Kurze Rückkehr zu Henne - Ei:
Das Problem, dass die europäische! Automobilindustrie hat ist nicht die Frage nach der Technologie, sondern die Frage, wie weit der Staat durch Subventionen international die Regeln verschiebt.
China macht das leider sehr geschickt (siehe Züge, Solarzellen, Batterien): erst holt man sich extern Technologie, dann wird man Produzent und pumpt in bestimmte Bereiche so viel staatliche Subventionen, dass die restliche Welt da nicht mithalten kann.
Auch byd macht das doch so: die Autos hier in DE werden von BYD massiv subventioniert mit Rabatten, die sich ein deutscher Hersteller so nicht leisten könnte.
Und gleichzeitig ist Europa extrem hochpreisig was Energie, Lohnnebenkosten und Arbeits- und Umweltschutz angeht. Das juckt in China bei Schlüsseltechnologien niemanden.
Daher ist es einerseits der Fehler der Automobilhersteller gewesen,andererseits fehlt in Europa konkurrenzfähige Schlüsseltechnologie, siehe Batterien.
Hier hätte die EU schon vor vielen Jahren gegensteuern müssen und ebenfalls durch Förderung diese Sachen innerhalb der EU halten müssen.
Und dann kommt natürlich noch der nächste EU-Malus dazu: Uneinigkeit und nationale Interessen und Querschüsse innerhalb der EU. Wir schaffen es ja nichteinmal, ein gemeinsames Flugzeug zu basteln, für das die Staaten Milliarden zahlen. Wie soll das dann bei Autos gehen, wo keine Ministerien dazuzahlen?