Was BYD so alles aufzeichnet
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Und ein wichtiger Absatz:
ZitatDas Problem beschränke sich nicht auf den Hersteller BYD: Die Hardware-Architektur sei bei vielen Herstellern ähnlich aufgebaut.
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Meinen Segen haben sie dazu, wer weiß, vielleicht sehen sie ja dadurch was man noch verbessern kann 🫢🤷
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Abgesehen davon, dass mein C5 Aircross seit 2019 jede Fahrt mit der serienmäßig eingebauten DashCam aufnimmt, speichert die App zu jeder Strecke Daten, ist also nichts Besonderes, was bei BYD passiert:
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Ist bei jedem heimischen Fahrzeug seit über 20 Jahren so.
Hat nicht mal der Vorstand eines Herstellers XY mal gesagt, "Alle Daten die unsere Fahrzeuge sammeln gehören uns!"
Grüße gehen raus, schade das der Prozess aus "gesundheitlichen Gründe" nicht fortgesetzt werden "kann".
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Gabs da nicht mal Server einer VW Tochter die offen waren wie ein Scheunentor
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Gemini weiss dazu:
ZitatDer Cariad-Vorfall (2024)
- Betroffene: Rund 800.000 Elektrofahrzeuge der Marken VW (v.a. ID-Modelle), Audi, Skoda und Seat/Cupra.
- Art der Daten: Es handelte sich um praezise Telemetrie- und Positionsdaten. Enthalten waren GPS-Koordinaten (teils auf 10 cm genau), Batterieladestaende, Kilometerstaende und Zeitstempel, wann das Fahrzeug gestartet oder abgestellt wurde.
- Die Ursache: Ein klassischer Konfigurationsfehler. Ein ungeschuetzter Speicherauszug (Memory Dump) auf einem Webserver von Cariad enthielt unverschluesselte Zugangsdaten fuer einen Amazon Cloud-Speicher (AWS).
- Das Risiko: Durch die Verknuepfung mit einer weiteren internen Schnittstelle konnten die Fahrzeugdaten teils direkt mit den Kontaktdaten der Besitzer (E-Mail, Name) zusammengefuehrt werden. Das erlaubte die Erstellung extrem detaillierter Bewegungsprofile.
- Entdeckung: Ein Whistleblower hatte den Chaos Computer Club (CCC) und den Spiegel informiert, die die Luecke verifizierten und an VW meldeten.
Einordnung
Das war besonders deshalb brisant, weil unter den betroffenen Fahrzeugen auch Dienstwagen von Politikern, Wirtschaftsboossen und sogar der Hamburger Polizei waren. VW betonte damals, dass die Daten eigentlich zur Verbesserung der Software und Batterien dienten, aber durch die mangelhafte Absicherung waren sie fuer jeden mit Grundkenntnissen abrufbar.
Es gab uebrigens auch 2021 ein grosses Datenleck bei VW/Audi in Nordamerika, aber dabei ging es eher um klassische Kundendaten (Marketingdaten) von einem Drittanbieter und weniger um die direkte Telemetrie aus den Autos selbst. Der Cariad-Fall von 2024 ist derjenige, der das Thema "das Auto als fahrende Datenkrake" so richtig in die Schlagzeilen gebracht hat.
... und das waren Daten ALLER Fahrzeuge - und nicht nur eins
Die Empoerungserinnerung reicht heutzutage hoechstens 48h

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Wo ist die nächste Sau, Dörfer gibt es hier genug

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Gut, dass ich nicht für jede Nennung von BYD im Artikel, kein Pinnchen Schnaps getrunken habe.
Die medizinische Diagnose hätte "Betrunken durch Meinungsmache" gelautet.