Moinsen
Mich würde mal brennend interessieren, wie eure praktischen Erfahrungen mit den Assistenzsystemen des Seal U sind?
Hintergrund sind doch recht viele Berichte und auch Videos, die belegen, dass die Assi Systeme (Spurhalte und Abstand usw.) einfach stark verbesserungswürdig sind. Ist da eine Software seitige Verbesserung erfolgt in dennletzten Monaten?
Oder sind die Systeme garnivht so unzuverlässig?
Ich habe noch Hoffnung, dass da nachgebessert wurde. Meine Seal U DMi ist diese Woche bestellt und kommt in gut 12 Wochen…
Assistenzsysteme. Wie sind eure alltäglichen Erfahrungen
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Bei der Probefahrt nicht ausprobiert?
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Habe ich, wenn auch nicht ausführlich. War im Vergleich zum Passat nicht soooo überzeugend. Aber der Probewagen Seal U war auch aus Mitte 2025 … daher war mein Gedanke, dass da schon Software technisch nachgebessert wurde bis heute
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Ich kann dir nichts genaues zum Seal U Dmi sagen.
Aber beim Seal wurden über die 2 Jahre diverse Verbesserungen an den Assistenz Systemen vorgenommen.
Einige Updates brachten Verbesserungen. Einige verschlechterten das verhalten wieder etwas.
Abschließend kann ich aber sagen das beim Seal die Systeme viel besser funktionieren als mit V1.1 - 12.2023
Der Lenkassistent ist jetzt mit V2.1 besser den je und ist für mich jetzt auch auf vielen Bundesstraßen nutzbar.
Ein massiv störender Punkt wurde allerdings für mich noch nicht behoben.
Der Lenkassistent schaltet sich immer noch ohne Signalton ab, was ich zwar mit Head-up-Display direkt mitbekomme, aber 1-2 Sekunden Vorwarnung wären dennoch nett.
Keine Ahnung welche Hardware der SEAL U Dmi verbaut hat und in wie weit die Softwarestände vergleichbar sind.
Verbesserungen über die Zeit sind sehr Wahrscheinlich.
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Hallo Tommi-e,
die Spurhalteautomatik ist nicht der Hit. Sie reagiert recht ruckartig und hält auch nicht gut die Mitte. Man gewöhnt sich daran aber vielleicht kommt noch ein OtA-Update. Könnte nicht schaden
. Die Reduktion der Kurvengeschwindigkeit habe ich sofort rausgeworfen. Brauche ich nicht und schon gar nicht in der jetzigen Art und Weise.Die restlichen Systeme funktionieren gut. Na ja, eine Kleinigkeit vielleicht: bei manchen engen und schlechten Landstraßen fahre ich lieber 90 Km/h. Wenn ich dann auf einer Passage runter auf 70 muss und dies akzeptiere beschleunigt er später auf 100. Nun gut, ist eine Kleinigkeit und das kann man schnell bereinigen.
Gruß Gerd
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Spurhalte-Assistent beim Seal wunderbar.
1A mittig (wenn logischerweise Fahrbahnmarkierungen da sind) und wenn nicht, dann hält er sich eher rechts am Seitenstreifen
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Mittlerweile sind sie wirklich auch im Alltag brauchbar. Ich fahre zu bestimmt 90% mit angeschaltetem (Abstands-) Tempomat und wenn ich meine, dass es passt (also leider meistens nur auf der Autobahn) schalte ich dann den Lenkassistent dazu. Was sich nicht verbessert hat ist die Bedienung ansich. Das schlimmste dabei sind keine Rückmeldungen, wenn sich etwas nicht aktivieren lässt. Da drückt man auf "Lenkassistenz" und nichts passiert. Keine grüne Lampe, keine Fehlermeldung. Dann drückt man nochmal, ebenfalls nichts passiert. Nur um dann 2 Sekunden später das Lenkrad festhalten zu müssen, weil sich dann der Lenkassistent überlegt hat, sich doch spontan zu aktivieren. Die Nicht-Information über die Abschaltung wurde ja ebenfalls schon erwähnt - das geht besser. Das der Wagen noch halb-betrunken zwischen den Linien hin- und herschwankt ist ja mittlerweile nur noch bei der Aktivierung so, bis er sich dann in der Mitte der Fahrbahn aufhält.
Allgemein kann man das schon gut nutzen im Alltag - wie bei allen Systemen muss man sich an die Eigenheiten gewöhnen. Allerdings muss ich auch sagen, dass das System wirklich noch weit weit entfernt ist vom BMW Driving Assist Professional - mein Referenzwert. Der konnte z.B. Tempolimits automatisch übernehmen (das kann der BYD nur teilweise) und hat dabei auch zeitliche Einschränkungen berücksichtigt etc. Außerdem hat der BMW bei roten Ampeln automatisch gebremst und ist bei grün wieder angefahren (auch wenn niemand vor einem war), er hat sinnvoll vor z.B. Kreisverkehren die Geschwindigkeit reduziert und war auch erheblich besser im vorausschauenden Fahren. Auf einer Landstraße hat er bspw. schon vorher das Gas weggenommen, sodass man auf das km/h genau am Ortsschild angekommen ist. Apropos km/h, der BMW hatte die (von mir sehr geliebte) Funktion, dass man den Tempomat-Wert um x km/h überschreiben konnte. So konnte man z.B. innerorts eine Überschreitung um 3km/h einstellen und außerorts bspw. 10km/h. Erkennt der Wagen dann ein Tempolimit von 30km/h, hat sich der Tempomat innerorts automatisch auf 33km/h gestellt und so weiter. Zudem war auch die Lenkassistenz erheblich besser und konnte auch sehr engen Kurven wunderbar folgen. Da hat BYD noch einen langen Weg vor sich, um da ranzukommen.
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Ich fahre nun schon seit vielen Jahren auf der Autobahn überwiegend mit Abstandsttempomat. Die letzten Autos waren 2 Phaeton, 1 Golf und als letztes ein 5er BMW der F11 Reihe. Und leider waren alle besser als der Seal. Mit dem Abstandsttempomat ist man im Seal schnell ein Bremsklotz. Dei Beschleunigung ist leider ein Witz. Man muss immer zusätzlich Beschleunigen und dann wieder Knöpfchen drücken. Der 10 Jahre alte BMW hat das am besten gemacht. Hinter einem LKW, dann Blinker links und er beginnt zu beschleunigen. Kein Hindernis, kein zusätzliches Knopf drücken. Sehr entspannt. Das fehlt mir beim Seal schon.
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Ich sehe das nüchterner, klar, besser geht natürlich immer und es gibt Fahrzeuge die es bei weiten besser können, aber man muss bei chinesischen Autos eben Abstriche machen, da erstens die Erfahrung noch nicht so da ist, die Anforderungen/Problemstellungen/Kundenwünsche im Asiatischen Raum anders sind und eben noch das Preis/Leistungsspektrum.