


    Jetzt aber zur eigentlichen Thematik:

    Rekuperation schön und gut, sagt er, Problem ist aber das, gerade durch die einstellbare verstärkte Rekuperation, vor allem die hinteren Bremsen nicht wirklich beansprucht werden, bei einer Bremsverteilung von 70/30 (V/H). Was wiederum zur Folge haben könnte, dass die hinteren Bremsen bereits bei der 1. Inspektion, also nach ca. 1 Jahre, gewechselt werden müssen da sie „Vergammelt“ sind. Er gab mir daher den Tipp bzw. den Rat die Rekuperation auf Standard zu lassen und so an einem Tag in der Woche öfters an diesem Tag während der Fahrt, da wo es möglich ist, bei so 50/60/70 km/h mal schön stark zu bremsen, sofern niemand hinter mir ist, natürlich, damit die hinteren Bremsen mal ordentlich anziehen und die Scheiben von bereits möglich angesetztem Flugrost zu befreien. Er konnte mir das an meinen gut demonstrieren. Vorne gut „blank“ und hinten bereits leichter Anfall von Flugrost. Nach einer kurzen Demonstration seinerseits, wie er das mit dem stärkeren Abbremsen meinte, konnte man schon eine leichte Verbesserung der Oberfläche hinten erkennen.


    Vielleicht hilft das dem einen oder anderen ja und kam zu selben neuen Erkenntnis wie ich selbst. Es ist für mich halt auch der erste Neuwagen, dann noch gleich als PHEV, da ist so gut wie alles neu für mich und lerne derzeit jeden Tag dazu. In einem halben Jahr, denke ich mal ist alles eingegroovt :)

  • Was sich bei mir, als kia ev6 Fahrer, sich gut bewährt hat: insbesondere nach einer Regenfahrt, zwei vielleicht drei Mal gegen Ende der Fahrt die von dir genannten Bremsungen durchzuführen. Dann sind die Scheiben etwas wärmer und trocken, dann gammeln die Scheiben nicht schon nach einer Nacht! Andernfalls haben die hinteren Scheiben fröhlich Rost angesetzt.


    So hässlich wie ich die Trommelbremse bei den VW ID Modellen finde, ist das vermutlich die vernünftigste Wahl bei einem elektrifizierten Antrieb.


    Und generell Einfahrphase, den Motor ab und zu nutzen. So perfekt die Fertigung sein mag, braucht es etwas bis alle Bauteile sich anfreunden :) Dann steht auch den Vollgasfahrten nichts mehr im Weg.